Multiplikatoren sammeln, Bomben zünden und auf den richtigen Moment warten. Sword of Ares von Pragmatic Play packt ein Multiplier-Collection-System in einen griechischen Mythologie-Slot auf einem 6x5 Grid. Im Basegame gehen die Multiplikatoren bis 15x, im Bonus bis 500x. Der Sword of Ares RTP liegt bei 96,40% und der Max Win bei beachtlichen 10.000x. Die Bomb Symbols räumen das Grid für bessere Tumble-Ketten.
7.5 / 10Pragmatic Play · Okt 2022Ares, der griechische Kriegsgott, hat kein Interesse an subtilen Mechaniken. Dieser Slot setzt auf ein Multiplier-Collection-System, das in den Freispielen auf 500x klettern kann. Drei Stufen, durch gesammelte Symbole freigeschaltet, plus Bomben die halbe Walzen räumen.
Nach 350 Spins bei 0,40 Euro kann ich sagen: Der Slot hat einen klaren Plan und setzt ihn konsequent um. Nicht immer elegant, aber effektiv. Deutlich spannender als die meisten Mythologie-Slots, neben Wisdom of Athena einer der besten die Pragmatic in den letzten Jahren veröffentlicht hat.
Das Grundprinzip: 8 oder mehr gleiche Symbole auf dem 6x5 Grid bilden einen Gewinn. Scatter Pays, keine Paylines. Der Tumble räumt gewinnende Symbole ab, neue fallen nach. Soweit kennt man das von Gates of Olympus und Kollegen. Der Unterschied liegt im Multiplier-System: Statt zufällige Multiplikatoren auf das Grid zu werfen, sammelt man Symbole in einem Counter. Bestimmte Schwellenwerte schalten höhere Multiplikatorstufen frei.
Im Basegame gibt es drei Multiplikatorstufen. 20 gesammelte Symbole schalten Stufe 1 frei, mit Multiplikatoren von 2x bis 4x. 50 Symbole öffnen Stufe 2, die 5x bis 8x bietet. 100 Symbole bringen Stufe 3 mit 9x bis 15x. Die Multiplikatoren werden auf gewinnende Kombinationen angewendet und können innerhalb einer Tumble-Kette mehrfach zuschlagen.
Über 350 Runden getestet: Stufe 3 im Basegame habe ich dreimal erreicht. Das passiert nicht in jedem Spin, die 100 Symbole müssen innerhalb einer einzigen Tumble-Kette gesammelt werden. Eine Kette mit 100 Symbolen bedeutet mindestens 12 bis 13 aufeinanderfolgende Tumbles mit jeweils 8er-Clustern. Selten, und das erklärt warum die hohen Basegame-Multiplikatoren kaum vorkommen. Mein bester Stufe-3-Hit: 15x auf einem High-Pay-Cluster, 285x Return. Brutal gut für das Basegame.
Die meisten Hits bleiben auf Stufe 1 oder 2, Schnitt 2,3x im Multiplikator. Kein Session-Dreher. Die wahre Stärke entfaltet sich erst im Bonus.
Die Bomben erscheinen zufällig auf dem Grid und bleiben liegen bis eine Tumble-Kette endet. Dann explodieren sie und entfernen Symbole in einem horizontalen, vertikalen, Kreuz- oder X-Muster. Der freigeräumte Platz wird mit neuen Symbolen aufgefüllt, was im besten Fall eine neue Gewinnkette startet und den Symbolcounter weiter hochtreibt.
In der Praxis sind die Bomben ein zweischneidiges Schwert. Manchmal räumen sie genau die Symbole ab die man braucht und zerstören eine potenzielle Gewinnkombination. Schätzungsweise 40% der Bombenexplosionen führten zu keinem weiteren Gewinn. Mies, gehört aber dazu.
Die anderen 60% verlängerten die Kette um 1 bis 3 Tumbles, echte Varianzbooster.
Die Paytable gliedert sich in zwei klare Gruppen. Vier Kartenfarben als Low Pays, dazu vier thematische High Pays: Helm, Schild, Schwert und der Ares-Kopf als Premium-Symbol. Die Spreizung liegt bei Faktor 8 zwischen schwächstem und stärkstem Symbol.
Ein 12er-Cluster des Ares-Symbols bringt 40x Einsatz vor Multiplikatoren. Wenn das auf Stufe 3 im Basegame mit einem 15x Multiplikator zusammentrifft, sind das 600x in einem Tumble. Solche Kombinations-Hits machen den Reiz dieses Slots aus und kommen häufiger vor als bei rein zufälligen Multiplikator-Systemen.
Die Wild Symbols erscheinen auf allen Walzen und substituieren alle regulären Symbole. Wilds landeten durchschnittlich alle 8 Spins, was die Cluster-Bildung deutlich erleichtert. Besonders wertvoll in langen Tumble-Ketten, weil sie den Symbolcounter schneller füllen und damit höhere Multiplikatorstufen erreichbar machen. Ohne Wilds käme Stufe 3 im Basegame kaum vor.
Die Scatter sind goldene Münzen mit dem Ares-Emblem. 4 Scatter für den minimalen Trigger kommen moderat häufig vor, 5 oder 6 sind deutlich seltener. Alle meine Trigger kamen mit 4 Scattern, minimaler Sofortgewinn von 3x plus 15 Freispiele. Den 100x Sofortgewinn bei 6 Scattern habe ich nie gesehen. Nie wieder schlechtes Timing.
