Nach gut zwei Stunden hatte ich das Gefühl, gegen eine Wand zu spielen. Das Base Game von Power of Merlin Megaways fühlte sich an wie eine Qual: Cascade um Cascade, kleine Krümel, dann wieder nichts. Und genau das ist die ehrliche Seite dieses Slots, die in den glänzenden Trailern niemand zeigt. Pragmatic Play hat hier ein Hardcore-Game gebaut, das deine Bankroll und deine Geduld gleichermaßen frisst.
7.5 / 10Pragmatic Play · Jul 2023Die Eckdaten klingen erstmal verlockend: bis zu 117.649 Ways auf sechs Walzen, ein RTP von 96,09%, ein Max Win von brutalen 40.000x und eine Volatilität, die klar im oberen Bereich liegt. Mein Urteil vorweg: Wer hier mit dünnem Budget reingeht und auf nette Base-Game-Wins hofft, wird bitter enttäuscht. Das ist kein Slot zum entspannten Drehen nebenbei.
Was mich trotzdem bei der Stange gehalten hat, ist der persistente Multiplikator in den Freispielen. Der startet bei 1x und klettert mit jedem Tumble nach oben, ohne sich je zurückzusetzen. In meiner besten Runde stand er bei 14x, als die guten Symbole endlich gleichzeitig fielen, und plötzlich machte der ganze Grind Sinn. Genau dieser Moment erklärt, warum so viele direkt zum Bonus Buy für 150x greifen, statt sich durch die Durststrecken zu quälen.
Im Vergleich zu Power of Thor Megaways fühlt sich Merlin fast wie ein Reskin an, nur mit Zauberwald statt Donnergott. Und im Gegensatz zu Sweet Bonanza, das auch mal im Base Game freundlich ist, gibt dir Merlin fast nichts geschenkt. Ob sich der Bonus Buy wirklich lohnt und ob die 40.000x mehr als eine schöne Zahl auf dem Papier sind, klären wir gleich. So viel sei verraten: Es kommt brutal auf deine Toleranz für lange Pausen an.
Megaways braucht keinen innovativen Twist, wenn die Grundmechanik sitzt: kein Collection-System, kein Experiment, nur Tumble, Multiplikator und Freispiele. Pragmatic hat das Zauberer-Theme auch in Madame Destiny Megaways mit mystischem Setting umgesetzt, aber dieser hier ist schlanker, direkter und brutaler in der Varianz. Wie Megaways im Detail tickt, haben wir in unserem Beitrag zu wie Megaways-Slots genau funktionieren aufgeschlüsselt.
350 Spins bei 0,60 Euro durchgezogen. Bester Hit: 820x aus einem Freispiel-Trigger mit persistentem Multiplikator auf x11. Im Basegame? Nie mehr als 45x. Die Struktur ist glasklar: das Basegame frisst Bankroll, der Bonus liefert. Klassisch, aber das Verhältnis knallt.
Sechs Walzen mit jeweils 2 bis 7 Reihen ergeben theoretisch bis zu 117.649 Wege zum Gewinn. Jeder Hit entfernt die gewinnenden Symbole, neue fallen nach. Im Basegame resettet der Multiplikator nach jedem Spin. In den Freispielen bleibt er bestehen und steigt mit jeder Cascade um +1. Die Mechanik kennt jeder der schon mal einen Megaways-Slot gespielt hat.
Was der Slot gut macht: Die Tumble-Ketten sind spürbar länger als bei vielen Konkurrenten, denn die Ausbeute lag bei durchschnittlich 2,1 Cascades pro Gewinn-Spin über 350 Runden. Das klingt nach wenig, aber bei 117.649 Ways reichen zwei Cascades oft für solide Returns. Der längste Basegame-Tumble brachte fünf Stufen und 42x, ohne besonderen Multiplikator, nur durch die Ways-Explosion auf vollen sieben Reihen.
Die Walzenhöhe variiert bei jedem Spin zufällig. 64 Ways möglich wenn alle Walzen nur zwei Reihen zeigen, oder 117.649 Ways wenn alles aufgeht. Im Schnitt lagen die Ways bei etwa 15.000 pro Spin. Volle 117.649 sah ich in vielleicht 5% aller Fälle. Aber genau diese Spins erzeugen die meisten Ketten.

Lightning Bolts erscheinen zufällig und verwandeln alle Instanzen eines bestimmten Symboltyps in Wilds. Wenn der Blitz auf das häufigste Low-Pay-Symbol trifft, entstehen plötzlich 8 bis 12 Wilds auf dem Grid. Fast garantierter Tumble, oft eine Kette. In rund 15% aller Spins war ein Blitz dabei, mehr als ich erwartet hatte.
Die Qualität hängt davon ab welches Symbol er trifft. Low-Pay-Treffer erzeugen viele Wilds, zahlen aber mies. High-Pay-Treffer bringen weniger Wilds, aber jeden Treffer zahlt deutlich mehr. Die besten Blitze trafen mittlere Symbole auf einem vollen Grid, genug Wilds für Ketten, genug Wert für ordentliche Auszahlung. Mein bester Basegame-Bolt: 35x durch eine Vierer-Kette.
Verglichen mit anderen Wild-Mechaniken wie bei Wanted Dead or a Wild ist der Blitz weniger kontrollierbar. Man kann nicht vorhersagen wann er kommt oder welches Symbol er trifft. Reines Glückselement, kein Fortschrittssystem. Dafür bricht er Dürrephasen auf und gibt dem Basegame genug Leben, damit die Runde nicht zur Qual wird.
