Holy Hand Grenade 2
Drei Granaten-Typen und 30.000x Potenzial im Print-Studios-Sequel

"Brutal" ist das Wort, das mir nach drei Stunden Holy Hand Grenade 2 als Erstes einfiel. Nicht im positiven Sinne. Die Dry Spells fressen Bankroll, als hätte der Slot persönlich etwas gegen dich, und genau das hatte ich vorher in einem Reddit-Thread mehrfach gelesen. Ich wollte wissen, ob das Gejammer berechtigt ist oder ob nur die Leute schreien, die mit 50 Spins ein Wunder erwarten.

Holy Hand Grenade 2 Slot von Print Studios — drei Granaten-Typen auf dem 5x4 Grid8.5 / 10Print Studios · Aug 2025

Kurz die harten Fakten vorweg: Print Studios liefert hier ein 5x4-Grid (6x5 in den Freispielen), 96,01% RTP in der Standardvariante, 30.000x Max Win und eine hohe Volatilität, die ihren Namen verdient. Mein Urteil: ein technisch starkes Sequel mit echtem Witz, das aber gnadenlos polarisiert. Wer Varianz hasst, sollte die Finger davon lassen.

Was mir beim Spielen krass auffiel: Der Sprung von 26 Paylines im Basisspiel auf 52 im Freispiel ist nicht nur eine Zahl auf dem Papier. Er verandert den Rhythmus komplett. Das Basisspiel fühlt sich karg an, fast mies, weil die halbe Gewinnstruktur schlaft, bis du endlich in die Free Spins kommst. Dann explodiert alles auf einmal. Diese Klippe ist der eigentliche Grund, warum sich der Slot so extrem anfühlt.

Die drei Granaten, grün, lila und blau, bauen darauf auf und bringen echte taktische Tiefe, mehr als ich es etwa bei Money Train 4 oder dem ersten Holy Hand Grenade erlebt habe. Trotzdem bleibt die große Frage: Lohnt sich der 585x-Bonus-Buy, der schnell 30 Euro und mehr kostet, oder ist das die teuerste Art, sich zu enttauschen? Genau da wird es interessant.

EntwicklerPrint Studios
Walzen5x4
Gewinnlinien26 Paylines
RTP96,01%
VolatilitätHoch
Max Gewinn30.000x
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Ein Sequel das den Vorgänger in fast jeder Hinsicht übertrifft, bei Slots passiert das selten. Print Studios macht genau das. Wo der erste Teil eine einzelne Granate hatte, gibt es jetzt drei mit unterschiedlichen Effekten. Beim Grid bleibt es beim bewährten Muster: 5x4 mit 26 Paylines im Basegame, 6x5 mit 52 Linien in den Freispielen. Und wo der Max Win bei 20.000x endete, liegt er jetzt bei 30.000x. Krass, was da in einem Schritt passiert ist.

350 Spins bei 0,40€ getestet, drei organische Bonusrunden und vier Buy-Ins. Unterm Strich blieben nach knapp 800€ Umsatz diese Erkenntnis: Print Studios hat die richtige Balance zwischen Komplexität und Spielbarkeit gefunden. Die drei Granaten-Typen klingen auf dem Papier kompliziert, im Spiel versteht man das System nach zwei Bonusrunden intuitiv. Farbcodierung hilft brutal: Grün, Lila, Blau, sofort erkennbar was als nächstes passiert.

Holy Hand Grenade 2 — drei Granaten mit verschiedenen Effekten

Die grüne Granate eliminiert alle Low-Pay-Symbole im Explosionsradius. Was übrig bleibt sind Mid-Pays und High-Pays. Das klingt subtil, verändert aber die Gewinnwahrscheinlichkeit in dem betroffenen Bereich massiv. In meinem besten grünen Granaten-Trigger räumte die Explosion sechs Low-Pays ab, und die verbliebenen Premium-Symbole ergaben eine Kombination für 45x. Konvertiert wird dabei nichts — die Granate entfernt nur. Im Basegame sind grüne Granaten der häufigste Typ.

Die lila Granate boosted alle SuperSpinner-Multiplikatoren im Umfeld. Jeder betroffene Spinner erhöht seinen Wert um einen zufälligen Betrag. In meiner Beobachtung lagen die Boosts zwischen 3x und 12x. Ein Spinner der vorher 2x zeigte, sprang plötzlich auf 14x. Wenn dann eine Gewinnlinie durch diesen Spinner läuft, explodiert der Gewinn. Lila Granaten sind seltener als grüne aber deutlich wertvoller.

