Acht gleiche Symbole irgendwo auf dem 6x5 Grid und der Tumble beginnt. Rolling in Treasures von Pragmatic Play setzt auf Scatter Pays mit Multiplier Overlays die bei jedem Tumble wachsen. Der Rolling in Treasures RTP liegt bei 96,50% und der Max Win bei 5.000x. Drei Buy-Stufen bis 1.000x bieten unterschiedlich aggressive Einstiege in die Freispiele.
7.0 / 10Pragmatic Play · Feb 2026Ein alter Goldgräber in einer beleuchteten Mine. Laternen flackern, Goldnuggets glitzern im Hintergrund, thematisch verwandt mit Oracle of Gold. Rolling in Treasures macht optisch nichts falsch, aber der erste Eindruck täuscht über die eigentliche Stärke hinweg. Die liegt nicht im Theme, sondern in den Multiplier Overlays. Jede Gewinnposition bekommt einen x2 Multiplikator der mit jedem Folge-Tumble um +1 steigt. Bei langen Ketten addiert sich das schnell zu beeindruckenden Summen.
Getestet bei 0,40 Euro. Mein bester Basegame-Spin: Eine Siebener-Tumble-Kette mit Multiplikatoren auf vier Positionen die am Ende bei x5, x4, x3 und x6 standen. Der Gesamtgewinn: 185x. Nicht schlecht für normales Basegame. Im Bonus wurde es noch besser, aber dazu später.
So funktioniert es: Wenn Symbole Teil eines Gewinns sind, verschwinden sie im Tumble. Die Positionen wo sie standen erhalten einen x2 Multiplier Overlay. Beim nächsten Tumble steigt jeder bestehende Overlay um +1. Also x2 wird zu x3, x3 zu x4 und so weiter. Die Overlays bleiben bestehen solange die Tumble-Kette weiterläuft. Wenn kein neuer Gewinn mehr entsteht, werden alle Overlays ausgezahlt und das Grid resettet.
Das System belohnt lange Ketten überproportional. Eine Kette mit zwei Tumbles bringt moderate Multiplikatoren von x2 und x3. Eine Kette mit fünf Tumbles kann einzelne Positionen auf x6 oder x7 hochschieben. Und weil Scatter Pays verwendet werden, zählen alle gleichen Symbole auf dem gesamten Grid. Je mehr gleiche Symbole beim Tumble nachrücken, desto länger die Kette. Brutal einfach, und brutal effektiv wenn es läuft.
300 Runden durchgezogen: Die durchschnittliche Kettenlänge lag bei 1,8 Tumbles pro Gewinn-Spin. Das heißt die meisten Ketten enden nach einem oder zwei Folgetumbles. Ketten mit vier oder mehr Tumbles kamen ungefähr alle 40 Spins vor. Diese seltenen langen Ketten trugen 65% meines Basegame-Returns. Der Slot lebt von ihnen.
Was mir auffiel: Die Overlay-Positionen sind nicht zufällig. Sie entsprechen den Gewinnpositionen des vorherigen Tumbles. Geografische Abhängigkeit, bei Gates of Olympus sind die Multiplikatoren global, hier nicht.
Vier, fünf oder sechs Scatter triggern 10, 15 oder 20 Freispiele. Der entscheidende Unterschied zum Basegame: Die Overlays resetzen nicht zwischen den einzelnen Freispielen. Wenn in Spin 1 ein Overlay auf x4 steht und in Spin 2 dieselbe Position erneut gewinnt, steigt er auf x5 weiter. Das erzeugt über die gesamte Bonusrunde steigende Multiplikatoren.
Mein bester Trigger hatte 15 Freispiele. Am Ende standen sechs Overlay-Positionen mit Werten zwischen x3 und x9 auf dem Grid. Der letzte Spin mit einem großen Cluster auf vier Overlay-Positionen brachte allein 480x. Gesamtreturn des Triggers: 1.180x auf 100x Buy. Mein zweitbester Trigger brachte 240x, der dritte 65x. Die Varianz ist wie bei allen Tumble-Slots hoch.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Free Spins | 100x | Reguläre Freispiele mit +1 Overlay-Steigerung | 96.50% |
| Enhanced Free Spins | 250x | Freispiele mit +3 Overlay-Steigerung pro Tumble | 96.50% |
| Super Free Spins | 1000x | Freispiele mit verdoppelten Overlays pro Tumble | 96.55% |
Der 100x Buy gibt reguläre Freispiele. Der 250x Buy startet mit Multiplikatoren die bei jedem Tumble um +3 statt +1 steigen. Der 1.000x Buy verdoppelt die Multiplikatoren bei jedem Tumble. Die Unterschiede sind signifikant. Im 1.000x Buy kann eine Fünfer-Kette einzelne Overlays auf x32 hochschieben. Das klingt wahnsinnig und fühlt sich auch so an.
Ich habe nur den 100x Buy genutzt. 1.000x pro Spin ist für meine Bankroll zu aggressiv. Wer den teuersten Buy spielen will, braucht mindestens 5.000 Euro Bankroll bei 1 Euro Einsatz. Das ist nichts für Gelegenheitsspieler. Der 250x Buy ist ein guter Mittelweg: Die +3 Steigerung statt +1 macht Ketten mit drei oder mehr Tumbles deutlich profitabler.
Was alle drei Buy-Stufen gemeinsam haben: RTP konstant bei 96,50% bis 96,55%. Kein mathematischer Nachteil beim teuren Buy.
