Pragmatic Play bringt König Midas zurück. Hand of Midas 2 setzt auf ein 5x3 Grid mit 20 Paylines und einem Max Win von 8.000x, deutlich mehr als die 5.000x des Vorgängers. Die Wilds tragen Multiplikatoren bis 10x und werden im Bonus sticky. Der Hand of Midas 2 RTP liegt bei 96,07% und das Mini-Reel System bestimmt die Freispielanzahl. Wer den Hand of Midas 2 Bonus Buy für 100x nutzt, bekommt garantiert 4 bis 6 Scatter.
7.0 / 10Pragmatic Play · Jun 2024Kein anderer Pragmatic-Slot macht Sticky Wilds so simpel und trotzdem so effektiv wie dieses Sequel. Das Vorgängermodell hatte 5.000x Max Win und einen ähnlichen Ansatz, aber das Sequel schraubt am richtigen Stellrad: 8.000x Potenzial, bessere Multiplikator-Verteilung und ein Mini-Reel System das die Freispielanzahl spannender macht. 400 Runden bei 0,40 Euro: Der Slot verdient seinen Ruf als solider Multiplikator-Grinder.Wer stärkere Multiplikatoren sucht, findet bei Wisdom of Athena mit Multiplikatoren mehr Tiefe.
Das Grundgerüst ist klassisch Pragmatic: 5 Walzen, 3 Reihen, 20 feste Paylines. Links nach rechts. Keine Megaways, keine Cluster, keine Tumble-Mechanik. Einfach Paylines. In einer Zeit wo jeder zweite Slot mit expandierenden Grids und 50.000 Ways um sich wirft, fühlt sich das fast schon erfrischend an. Aber Einfachheit ist nur dann gut, wenn die Features dahinter stimmen.
Was mir sofort auffiel: Die Payline-Struktur sorgt für häufigere kleine Treffer als bei Ways-Slots. In meiner Session hatte ich eine Hit-Frequency von geschätzt 28%, also etwa jeder dritte bis vierte Spin brachte irgendetwas zurück. Meistens Kleinkram unter 1x, aber das hält die Balance am Leben. Pragmatic versteht es, die Grundmechanik so zu kalibrieren, dass die Dürrephasen erträglich bleiben.
Die goldenen Wilds erscheinen ausschließlich auf den mittleren drei Positionen. Walze 2, 3 und 4. Jedes Wild trägt einen zufälligen Multiplikator: 2x, 3x, 5x oder 10x. Wenn ein Wild Teil einer Gewinnlinie ist, wird der Liniengewinn mit dem Multiplikator verrechnet. Simpel, direkt, keine versteckten Bedingungen.
Was passiert bei mehreren Wilds in einer Gewinnlinie? Die Multiplikatoren werden addiert. Nicht multipliziert. Zwei Wilds mit je 5x ergeben 10x, nicht 25x. Das hält die Gewinne im Rahmen und erklärt, warum der Max Win bei 8.000x liegt statt bei 50.000x. In meiner Session hatte ich genau einmal drei Wilds in einer Linie: 3x plus 5x plus 2x gleich 10x auf das High-Pay Symbol. 142x Gewinn. Mein bester Basegame-Hit.
Die Verteilung der Multiplikator-Werte war in meinen 400 Spins relativ vorhersehbar. Etwa 45% der Wilds trugen 2x, rund 30% hatten 3x, ungefähr 18% zeigten 5x und nur etwa 7% kamen mit dem vollen 10x. Der 10x Wild ist selten genug um aufzufallen, aber nicht so selten dass man ihn nie sieht. In meiner Session landeten 4 Wilds mit 10x im Basegame. Zwei davon waren Teil einer Gewinnlinie.
