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Merlins Alchemy
Bullshark braut Multiplikatoren — Activator Wilds und Tränke auf dem 6x5 Grid

Bullshark Games wechselt von Cluster Pays zu Scatter Pays, und das Ergebnis ist spannender als erwartet. Merlins Alchemy arbeitet auf einem 6x5 Grid mit drei Wild-Typen, Potion Symbolen die einen Global Multiplier aufbauen, und Activator Wilds die diesen Multiplier tatsächlich auf Gewinne anwenden. Der Merlins Alchemy RTP liegt bei 96,25% in der Standardversion. Ob sich der Merlins Alchemy Bonus Buy bei 200x mit 10x Startmultiplikator lohnt, klärt dieser Test.

Merlins Alchemy Slot von Bullshark Games — Zaubertrank-Theme mit Scatter Pays auf dem 6x5 Grid7.0 / 10Bullshark Games · Jan 2024
EntwicklerBullshark Games
Walzen6x5
GewinnlinienCluster Pays
RTP96,25%
VolatilitätHoch
Max Gewinn10.000x
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Die meisten Multiplikator-Slots bauen ihren Wert auf und wenden ihn automatisch an. Merlins Alchemy macht das anders. Der Global Multiplier wächst durch Potion Symbole. Green Potions addieren, Red Potions multiplizieren. Aber der Wert wird erst auf Gewinne angewendet wenn ein Activator Wild im selben Spin landet. Kein Activator, kein Multiplikator. So einfach, so frustrierend, so genial. Bei Pickle Bandits mit dualem Multiplikator löst Bullshark das anders.

Bullshark Games hat mit diesem System ein Spannungselement geschaffen das ich bei keinem anderen Slot in dieser Form kenne. Man sieht den Multiplier steigen, 5x, 12x, 25x, und wartet auf den erlösenden Activator Wild. Manchmal kommt er sofort. Manchmal dauert es 8 Runden ohne Aktivierung, brutal frustrierend. Über 250 Spins bei 0,40€ hatte ich einen 45x Global Multiplier der drei Runden lang ungenutzt blieb. Dann kam der Activator und hat aus einem 8x Scatter-Pay-Gewinn einen 360x Hit gemacht. Das knallt.

Drei Wild-Typen mit verschiedenen Funktionen

Standard Wilds ersetzen Symbole. Activator Wilds wenden den Global Multiplier an. Teleporter Wilds springen zu neuen Positionen und ziehen Symbole mit. Drei Jobs. Drei Wilds. Eine Mechanik die alles zusammenhält.

In meinen 250 Spins tauchten Standard Wilds am häufigsten auf, geschätzt alle 6 bis 8 Spins. Activator Wilds waren seltener, etwa alle 15 Spins. Teleporter Wilds sah ich alle 20 Spins. Die Verteilung ergibt Sinn: Activator Wilds sind die wertvollsten und entsprechend limitiert.

Der Activator Wild ist der Schlüssel zum Slot. Ohne ihn wächst der Multiplier zwar, bleibt aber nutzlos. In den Free Spins wird das zum Nervenkitzel: Der Multiplier steigt mit jedem Spin durch Potions, aber erst ein Activator Wild löst die Auszahlung aus. Bei Merlins Mania hat Bullshark eine ähnliche Merlin-Thematik, aber mit komplett anderer Mechanik.

Die Teleporter Wilds sind das dritte Puzzleteil das oft übersehen wird. In meiner Session habe ich beobachtet wie ein Teleporter Wild von Position 3,2 auf Position 5,4 gesprungen ist und dabei ein High-Pay-Symbol an die neue Position mitgezogen hat. Das hat eine 12er-Scatter-Pay-Verbindung ermöglicht die ohne den Teleporter nur 9 Symbole gehabt hätte.

Der Unterschied: 4x statt 2,5x Basisgewinn. Nicht spektakulär isoliert. Aber in Kombination mit aktivem Activator Wild und hohem Multiplier wird jedes zusätzliche Symbol in der Scatter-Verbindung relevant, das ist der Moment wo ein 15x Hit plötzlich 60x wird. Teleporter Wilds sind die stille Kraft die kaum jemand auf dem Schirm hat, aber die regelmäßig den Ausschlag gibt. Wer sie ignoriert, versteht den Slot nicht wirklich.

Ein Punkt der mir erst nach mehreren Sessions aufgefallen ist: Die drei Wild-Typen haben unterschiedliche Spawn-Muster auf dem Grid. Standard Wilds können auf allen sechs Walzen landen. Activator Wilds habe ich ausschließlich auf den Walzen 2 bis 5 gesehen, nie auf Walze 1 oder 6. Teleporter Wilds tauchen bevorzugt auf den äußeren Walzen auf und springen dann zu zentralen Positionen.

Das ergibt spielmechanisch Sinn: Activator Wilds in der Mitte maximieren ihre Scatter-Pay-Abdeckung, Teleporter Wilds am Rand nutzen ihren Sprung um ins Zentrum zu kommen. Ob das Zufall war oder tatsächlich so implementiert ist, kann ich nach dieser Stichprobe nicht endgültig sagen, aber das Muster war konsistent genug um es zu erwähnen.