Die blaue Granate aktiviert Pay-Both-Ways für alle betroffenen Positionen. Im Normalzustand zahlt der Slot nur von links nach rechts. Mit aktivem Blue-Pay-Both-Ways werden Kombinationen auch von rechts nach links gewertet. Die Anzahl potentieller Gewinne verdoppelt sich lokal. In Kombination mit den 52 Paylines der Freispiele entsteht ein Netz an Gewinnmöglichkeiten das bei jedem Spin für Überraschungen sorgt.

Die Kombination aller drei Granaten in einer Bonusrunde ist der Schlüssel zum Max Win. Grüne Granate räumt den Müll weg. Lila pumpt die Multiplikatoren auf. Blaue verdoppelt die Gewinnrichtungen. Wenn alle drei in schneller Folge feuern, eskaliert das Ding auf eine Art die ich bei anderen Titeln so nicht erlebt habe.

Holy Hand Grenade 2 Slot von Print Studios — Granaten-Explosionen auf dem Grid
Holy Hand Grenade 2 von Print Studios in Aktion.

Wie funktionieren die SuperSpinners im Sequel?

Die SuperSpinners funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie im Vorgänger: Multiplikator-Positionen zwischen den Walzen die Gewinne vervielfachen. Die genaue Anzahl der Positionen publiziert Print Studios nicht, das Netz wirkt aber dichter als im ersten Teil. Bei Huntress Wild Vengeance ähnliche Multiplikatoren — hier lagen die Werte in meinen Sessions spürbar höher als im Vorgänger.

Die Interaktion zwischen Lila-Granate und SuperSpinnern ist der eigentliche Gamechanger des Slots. Wenn eine lila Granate neben einem Spinner-Bereich explodiert und drei Spinner gleichzeitig boosted, können die kombinierten Werte auf einer Gewinnlinie astronomisch werden.

Mein höchster Einzelgewinn kam aus genau dieser Kombination: Lila Granate boosted zwei benachbarte Spinner auf 18x und 12x. Eine 5er-Kombi lief durch beide. 890x in einem einzelnen Spin. So etwas vergisst man nicht. Nie wieder.

Im Basegame ohne Granaten-Boosts sind die SuperSpinner-Ergebnisse bescheidener. Die meisten Hits mit Spinner-Beteiligung liegen zwischen 3x und 20x. Erst wenn die lila Granate die Werte hochschraubt, wird es interessant. Ohne Granaten fühlt sich Teil 2 ähnlich an wie Teil 1, mit Granaten ist es ein komplett anderer Slot. Mein Rat: Geduld. Die Granaten-Trigger kommen regelmäßig genug um das Basegame erträglich zu halten.

Die Frequenz der einzelnen Granaten-Typen ist nicht gleichmäßig verteilt. Offizielle Zahlen publiziert Print Studios nicht. In meiner Session tauchten grüne Granaten klar am häufigsten auf, blaue am seltensten. Das macht Sinn, die blaue Granate hat den stärksten mathematischen Impact durch Pay-Both-Ways. Seltener triggern verhindert dass der Slot zu schnell eskaliert. Print Studios hat die Balance hier sorgfältig kalibriert, und wer dieselbe Idee mit anderen Symbolen sehen will, wirft am besten einen Blick auf Born Wild, das ähnliche Feature-Ebenen aufbaut.

In den Freispielen ändern sich die Frequenzen deutlich. Alle drei Typen erscheinen häufiger, besonders im Final Judgement Modus. Dort hatte ich in 11 Spins insgesamt 7 Granaten-Trigger: drei grüne, zwei lila, zwei blaue. Fast jeder Spin brachte etwas. Das Gefühl eines Slots der ständig eskaliert, nicht durch steigende Multiplikatoren sondern durch akkumulierende Effekte dreier verschiedener Systeme.

Die Eckdaten der Freispiele: 3, 4 oder 5 Scatter starten 7, 9 oder 11 Runden auf dem erweiterten 6x5-Grid mit 52 Linien. Landet eine Granate auf einem Rahmen, gibt es eine Kettenreaktion plus 1 bis 5 Extra-Spins.

Dazu kommt Free the Goat: Drei oder mehr Butcher-Symbole lösen die Granatenwürfe auf den Schlachter aus. Wird die Ziege befreit, winken bis zu 20.000x — in der Dream-Drop-Version stattdessen der progressive Jackpot, der ab 1,5 Millionen Euro startet.

