Print Studios hat mit Titeln wie Holy Hand Grenade einzigartige Mechaniken und Huntress Wild Vengeance bewiesen, dass sie einzigartige Mechaniken bauen können. Out of the Ice war einer der frühen Beweise dafür. Freezing Respins die das Grid von 76 auf 259 Ways expandieren und Merfolk Multipliers bis 40x die sich gegenseitig multiplizieren. Der Out of the Ice RTP liegt bei 96,55% mit 6.000x Max Win. Drei verschiedene Freispiel-Modi geben Kontrolle über Volatilität und Spielstil.
7.4 / 10Print Studios · Mai 2022Print Studios hatte 2022 gerade erst angefangen sich einen Namen zu machen. Out of the Ice war einer der Slots die zeigten was das Studio kann. Keine kopierten Mechaniken, kein Standard-Template. Stattdessen ein Grid das organisch wächst, Multipliers die sich gegenseitig verstärken und drei Freispiel-Varianten aus denen ich selbst wählen darf. Zwei Jahre später ist der Slot immer noch in meiner Rotation.
Das Grid startet ungewöhnlich: 3-3-4-4-5 Reihen auf 5 Walzen. Das ergibt 76 Ways. Durch die Freezing-Respin-Mechanik expandiert es schrittweise auf 5-5-5-5-5 mit 259 Ways. Kein anderer Slot den ich kenne hat dieses asymmetrische Startlayout. Es fühlt sich eigen an. In meinen 350 Spins hat das Grid in der Bonusrunde immer die vollen 259 Ways erreicht, im Basegame hängt es davon ab wie lang die Respin-Kette wird.
Ein Gewinn triggert die Freezing-Respin-Mechanik. Alle gewinnenden Symbole frieren ein, die linke Walze verschwindet und eine neue 5-Symbol-Walze erscheint rechts. Das Grid expandiert und die Ways steigen. Solange neue Gewinne landen, setzt sich der Prozess fort, ähnlich den Eldritch Dungeon Cascading Wins. Die linke Walze fällt weg, rechts kommt eine neue dazu. Kein Gewinn? Die Kette stoppt.
In der Praxis sind Ketten von 2 bis 3 Respins am häufigsten. Vier aufeinanderfolgende Gewinn-Respins triggern die Freispiele, das ist der einzige Weg in den Bonus, es gibt keine Scatter. In meinen 350 Spins hab ich den vierten Respin-Schritt siebenmal erreicht und damit sieben Bonusrunden ausgelöst. Das ist eine starke Frequenz, etwa alle 50 Spins. Der Slot belohnt Phasen in denen das Basegame gut läuft direkt mit dem Bonus.
Die Frequenz von einem Bonus alle 50 Spins klingt hoch und fühlt sich auch so an. Zum Vergleich: Bei den meisten Scatter-basierten Slots liegt die Frequenz bei 100 bis 200 Spins. Out of the Ice kompensiert die höhere Frequenz mit tendenziell niedrigeren Bonusergebnissen. Die Durchschnittsrunde bringt 50x bis 80x, weniger als bei vielen High-Volatility-Slots, aber dafür deutlich häufiger.
Was ich nach 350 Spins verstanden habe: Die Freezing Respins im Basegame sind nicht nur der Weg zum Bonus. Sie sind selbst eine Gewinnquelle. Auch wenn ich nicht den vierten Schritt erreiche, bringen 2er- und 3er-Ketten regelmäßig 3x bis 15x. Besonders mit Merfolk Multipliers können kurze Ketten profitabel sein.
Die asymmetrische Grid-Struktur im Basegame erzeugt ein interessantes visuelles Muster. Walze 1 und 2 mit je 3 Reihen, Walze 3 und 4 mit je 4 Reihen, Walze 5 mit 5 Reihen. Wenn die Freezing Respins starten und links eine Walze verschwindet, sieht man das Grid wachsen. Die rechte Seite wird dominanter. Nach dem zweiten Respin ist das Grid symmetrischer. Nach dem dritten fast quadratisch. Diese visuelle Progression unterstützt das Spielgefühl auf eine subtile aber wirkungsvolle Art und Weise.
Was mir an der Mechanik gefällt: Sie fühlt sich verdient an. Kein zufälliger Scatter-Drop. Ich brauche vier aufeinanderfolgende Gewinne. In schlechten Phasen passiert das nie. In guten Phasen kommt der Bonus wie von selbst. Das erzeugt einen natürlichen Rhythmus den Scatter-basierte Slots nicht haben.
Bei jedem Gewinn können bis zu zwei Merfolk Multipliers erscheinen. Die weibliche trägt Multiplikatoren von 2x bis 6x. Der männliche geht von 8x bis 40x. Erscheinen beide gleichzeitig, werden sie miteinander multipliziert. Weibliche 6x plus männliche 20x ergibt 120x auf den Gewinn. Das ist der Grund warum der Slot trotz nur 259 Ways auf 6.000x Max Win kommt.
In meinen 350 Spins sah ich den männlichen Merfolk sechsmal. Werte: 8x, 12x, 8x, 20x, 10x, 15x. Die 40x-Variante ist brutal selten, vermutlich einmal in tausenden Spins. Der weibliche erscheint häufiger, grob alle 15 bis 20 Gewinne. Mein bester kombinierter Treffer: Weibliche 4x plus männliche 20x auf einen 3x-Basisgewinn. Macht 240x. Das war mein bester Hit in der gesamten Session. Einmal sehen und man versteht sofort warum dieser Slot in der Rotation bleibt.