4 bis 6 Scatter lösen 15 Freispiele aus und zahlen sofort 3x, 15x oder 100x Einsatz. In den Freispielen erweitert sich das Collection-System auf 6 Stufen. Die oberen drei Stufen bieten Multiplikatoren von bis zu 500x auf einzelne Gewinnkombinationen. 15 Spins klingen knapp für 6 Stufen, und meistens sind sie das auch.
Mein bester Trigger erreichte Stufe 5 mit einem 320x Multiplikator auf einem 10er-High-Pay-Cluster. Gesamtreturn: 1.850x aus einem 100x Buy. Mein zweitbester: Stufe 4, 220x Return. Dreimal blieb ich auf Stufe 2 oder 3 hängen, was 40x bis 80x brachte. Die Retrigger-Möglichkeit gibt es nicht, die 15 Spins müssen reichen. Durch die Bomben entstehen gelegentlich längere Ketten, aber die Stufe-5-oder-höher-Quote lag bei mir bei 1 von 5 Triggern.
Was mir an den Freispielen gefällt: Man sieht den Counter steigen und weiß genau wie weit man von der nächsten Stufe entfernt ist. Bei Gates of Olympus sind die Multiplikatoren zufällig. Hier baut man sie systematisch auf. Das gibt den Freispielen eine Struktur die ich bei den meisten Tumble-Slots vermisse: Jeder Tumble zählt, jede Bombe kann den Lauf drehen.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Free Spins | 100x | 15 Freispiele mit 6 Multiplikatorstufen | 96.39% |
Der einzige Buy bei 100x startet direkt 15 Freispiele. Der Buy-RTP liegt bei 96,39%, minimal unter dem Standard-RTP. Ich habe den Buy regelmäßig genutzt weil die natürliche Trigger-Rate bei 1 in 200 bis 250 Spins lag. Das ist für Pragmatic moderat, aber bei 0,40 Euro Einsatz sind 100 Spins ohne Trigger trotzdem 40 Euro Verlust.
Griechische Mythologie, Schwerter, Schilde, ein roter Farbton der Krieg und Kampf suggeriert. Die Symbole zeigen Waffen und Rüstungsteile neben den üblichen Kartenfarben. Optisch solide, ohne herausragende Momente. Pragmatic spielt die Mythologie-Karte routiniert, bei Zeus vs Hades Gods of War wirkt das Theme düsterer, aber ohne Überraschungen. Im Vergleich zu Army of Ares wirkt das Design schlichter, die Mechanik ist dafür ausgereifter.
Die Animationen bei Bombenexplosionen sind der visuelle Höhepunkt. Flammen, Rauch, Schockwellen die über das Grid rollen. Funktional wichtig weil sie zeigen welche Positionen geräumt werden. Die Multiplikator-Anzeige am Rand des Grids ist klar ablesbar und zeigt den aktuellen Sammeltstand in Echtzeit. Das Interface ist durchdacht und unterstützt das Gameplay statt es zu überlagern.

Hohe Volatilität, aber nicht extrem. Am Ende von 350 Spins standen 0,42x pro Spin als Basegame-Return. Die Freispiele lieferten den Großteil. Für eine Session bei 0,40 Euro empfehle ich 100 Euro Bankroll. Die moderate Trigger-Rate von 1 in 225 Spins erlaubt in den meisten Sessions mindestens einen Durchlauf.
Trockenphasen gingen nie länger als 80 Spins ohne Hit über 5x. Das ist für High-Volatility vergleichsweise erträglich. Der Basegame-Rhythmus fühlt sich konstanter an als bei reinen Scatter-Pays-Slots, die Bomben sorgen regelmäßig für unerwartete Cascade-Verlängerungen. 12 Bombenexplosionen führten zu Gewinnen über 20x. Keiner davon spektakulär, aber sie hielten die Session am Laufen. Fetzt auf seine eigene Art.
Meine Gewinnverteilung: 55% aus den Freispielen, 30% aus Basegame-Ketten mit Bombenunterstützung, 15% aus regulären Tumble-Ketten ohne Bomben. Das zeigt dass dieser Slot nicht komplett vom Bonus abhängt. Die Bomben schaffen eine zweite Gewinnquelle im Basegame die bei vielen Tumble-Slots fehlt, und die Wartezeit auf den nächsten Trigger erträglicher macht.
Im Vergleich zu Gates of Olympus 1000 oder ähnlichen Tumble-Slots steckt in diesem Collection-System mehr strategische Tiefe. Man versteht warum ein Trigger gut oder schlecht lief, weil man den Counter verfolgen konnte. Das macht Verluste nachvollziehbarer und Gewinne befriedigender. Emotional ein Plus, mathematisch ändert es natürlich nichts am RTP.
Das Multiplier-Collection-System überzeugt. Das progressive Freischalten höherer Multiplikatorstufen gibt den Freispielen Struktur und Spannung. Die Bomben ergänzen das System sinnvoll, auch wenn sie manchmal kontraproduktiv sind. Der 10.000x Max Win und der solide RTP runden das Paket ab.
7,5 Punkte. Abzug gibt es für das etwas generische Mythologie-Design und die fehlende Retrigger-Option in den Freispielen. 15 feste Spins reichen nicht immer für die oberen Stufen. Das ist der einzige echte Kritikpunkt an der Kernmechanik, denn wer einmal Stufe 5 oder 6 in den Freispielen erreicht hat versteht warum dieser Slot so viele Fans hat. Der Counter macht das Fiebern konkret: Man sieht genau, wie nah die nächste Stufe ist. Das schafft kein anderer Pragmatic-Tumble-Slot so konsequent.