Bonus Buy Übersicht — Print Studios Sequel

Feature BuyPreisWas du bekommstRTP
Scatter Boost1,5x bis 99xEinstellbare Scatter-Wahrscheinlichkeit
Blasphemous Spins125xStandard Freispiele
Final Judgement Spins585xFreispiele mit allen drei Granaten aktiv96,78%

Print Studios bietet drei Buy-Optionen an, mit RTPs zwischen 96,24 und 96,78 Prozent, wobei der Spitzenwert dem Final Judgement gehört. Der Scatter Boost ist stufenlos einstellbar zwischen 1,5x und 99x Aufpreis, je höher der Aufpreis, desto wahrscheinlicher der Scatter. Der Blasphemous-Spins-Buy für 125x garantiert die regulären Free Spins. Und dann der Final Judgement Buy für 585x: Freispiele mit allen drei Granaten-Typen aktiv von Anfang an. Der teuerste Buy den Print Studios jemals angeboten hat. Nichts für schwache Nerven, aber die Belohnung kann monumental sein.

Der Scatter Boost ist die sanfte Alternative. Bei 1,5x Aufpreis steigt die Trigger-Wahrscheinlichkeit moderat. Bei 99x Aufpreis ist ein Scatter fast garantiert. Ich hab den Scatter Boost bei 5x getestet, ab Spin 15 kam der Trigger organisch. Schwer zu sagen ob das am Boost lag oder Zufall war.

585x ist ein Statement. Ich hab ihn einmal riskiert bei 0,40€, also 234€ für einen einzigen Bonus. Ergebnis: 2.840x, also 1.136€ zurück. Die Kombination aller drei Granaten in jeder Runde erzeugt eine Kettenreaktion die bei keinem anderen Slot so auftritt. In 11 Freispielen hatte ich 7 Granaten-Trigger. Im letzten Drittel: kontrolliertés Chaos mit massiven Hits.

Den 125x-Buy hab ich dreimal getestet. Ergebnisse: 68x, 310x und 145x. Der Schnitt von 174x liegt über dem Kaufpreis, aber zwei von drei Runs fühlten sich unterdurchschnittlich an. Die organischen Bonusrunden brachten 48x, 220x und 89x. Für Spieler die den 585x-Buy nicht riskieren wollen, ist der 125x-Buy der verlässlichere Einstieg mit begrenzterem Verlustrisiko.

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Design und mittelalterlicher Wahnsinn

Print Studios hat die Monty-Python-Ästhetik des Vorgängers beibehalten und verfeinert. Der exzentrische Prediger ist zurück, die Ziegen auch. Die Grafik ist merklich schärfer. Die Granaten-Explosionen haben eigene Farbpaletten. Grün sprüht Funken, Lila pulsiert, Blau erzeugt eine Schockwelle. Visuell sind die drei sofort unterscheidbar, auch im Eifer des Gefechts. Kurz gesagt: Das Ding sieht richtig gut aus.

Der Sound hat mich überrascht. Gregorianische Gesänge im Basegame, ein eskalierender Chor bei Granaten-Triggern, und ein befriedigender Explosions-Sound der sich je nach Granaten-Typ unterscheidet. 350 Runden lang hat mich der Soundtrack nicht genervt. Das ist bei Slots selten. Die akustische Differenzierung der drei Granaten-Typen ist ein cleveres Detail das die Spielerfahrung verbessert ohne aufdringlich zu sein.

Volatilität und Bankroll-Management

Hohe Volatilität die sich durch die Granaten-Varietät etwas entschärft. Grüne Granaten im Basegame halten die Balance am Leben. Die großen Hits kommen aus lila und blauen Granaten in den Freispielen.

Mein Verlauf: Start bei 200€, Tiefpunkt 118€, am Ende standen 234€ nach dem 2.840x Final-Judgement-Hit. Ohne diesen Ausreißer wäre ich bei circa 140€ gelandet.

Für den Basegame-Spieler empfehle ich 400 Spins Budget. Die organische Trigger-Frequenz lag bei mir bei einem Bonus alle 117 Spins, etwas häufiger als im Vorgänger. Wer den 585x-Buy regelmäßig nutzen will, braucht eine deutlich größere Bankroll und starke Nerven. Pro Session maximal zwei Final-Judgement-Buys einplanen, sonst wird es riskant.

Bei Crazy Ex-Girlfriend von Nolimit City kosten die Premium-Buys ähnlich viel, bieten aber weniger mechanische Tiefe. Der Unterschied: Bei Le Bandit steigen Multiplikatoren linear. Hier eskalieren drei verschiedene Systeme parallel. Das macht die guten Runs besser und die schlechten Runs frustrierender. Wer damit umgehen kann, wird belohnt.