Ein Detail das mir irgendwann um Runde 200 auffiel: Die Wilds erscheinen nie auf den Walzen 1 und 5. Das begrenzt die maximale Wild-Abdeckung auf drei von fünf Positionen in einer Gewinnlinie. Für einen vollen Liniengewinn brauchst du also immer reguläre Symbole auf den Außenwalzen. Das klingt nach einer Einschränkung, aber Pragmatic kompensiert das durch die Multiplikatoren. Ein einzelner 10x Wild auf dem richtigen Symbol bringt mehr als fünf Wilds ohne Multiplikator.
Drei oder mehr goldene Hand-Scatter auf den Walzen 1, 3 und 5 lösen die Freispiele aus. Scatter können nur auf diesen drei Walzen erscheinen. Beim Trigger passiert etwas Ungewöhnliches: Für jeden Scatter dreht sich ein Mini-Reel. Jedes Mini-Reel kann 1, 2 oder 3 Freispiele anzeigen. Die Summe aller Mini-Reels ergibt die Gesamtanzahl.
Bei drei Scattern bekommst du also zwischen 3 und 9 Freispiele. Mein Durchschnitt über 3 Trigger lag bei 6 Freispielen. Das klingt nach wenig, aber im Bonus gibt es Retrigger: Zwei Scatter während der Freispiele geben zusätzliche Spins. Maximal 18 Freispiele sind möglich. Ich habe die 18 nie erreicht, mein Maximum lag bei 11 nach einem Retrigger.
Der Clou im Bonus: Alle Wilds werden sticky. Jedes Wild das in den Freispielen auf einer der mittleren Walzen landet, bleibt für den Rest der Runde stehen. Mit seinem Multiplikator. Gegen Ende einer langen Freispielrunde können drei, vier oder fünf Sticky Wilds auf dem Grid liegen. Jeder neue Spin profitiert von den bereits platzierten Wilds. Das erzeugt eine Progression die sich richtig gut anfühlt, jeder Freispin ist potenziell wertvoller als der vorherige.
Mein bester Trigger brachte 8 Freispiele plus 3 Retrigger-Spins. Am Ende lagen 4 Sticky Wilds auf dem Grid, zwei davon mit 5x. Der gesamte Bonus zahlte 380x. Mein schlechtester Trigger: 3 Freispiele, ein einziges Wild mit 2x, Return von 12x. Die Varianz innerhalb der Freispiele ist brutal.
Der Unterschied zwischen 3 und 11 Freispielen ist gewaltig, weil die Sticky Wilds Zeit brauchen um sich aufzubauen. Bei 3 Spins landete in meinem Fall genau ein Wild. Bei 11 Spins sammelte ich 4 Wilds. Das Tempo der Wild-Akkumulation entscheidet über Profit oder Verlust im Bonus.
Die Scatter-Verteilung auf den Walzen 1, 3 und 5 fühlt sich fair an. In 400 Spins habe ich 3 Bonus-Trigger gesehen, ungefähr alle 130 Spins. Das liegt im üblichen Rahmen für Pragmatic-Slots dieser Volatilitätsstufe. Was mich gestört hat: Zweier-Scatter kamen häufig vor, geschätzt alle 25-30 Spins. Das erzeugt permanente Beinahe-Trigger die Spannung aufbauen, aber auch frustrieren können.
Pragmatic spielt hier ein psychologisches Spiel das ich von Gates of Olympus kenne. Zwei von drei Bedingungen sind erfüllt, nur der letzte Scatter fehlt. Bei Gates passiert das mit den Tumble-Multiplikatoren, hier mit den Scattern auf den ungeraden Walzen. Es funktioniert. Ich habe öfter als geplant auf den nächsten Spin gedrückt.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Bonus Buy | 100x | Garantiert 4, 5 oder 6 Scatter — Freispiele mit Sticky Wilds | 96.04% |
Der Bonus Buy kostet 100x den Einsatz. Dafür bekommst du garantiert 4, 5 oder 6 Scatter auf dem nächsten Spin. Mehr Scatter bedeuten mehr Mini-Reels und damit potenziell mehr Freispiele. Der RTP des Buy liegt bei 96,04%, marginal unter dem Basegame-RTP von 96,07%. Die Differenz ist vernachlässigbar.