Die Merfolk Multipliers erscheinen auch in den Freezing Respins. In der Praxis bedeutet das: Je länger die Respin-Kette, desto mehr Chancen auf hohe Multiplikatoren. Ein 4er-Respin mit einem männlichen Merfolk in Schritt 3 war meine konstanteste Quelle für dreistellige Gewinne.
Kein Bonus Buy verfügbar. Out of the Ice hat keinen Kaufbutton. Der Bonus wird ausschließlich durch vier aufeinanderfolgende Freezing Respins ausgelöst. Das ist eine bewusste Entscheidung, während Pine of Plinko andere Optionen bietet: Die Mechanik belohnt Geduld und Basegame-Performance. Für Buy-Spieler ist das ein Nachteil. Für mich macht es den Slot ehrlicher, ich kann den Bonus nicht kaufen, aber ich kann ihn verdienen.
Nach dem Trigger wähle ich eine von drei Optionen. Option 1: 10 Freispiele mit zufälligen Merfolk Multipliers bei jedem Gewinn. Option 2: 8 Freispiele mit Sticky Merfolk Multipliers die für die gesamte Runde aktiv bleiben. Option 3: 4 Freispiele mit Sticky Multipliers plus ein Extra-Spin für jeden neuen Multiplikator der landet. Alle Optionen spielen auf dem vollen 259-Ways-Grid.
Ich hab alle drei getestet. Option 1 (10 Spins, Random): Konsistente Ergebnisse zwischen 30x und 80x. Drei Runden, Ergebnis lag im Schnitt bei rund 52x. Varianz ist moderat, kein Drama in beide Richtungen.
Option 2 (8 Spins, Sticky): Hier fängt es an zu fetzten. Spanne von 15x bis 180x bei zwei getesteten Runden. Sticky Multipliers auf dem vollen Grid bauen sich von Spin zu Spin auf, das ist ein anderes Gefühl als bei Option 1. Die zwei Runden zusammen kamen auf etwa 97x im Mittel. Option 3 (4 Spins, Sticky + Retrigger): Die volatilste Wahl. Eine Runde brachte 22x, die andere 340x. Der 340x-Hit kam durch 3 Retrigger die insgesamt 7 Spins ergaben, alle mit akkumulierten Sticky Multipliers. Krass wenn es läuft, mies wenn nicht.
Meine Empfehlung: Option 2 für Balance zwischen Risiko und Ertrag. Option 3 für Spieler die alles auf eine Karte setzen wollen. Option 1 für konservative Sessions. Die Wahlfreiheit ist ein echtes Feature das mir bei den meisten Slots fehlt.
Was alle drei Optionen gemeinsam haben: Sie spielen auf dem vollen 259-Ways-Grid. Kein asymmetrisches Basegame-Layout mehr. Jeder Spin hat das volle Potenzial. Das verändert die Gewinnwahrscheinlichkeit spürbar gegenüber dem Basegame. Die durchschnittliche Trefferquote in meinen Bonusrunden lag bei geschätzten 45%, fast doppelt so hoch wie im Basegame.
Die Wahl zwischen den drei Optionen sollte man von der aktuellen Bankroll abhängig machen. Bin ich tief im Minus, nehme ich Option 1 für einen sicheren Return. Ist meine Balance stabil, riskiere ich Option 3 für den potenziellen Ausreißer. Option 2 wähle ich wenn ich keine starke Meinung habe. Diese Art von strategischer Entscheidung fehlt bei 90% aller Slots und macht Out of the Ice zu etwas Besonderem.
Die männlichen Merfolk Multipliers mit Werten von 8x bis 40x sind die Haupttreiber für große Gewinne. In den Freispielen erscheinen sie häufiger als im Basegame. Option 2 mit Sticky Multipliers macht männliche Merfolk besonders wertvoll, ein 20x-Multiplier der für 8 Spins kleben bleibt, kann eine ganze Runde definieren. In meiner 180x-Runde mit Option 2 war ein Sticky 15x-Merfolk für über die Hälfte des Gesamtgewinns verantwortlich.

Mittel bis hoch. Die Freezing Respins halten die Balance stabil, alle 50 Spins ein Bonus ist eine komfortable Frequenz. Basis-Gewinne ohne Multiplier sind bescheiden. Das ist ehrlich gesagt der schwächste Punkt. Mein Verlauf: 350 Spins bei 0,30€, Start 120€, Tiefpunkt 86€, Ende 132€. Return 110%, über RTP, aber nur dank des einen 340x-Hits.
Verglichen mit neueren Print-Studios-Titeln wie Born Wild fühlt sich dieser Slot ruhiger an. Weniger Explosivität, dafür gleichmäßigerer Fluss. Bei Marlin Masters gibt es ähnliche Respins aber mit mehr Varianz. Wer Print Studios neu entdeckt, ist hier gut aufgehoben. Der Slot macht keine großen Versprechen, hält aber was er verspricht.
7.4 von 10. Expandierendes Grid, Merfolk Multipliers, drei Freispiel-Varianten. Die Freezing-Respin-Mechanik als einziger Bonus-Trigger ist originell und befriedigend. Kein Bonus Buy frustriert manche, für mich macht das den Slot ehrlicher.
Die Schwächen: 6.000x Max Win ist moderat. Das Basegame ohne Multipliers ist streckenweise mies langweilig. Und das Eis-Theme ist hübsch, aber nicht wirklich einprägsam. Trotzdem: Wer einen Print-Studios-Titel sucht der sich mechanisch eigenständig anfühlt und nicht auf SuperSpinners setzt, ist hier richtig. Ein echter Geheimtipp für Leute die Le Viking oder andere Expanding-Grid-Respins mögen.