Lohnt sich der 585x-Bonus-Buy wirklich? Mein ehrliches Fazit

8.5 von 10. Dieses Sequel ist eines der besten die ich bei Slots erlebt habe. Die drei Granaten-Typen transformieren eine gute Mechanik in eine herausragende. Der 30.000x Max Win fühlt sich durch die Kombination von SuperSpinnern, Multiplikator-Boosts und Pay-Both-Ways erreichbar an. Der 585x Final Judgement Buy liefert ein Spielerlebnis das seinen hohen Preis wert ist.

Was mich stört: Der Basis-RTP von 96,01% liegt unter dem des Vorgängers (96,45%). (→ Bonus Buy erklärt) In der Dream-Drop-Version sinkt er auf 92,86%. Wer die Non-Jackpot-Version findet, bekommt den besseren Deal. Die Basegame-Action ohne Granaten ist nach wie vor dünn. Trotzdem: Das Studio hat hier einen Slot abgeliefert der in meiner persönlichen Top 10 des Jahres steht. Wer Le King oder andere Multiplikator-Slots schätzt und den Vorgänger mochte, muss Holy Hand Grenade 2 testen.

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Häufige Fragen

Lohnt sich der Bonus Buy für 125x oder 585x den Einsatz?
Bedingt. Die günstigere Blasphemous-Spins-Variante (125x) startet die Freispiele direkt, ohne aktive Granaten-Rahmen, und ist für mich der vernünftigere Einstieg. Die Final-Judgement-Spins für 585x setzen dich sofort mit allen drei Rahmen rein, kosten bei kleinen Einsätzen aber schnell 30 Euro und mehr. Mathematisch holst du den Aufpreis nur rein, wenn du auf die seltenen Maximalrunden hoffst. Für Casual-Spieler ist der 585x-Buy eine Bankroll-Falle. Wer hohe Varianz aushält, bekommt für das Geld immerhin den maximalen taktischen Aufbau ab der ersten Drehung.
Was ist der Unterschied zwischen der normalen und der Dream-Drop-Version?
Der RTP. Die Standardversion läuft mit 96,01%, die Dream-Drop-Variante nur mit 92,86%, weil ein Teil deiner Einsätze in den progressiven Jackpot fliesst, der bis in den Millionenbereich gehen kann. Spielerisch läuft die Granaten-Mechanik identisch ab, du verschenkst in der Dream-Drop-Version aber über eine 1.000-Spin-Session statistisch rund 3% mehr. Mein Rat: Wenn du nicht gezielt den Mega-Jackpot jagst, bleib bei der 96,01%-Variante. Welche Version läuft, siehst du jederzeit im Paytable.
Kann ich mit der hohen Volatilität konstante Gewinne erzielen?
Nein. Holy Hand Grenade 2 ist ein reiner Hochvolatilitäts-Slot, und die Dry Spells sind brutal, das bestätigen auch erfahrene Spieler auf Reddit. Es gibt keine konstanten kleinen Gewinne, die deine Session am Leben halten. Du bezahlst lange Durststrecken mit der Hoffnung auf eine große Freispielrunde. Das funktioniert nur mit einer ausreichend großen Bankroll und kühlem Kopf. Wer ruhigere Sessions sucht, ist mit einem Slot wie Big Bass Bonanza deutlich besser aufgehoben. Hier geht es um Varianz, nicht um Beständigkeit.
Wie stark boosten die Granaten-Farben grün, lila und blau die Freispiele wirklich?
Deutlich, aber nur im Zusammenspiel. Grüne Rahmen blockieren niedrige Symbole, lila erhöhen die SuperSpinner-Multiplikatoren, blau aktiviert Pay Both Ways. Einzeln merkst du wenig. Erst wenn mehrere Rahmen gleichzeitig liegen und sich gegenseitig hochstufen, baut sich das echte Potenzial auf. In meinen Runden kam der große Knall genau dann, wenn lila und blau zusammen aktiv waren. Eine einzelne Granate verpufft dagegen oft. Die Mechanik belohnt also nicht den Einzeltreffer, sondern den langsamen Aufbau über die Runde.
Sind die 26 Paylines im Basisspiel zu wenig im Vergleich zu 52 im Freispiel?
Sie erzeugen genau die Klippe, die den Slot polarisiert. Mit 26 Paylines fühlt sich das Basisspiel karg an, fast leer, weil die halbe Gewinnstruktur erst im Freispiel mit 52 Linien aktiv wird. Das macht den Rhythmus sprunghaft: lange Flaute, dann Explosion. Mich hat dieser Kontrast eher genervt als motiviert, andere lieben genau diesen Spannungsbogen. Es ist Geschmackssache, aber du solltest wissen, dass das Basisspiel bewusst zurückhaltend gehalten ist, damit die Free Spins umso heftiger wirken.