Potion System — der Global Multiplier im Detail

Green Potions addieren Werte zum Global Multiplier: +1x, +2x, +5x, bis zu +100x. Red Potions multiplizieren den bestehenden Wert: x2, x3, x5, bis zu x10, ein System das bei Paper Biker mit Newspaper Multiplikatoren ähnlich funktioniert. Die Reihenfolge entscheidet. Eine Red Potion nach einer Reihe von Green Potions ist deutlich wertvoller als umgekehrt.

In meinem besten Bonus-Run startete ich mit drei Green Potions (+3x, +5x, +8x) für einen 16x Multiplier. Dann traf eine Red Potion mit x3 und der Wert sprang auf 48x. Zwei weitere Green Potions brachten ihn auf 58x. Der Activator Wild kam in Spin 9 von 12 und hat einen Scatter-Pay-Gewinn mit 22 Symbolen auf 1.276x katapultiert. Das war mein Session-Highlight.

Das Problem: Ohne Red Potions bleibt der Multiplier oft niedrig. Nur Green Potions addieren linear, von 1x auf 15x in einem kompletten Bonus ist ein realistisches Szenario. Erst die Multiplikation durch Red Potions erzeugt die hohen Werte. Und die sind selten. Le Bandit hat ein ähnlich eskalierendes Multiplikator-System, dort aber ohne die Activator-Abhängigkeit.

Die Potion-Verteilung war aufschlussreich. +1x und +2x dominieren. Alles über +10x: nur 4 Mal. Multiplizierende Tränke: selten. Verhältnis grün zu rot etwa 4:1.

Von meinen 8 Red Potions im Basegame und Bonus trugen 5 einen x2 Wert, 2 einen x3 und eine einen x5. Den theoretischen x10 habe ich nie gesehen. Die Red Potion mit x5 war entscheidend für meinen besten Bonus-Run, ohne sie wäre der Multiplier bei 12x statt 58x geblieben.

Die Timing-Frage ist bei Potions zentral. Das rote Fläschchen mit x3 auf einem 2x Multiplier bringt ihn auf 6x. Dasselbe Symbol auf einem 20x Multiplier bringt ihn auf 60x. Der Wert steigt also mit dem bestehenden Multiplier. Frühe Multiplikations-Tränke sind weniger wertvoll als späte.

Mein 1.276x-Bonus hatte die x5 Red Potion in Spin 7 von 12, der Multiplier stand bereits bei 16x und wurde auf 80x katapultiert. Fetzt brutal, dieser Moment. Weitere grüne Tränke in den letzten Spins schoben noch auf 98x. Hätte dasselbe Fläschchen in Spin 2 bei einem 3x Multiplier getroffen, wären daraus nur 15x geworden. Die Reihenfolge macht den gesamten Unterschied.

Merlins Alchemy Bonus Buy Übersicht

Feature BuyPreisWas du bekommstRTP
BonusHunt2xErhöhte Trigger-Wahrscheinlichkeit96,23%
Spellbook100x8–12 Free Spins96,27%
Extreme Spellbook200x8–12 Free Spins mit 10x Start-Multiplier96,36%

Drei Buy-Optionen: BonusHunt für 2x (erhöhte Trigger-Chance), Spellbook für 100x (8-12 Free Spins), Extreme Spellbook für 200x (8-12 Free Spins mit 10x Start-Multiplier). Der 200x Buy eliminiert die Aufbauphase komplett. In meinen 2 Extreme Spellbook Buys bei 0,40€ waren die Ergebnisse 340x und 1.276x. Der 10x Start-Multiplier macht den Unterschied, jede Red Potion vervielfacht ab dem ersten Spin.

Der Preisunterschied zwischen 100x und 200x Buy lohnt eine genauere Betrachtung. Beim 100x Spellbook startet der Multiplier bei 1x und muss erst aufgebaut werden. In meinem einzigen 100x Buy brauchte ich 4 von 10 Spins nur für den Aufbau bevor der erste Activator überhaupt etwas auslösen konnte. Das Ergebnis: 86x.

Beim 200x Extreme Spellbook war der Multiplier sofort bei 10x und jede Potion ab Spin 1 hat direkt draufaddiert oder multipliziert. Der Aufpreis von 100x finanziert sich schnell wenn ein multiplikativer Trank in den ersten 3 Spins den 10x Startwert auf 30x oder 50x treibt. Für mich ist der 200x Buy die klar überlegene Option, auch wenn das Risiko absolut gesehen höher ist.

Der BonusHunt für 2x verdient trotzdem eine Erwähnung. In 10 BonusHunt-Käufen bei 0,40€ hatte ich keinen einzigen Bonus-Trigger. Das liegt im erwartbaren Bereich, der BonusHunt erhöht die Trigger-Chance, garantiert aber nichts.