Ich habe 5 Buys gemacht. Ergebnisse: 380x, 45x, 210x, 12x, 88x. Durchschnitt: 147x bei 100x Kosten. Kleine Stichprobe, aber der Trend passt: Die meisten Buys liegen zwischen 30x und 200x Return, mit gelegentlichen Ausreißern nach oben. Der 380x Hit war mein Session-Highlight. Der 12x Totalausfall zeigt, dass auch der Buy keine Garantie für profitable Runden ist. Mit nur 3 Freispielen aus den Mini-Reels hat man kaum Zeit, Sticky Wilds aufzubauen.
Optisch bleibt Pragmatic beim bewährten Griechenland-Look. Goldene Säulen, Lorbeerkränze, ein dunkler Hintergrund mit Funken. Das kennt man, das funktioniert.Auch Argonauts mit griechischem Setting nutzt diese Ästhetik. Die Symbole sind sauber gezeichnet: Vier Kartenwerte als Low Pays, vier thematische Symbole als High Pays. Kelch, Ring, Krone und König Midas selbst als Top-Symbol. Visuell hebt sich der Slot vom Vorgänger ab. Das Gold-Rendering ist schärfer, die Animationen flüssiger.
Sound unauffällig. Am Ende der Session noch nicht stumm geschaltet, bei Pragmatic nicht selbstverständlich.
Die Symbolhierarchie ist gut ablesbar. König Midas als Top-Symbol zahlt bei fünf Treffern das 25-fache des Einsatzes. Mit einem 10x Wild in der Linie werden daraus 250x pro Linie. Bei 20 Paylines sind theoretisch mehrere Liniengewinne gleichzeitig möglich. In der Praxis überschneiden sich die Gewinnlinien bei Full-Screen-Wins. Mein höchster Einzelspin hatte 3 gleichzeitige Gewinnlinien mit insgesamt 142x.

Die Volatilität ist offiziell hoch, meine Session bestätigt das. Das Basegame liefert regelmäßig kleine Treffer durch die 20 Paylines, aber substanzielle Hits kommen nur mit Wild-Multiplikatoren. Ohne die drei Bonus-Trigger wäre meine Balance irgendwann im letzten Drittel aufgebraucht gewesen. Das Basegame frisst Bankroll, auch das muss man wissen.
Für eine Session bei 0,40 Euro empfehle ich mindestens 120 Euro Bankroll. Die Trigger-Rate von circa 130 Spins pro Bonus ist moderat, aber die Dürrephasen dazwischen können 80 bis 100 Spins ohne nennenswerten Gewinn betragen. Wer den 100x Buy nutzt, sollte mindestens 5 Buys einplanen, also 200 Euro bei 0,40 Euro Einsatz. Verglichen mit Strength of Hercules ist der Slot etwas zahmer in der Varianz, dafür aber auch mit niedrigerem Max Win.
Ein solides Sequel das die richtigen Stellschrauben dreht. Der Max Win steigt von 5.000x auf 8.000x, die Sticky Wilds mit Multiplikatoren funktionieren im Bonus hervorragend und das Mini-Reel System für die Freispielanzahl ist eine nette Idee. Kein revolutionärer Slot, aber ein zuverlässiger.
Was fehlt: mechanische Tiefe. Kein zweites Bonuslevel, keine Progression. Punkt.
Der Vergleich mit dem Original zeigt einen klaren Fortschritt. 8.000x statt 5.000x Max Win, bessere Grafik, das Mini-Reel System als zusätzliches Spannungselement, wer stärkere Mechaniken sucht, findet bei Gates of Olympus 1000 mehr Tiefe, wer einen geradlinigen Multiplikator-Slot will bekommt hier genau das. Wer komplexe Features braucht, schaut besser bei Forge of Olympus im Pragmatic-Portfolio vorbei. 7,0 Punkte, fair und ehrlich.