Vier, fünf oder sechs Scatter triggern 10, 20 oder 30 Freispiele. Entscheidend: Der Multiplikator startet bei x1 und steigt mit jeder Cascade um +1. Er resettet nicht zwischen den Spins. Am Ende meines besten Triggers stand er bei x11. Die letzten drei Freispiele allein brachten 680x von den gesamten 820x.
Drei natürliche Trigger in 350 Spins. Die Ausbeute lag bei 820x, 120x und einem ziemlich mies gelaufenen 45x. Der Unterschied erklärt sich über die Tumble-Ketten: 14 Cascades beim großen Trigger, nur 4 beim schwachen. Ohne Ketten bleibt der Multiplikator niedrig und die Freispiele zahlen kaum mehr als das Basegame. Das ist das krasse Risiko bei Tumble-Multiplikator-Slots.
Eine interessante Option: Nach dem Trigger kann man die Freispiele über ein Glücksrad gamblen. Die Erfolgsquote liegt zwischen 63% und 79%. Ich habe einmal gegambelt und gewonnen, von 10 auf 20 Freispiele. Das hat den Trigger gerettet. Beim zweiten Mal habe ich nicht gegambelt weil ich schon mit 20 Freispielen zufrieden war. Die Gamble-Option ist riskant. Bei 63% ist das kein Münzwurf.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Bonus Buy | 150x | Sofortzugang zu Freispielen | 96,08% |
Der Buy kostet 150x und triggert die Freispiele direkt. Bei 40.000x Potenzial ist das Verhältnis fair. Zwei Käufe brachten 120x und 820x, letzterer war der Trigger aus dem Freispiel-Abschnitt oben. Statistisch reicht eine Stichprobe von zwei nie, aber das Gefühl ist solide.
Der 150x Buy liegt gut im Mittelfeld. Nicht so billig dass der Trigger wertlos wäre, nicht so teuer dass man zittert. Der schwächste Return aus meiner Stichprobe war 45x, schmerzhaft bei 150x Investment, aber kein Desaster. Wer mehrere Versuche einplant, hat realistische Chancen auf Profit.
Ein verzauberter Wald, Glühwürmchen, schimmerndes Licht. Der Slot sieht aus wie ein Fantasy-Bilderbuch. Die Animationen sind flüssig, der Tumble-Effekt ist visuell ansprechend. Merlin selbst erscheint als Wild-Symbol mit einem wehenden Umhang. Die Farbpalette ist dunkelgrün mit goldenen Akzenten. Stimmig und atmosphärisch.
Die Symbole sind klar differenziert. Magische Gegenstände als High Pays: Zauberbuch, Kristallkugel, Trank, Ring. Kartenfarben als Low Pays. Das Scatter-Symbol ist ein goldenes Buch mit leuchtenden Runen. Der Lightning Bolt wird durch einen echten Blitzeffekt auf dem Bildschirm markiert. Visuell einer der besseren Megaways-Slots im Pragmatic Play Katalog.
Hohe Volatilität, 40.000x Max Win. 90% der Spins brachten unter 2x. Die restlichen 10% trugen fast alles. Für 0,60 Euro empfehle ich 250 Euro Startkapital, die Trigger kamen alle 115 bis 120 Spins, dazwischen retten Lightning Bolts die Session vor dem totalen Einschlafen.
Was mich überzeugt: Der Slot stellt sich nicht in den Weg. Kein Collection-System das man erst kapieren muss. Tumble, Multiplikator, Wilds. Wer schon mal Gates of Olympus 1000 oder Sweet Bonanza 1000 gespielt hat, versteht diesen Slot sofort.
Dieser Slot macht nichts Neues, aber alles richtig. Der Megaways-Tumble mit persistentem Multiplikator ist eine bewährte Formel, und der 40.000x Max Win hebt den Slot deutlich über viele Konkurrenten. Lightning Bolts sorgen für Basegame-Action ohne die das Warten unerträglich wäre. Die Freispiel-Gamble-Option fetzt, kalkuliertes Risiko mit 63-79% Erfolgsquote ist kein Münzwurf.
Innovation fehlt komplett. 96,08% RTP ist akzeptabel, aber nicht herausragend. Wer unkonventionellere Ansätze sucht, findet die bei Revenge of Loki Megaways. 7,5 von 10 für einen Slot der seine Stärke aus der Perfektion des Bekannten zieht, kein Must-Play, aber der erste Griff wenn Megaways gefragt ist.
Vier magische Gegenstände als High Pays, vier Kartensymbole als Low Pays. Spreizung Faktor 15.
Zwei Dinge sind mir aufgefallen. Basegame-Hits über 10x kamen fast ausnahmslos durch High-Pay-Symbole auf mindestens fünf Walzen mit hoher Reihenzahl. Low-Pay-Sechser brachten selbst auf vollem Grid selten mehr als 8x. Lightning Bolts auf High-Pay-Symbole erzeugten zwar weniger Wilds, weil High Pays generell seltener erscheinen, aber jeder einzelne Wild-Treffer zahlt brutal mehr. Die High-Pay-Blitze waren unterm Strich meine profitabelsten Hits im gesamten Test, egal ob im Basegame oder im Freispiel-Bonus.
Im Schnitt fiel ein Trigger alle 117 Spins, und am Ende standen 168 Euro bei 210 Euro Einsatz, leicht im Minus, aber getragen von einem starken Freispiel-Trigger und mehreren ordentlichen Ketten. Balance schwankte zwischen 50 und 290 Euro. Wer ruhige Sessions sucht, ist hier falsch. Wer den Adrenalinschub einer langen Tumble-Kette mit steigendem Multiplikator kennt, weiß warum dieser Slot nicht aus der Bibliothek verschwindet.