Für Spieler die auf den organischen Trigger warten und die Durststrecke etwas verkürzen wollen ist der 2x Buy eine günstige Option. Mathematisch macht er keinen spürbaren Unterschied zur normalen Trigger-Rate. Ich sehe ihn eher als psychologisches Werkzeug: Man hat das Gefühl etwas zu tun statt nur passiv zu warten.

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Scatter Pays statt Cluster oder Paylines

Scatter Pays bedeuten: Die Position auf dem Grid spielt keine Rolle. Nur die Anzahl gleicher Symbole zählt. 8 gleiche Symbole irgendwo auf dem 6x5 Grid bilden einen Gewinn. Das vereinfacht die Gewinnberechnung und erhöht die Häufigkeit gegenüber Cluster Pays. In meinen 250 Spins lag die Gewinnfrequenz bei etwa 35%, deutlich höher als bei den meisten Hacksaw-Slots.

Merlins Alchemy Slot von Bullshark Games — Scatter Pays Gameplay mit Potion Symbolen
Merlins Alchemy von Bullshark Games in Aktion

Das 6x5 Grid bietet 30 Positionen. Bei 8 verschiedenen regulären Symbolen plus Wilds und Potions ist jeder Spin vollgepackt. Die Übersichtlichkeit leidet gelegentlich, es braucht ein paar Spins bis man die Scatter-Pay-Gewinne intuitiv erkennt. Bei Sweet Bonanza funktioniert Scatter Pays auf einem ähnlichen Grid, aber dort mit deutlich einfacherer Symbolik.

Activator-Frustration: Wie schlimm kann es werden?

Hohe Volatilität bei regelmäßigen kleinen Gewinnen dank Scatter Pays. Die Varianz liegt nicht in der Gewinnfrequenz, sondern in der Gewinnhöhe. Ohne Activator Wild bleiben die Gewinne bei 2x bis 8x. Mit Activator Wild springen sie auf 50x bis 1.000x+. Diese Zweiteilung macht das Spielerlebnis polarisierend.

Meine längste Durststrecke im Bonus: 7 Runden ohne Aktivierung bei einem 35x Multiplier. Der Wert stieg weiter, wurde aber nie aktiviert. Die Runde endete bei 12x Gewinn trotz eines Multipliers der auf 52x gewachsen war. Mies. Punkt. Wer damit nicht umgehen kann, sollte einen Slot ohne Activator-Abhängigkeit wählen. Orb of Destiny bietet vergleichbare Multiplikatoren ohne diese Hürde.

Für rund 200 Runden bei 0,40€ empfehle ich 80€ Bankroll. Das Basegame gibt dank Scatter Pays genug zurück um längere Sessions zu überstehen. Wer den 200x Buy nutzen will, sollte 160€ einplanen. Mein Gesamtergebnis aus dieser Session plus 2 Buys: +94€.

Mein Fazit zu Merlins Alchemy

7.0 von 10 Punkten. Merlins Alchemy bringt mit dem Activator-Wild-System eine frische Idee die den Slot von der Masse abhebt. Das Potion-System mit Green und Red Potions erzeugt einen natürlichen Spannungsbogen in jedem Bonus. Scatter Pays sorgen für regelmäßige Basegame-Gewinne.

Was mich stört: Die Activator-Abhängigkeit kann extrem frustrierend sein. Ein hoher Multiplier der nie aktiviert wird fühlt sich wie verschenktes Potenzial an. Der Standard-RTP von 96,25% ist mit Vorsicht zu genießen, es gibt eine 94,28% Variante die bei einigen Casinos aktiv ist. Vor dem Spielen unbedingt im Info-Menü prüfen welche Version läuft. Für Spieler die ein aktives Multiplikator-System mit Entscheidungstiefe suchen ist Merlins Alchemy eine klare Empfehlung.

Bullshark Games hat hier gezeigt dass sie eigenständige Mechaniken entwickeln können. Die Activator-Wild-Idee hat Potenzial und ich bin gespannt ob sie dieses Konzept in zukünftigen Releases weiterentwickeln. Der Slot ist kein Spiel das man in den ersten Runden versteht. Die Interaktion zwischen drei Wild-Typen, zwei Potion-Varianten und dem Activator-Timing braucht Zeit.

Wer diese Zeit investiert, wird mit einem der durchdachtesten Multiplikator-Systeme auf der Hacksaw-Plattform belohnt, neben Piggy Cluster Hunt mit Progressive Multiplier. Das Zaubertrank-Theme ist dabei mehr als Dekoration, es bildet die Mechanik visuell ab. Green Potions brodeln grün, Red Potions leuchten rot, und wenn der Activator Wild zuschlägt, explodiert der Kessel. Die visuelle Sprache ist so klar dass man nach drei Bonus-Runden die Mechanik versteht ohne je die Regeln gelesen zu haben.

KategorienBullshark Games SlotsHoch volatile SlotsBonus Buy SlotsMultiplikator SlotsSlots mit 10.000x+ Max WinMagie Slots

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