Die Mine ist detailreich gestaltet. Holzbalken, tropfendes Wasser, flackernde Laternen. Der Goldgräber-Charakter am Rand des Grids reagiert auf Gewinne mit Animationen. Bei großen Hits schwingt er seine Spitzhacke und Goldnuggets fliegen durchs Bild. Kitschig? Ja. Fetzt trotzdem.
Die Symbole sind Edelsteine in verschiedenen Farben als High Pays und Mining-Werkzeuge als Low Pays. Die Farbgebung ist warm mit Gold und Brauntönen. Im Vergleich zu Diamond of Jungle wirkt das Design bodenständiger und weniger fantastisch. Die Multiplier Overlays werden als leuchtende Zahlen über den Positionen angezeigt, was gut lesbar ist.

Hohe Volatilität bei 5.000x Max Win. Meine Ausbeute lag bei 0,45x pro Spin im Basegame. Die Tumble-Ketten halten die Balance besser als bei reinen Bonus-Slots, weil auch im Basegame gelegentlich große Hits durch lange Ketten entstehen. Für eine Session bei 0,40 Euro empfehle ich 160 Euro Bankroll, alles darunter frisst die Bankroll in der Durststrecke.
Der 5.000x Max Win ist moderat. Für einen Tumble-Slot mit Multiplier Overlays könnte man mehr erwarten. Die Treffer-Wahrscheinlichkeit liegt bei 1 zu 60 Millionen. Nie wieder passiert mir das. Sweet Bonanza bietet mit 21.175x ein deutlich höheres Ceiling.
Rolling in Treasures ist ein solider Tumble-Slot mit einer gut umgesetzten Multiplier Overlay Mechanik. Die drei Buy-Stufen bieten für jedes Budget den passenden Einstieg. 96,50% RTP ist fair, die Basegame-Action durch Tumble-Ketten hält bei Laune.
Schwachpunkte: 5.000x Max Win begrenzt die Träume, und das Goldgräber-Theme ist nicht besonders originell. 7,0 Punkte für einen Slot der mechanisch überzeugt aber thematisch austauschbar ist. Wer Tumble-Slots mag, findet hier eine solide Option mit interessanter Overlay-Variante.
Neben den drei Buy-Stufen gibt es zwei Sonderwetten. Der Ante Bet erhöht den Einsatz auf das 5-fache und verdoppelt die Bonus-Trigger-Chance. Bei 96,59% RTP im Ante Bet Modus liegt der Return sogar leicht über dem Standard-RTP. Das macht den Ante Bet zu einer mathematisch sinnvollen Option für Spieler die gezielt auf den Bonus spielen wollen.
Der Super Spin kostet das 10-fache des Einsatzes und garantiert mindestens ein Multiplier Overlay Feature im nächsten Spin. Das bedeutet nicht automatisch einen Gewinn, aber die Chance auf eine profitable Tumble-Kette steigt erheblich. In meinen sechs Super Spins lag der Return bei 0x, 15x, 42x, 0x, 85x und 8x. Zwei Totalverluste, aber die profitablen Spins kompensierten mehr als genug.
Ich finde den Ante Bet die bessere Wahl als den Super Spin. Der erhöhte RTP und die verdoppelte Trigger-Chance sind konsistentere Vorteile als ein einzelner garantierter Overlay. Wer langfristig spielt und auf die Freispiele wartet, profitiert mehr vom Ante Bet. Der Super Spin ist eher für Spieler die schnelle Action wollen und bereit sind das erhöhte Risiko zu tragen.
Was mich an den Sonderwetten überzeugt: Pragmatic Play gibt dem Spieler echte Wahlmöglichkeiten. Fünf Einstiegswege in denselben Slot: Normaler Spin, Ante Bet, Super Spin, 100x Buy, 250x Buy und 1.000x Buy. Jeder Weg hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Risikostufe. Das ist ungewöhnlich viel Flexibilität für einen Tumble-Slot.
Respekt vor unterschiedlichen Spielstilen. Das zeigt Pragmatic hier, und das ist krass selten.
Unterm Strich blieben bei 0,40 Euro: 108 Euro Gewinn bei 120 Euro Einsatz. Knapp im Minus. Die Multiplier Overlays sorgten für drei Basegame-Ketten über 50x und einen starken Freispiel-Trigger mit 1.180x. Dazwischen lag viel Leerlauf mit kleinen Hits die unter 3x blieben, mies, aber typisch für einen hochvolatilen Tumble-Slot. Die Overlay-Mechanik gibt dem Ganzen eine eigene Note die ich bei anderen Scatter-Pay-Slots so nicht kenne.
Ein letzter Gedanke zur Positionierung: Der Slot erscheint Februar 2026 in einem überfüllten Markt. Pragmatic Play hat mit Gates of Olympus, Sweet Bonanza, Fortune of Olympus und deren Nachfolgern das Genre dominiert. Zu wenig Neues um aus dem Schatten der Giganten zu treten. Punkt.
Die Overlay-Mechanik ist eine nette Variation, aber kein Gamechanger. Wer schon drei Pragmatic Play Tumble-Slots hat, braucht keinen vierten. Wer seinen ersten sucht, findet hier einen soliden Einstieg mit fairen RTPs und einer Mechanik die sofort verständlich ist. Die Lernkurve liegt bei null. Die Tiefe ist trotzdem da, auch nach 300 Runden noch interessant genug. Nicht jeder Tumble-Slot kann das von sich behaupten.