"Spielt sich wie Gates of Olympus, nur mit Grabsteinen" — den Satz hab ich vor meiner ersten Session über Face Off gelesen, und nach 400 Spins muss ich sagen: stimmt zur Hälfte. Dieser Slot von BGaming ist ein Horror-Slot mit Scatter-Pays auf einem 6x5 Grid, RTP 95,97%, Max Win 15.000x, und die Volatilität ist nicht hoch, sondern extrem. Mein Urteil vorweg: solider Slot mit einem fiesen Haken, auf den ich gleich komme.
7.8 / 10BGaming · Oct 2025Was mir sofort auffiel und was Face Off vom Olympus-Original abhebt: die Trefferquote. Mit 38,61% Hit Frequency landet hier deutlich öfter was auf den Walzen als bei den meisten extremen Slots, die ich teste. Vier maskierte Killer-Figuren tumbeln über das Grid, kleine Gewinne ploppen ständig auf, und es fühlt sich lange Zeit überhaupt nicht so brutal an, wie die Mathematik dahinter ist. Genau das ist die Falle.
Denn der RTP von 95,97% ist mies — und ich meine mies im Vergleich zu BGaming selbst, die normalerweise bei 96% bis 97% liegen. Das eine Prozent, das hier fehlt, frisst über eine längere Session spürbar an der Bankroll, auch wenn du es Spin für Spin kaum merkst. Die vielen kleinen Treffer kaschieren, dass der Slot dich langsamer, aber genauso konsequent leerräumt wie ein Slot mit 96%+.
Der eigentliche Reiz steckt in den Freispielen, wo Grabstein-Multiplikatoren von x2 bis x100 sich addieren und stapeln — und ja, da liegen die 15.000x. Im Grundspiel siehst du davon nichts. Bonus Buy für 100x den Einsatz bringt dich direkt rein, plus eine Chance-x2-Funktion, die ich später auseinandernehme. Bleibt die Frage, die ich mir nach jeder Session stellte: reicht die hohe Trefferquote, um den schwachen RTP zu verzeihen? Im Test hatte ich da meine Zweifel.
Einer der härtesten BGaming-Slots seit langem. Er macht optisch keine Gefangenen und mathematisch auch nicht. Die Kombination aus Scatter Pays, Tumble-Mechanik und Grabstein-Multiplikatoren klingt auf dem Papier nach einem weiteren Cluster-Klon. Ist es aber nicht. Die Tombstone-Mechanik gibt dem Slot eine eigene Identität die ich bei BGaming vorher so nicht kannte. 350 Runden später bin ich mir sicher: Dieser Slot hat Potenzial für die Top-Plätze im Portfolio.
Das 6x5 Grid arbeitet mit Scatter Pays. Acht oder mehr gleiche Symbole irgendwo auf den Walzen ergeben einen Gewinn, die Position ist völlig egal, keine Verbindung nötig. Nach jedem Gewinn verschwinden die beteiligten Symbole und neue fallen nach. Klassische Tumble-Mechanik wie von Pragmatic Play bekannt, aber auf einem 6x5 Grid mit 30 Positionen.
Der Größenunterschied gegenüber dem klassischen 5x3 ist erheblich: Mehr Positionen bedeuten mehr mögliche Symbol-Cluster und damit höhere Einzelhit-Potenziale wenn die Kombination stimmt. Scatter Pays auf 30 Positionen ist die logische Voraussetzung für einen 15.000x Cap.
Der entscheidende Unterschied zu den Cluster-Slot Lava Balls liegt in der Hit Rate. Er hat eine Hit Frequency von nur 2,59%. Rund 97 von 100 Spins bringen absolut nichts. Leerserien von 40 bis 60 Spins waren im Test völlig normal, ich musste mich regelmäßig daran erinnern dass das zum Design gehört. Wenn es trifft, trifft es aber richtig.
Die Scatter-Pays-Mechanik bedeutet auch: Je mehr Symbole eines Typs erscheinen, desto höher der Gewinn. 8 Symbole sind das Minimum, theoretisch bis zu 30 gleiche auf allen 30 Positionen. Im Test lag der Rekord bei 19 gleichen Symbolen in einer Cascade. Ohne Multiplikator brachte das allein schon 45x.

Die Tombstone-Multiplikatoren sind das Herzstück von Face Off und der Grund warum dieser Slot sich von der Masse abhebt. Sie erscheinen ausschließlich während der Freispiele und tragen zufällige Werte von x2 bis x100. Wenn ein Grabstein-Symbol zusammen mit einer Gewinnkombination auf den Walzen liegt, wird der Multiplikator auf den gesamten Gewinn angewendet.
Mehrere Grabsteine in einer einzelnen Cascade-Runde addieren ihre Multiplikatoren. Ich habe in meiner besten Bonusrunde drei Grabsteine gleichzeitig auf dem Grid gesehen: x5, x8 und x12. Zusammen ergeben die x25 auf einen 15-Symbol-Treffer. Das Ergebnis war 423x in einer einzigen Cascade-Stufe. Solche Momente definieren den Slot und zeigen das Potenzial der Mechanik.
Die theoretische Obergrenze von x100 pro Grabstein: nie gesehen. Mies. Die höchsten Einzelwerte in fünf Bonusrunden lagen bei x22 und x35. Die wirklich hohen Multiplikatoren über x50 sind extrem selten, sie tragen aber den enormen Max Win von 15.000x. Ohne sie: respektable 50x bis 200x pro Bonus, mehr nicht.
Die Freispiele werden durch Scatter-Symbole ausgelöst. Vier Scatter starten 10 Freispiele, fünf geben 20, sechs sogar 30. Die durchschnittliche Trigger-Rate liegt bei 1 in 395 Spins, das ist lang. In meiner Session habe ich den Bonus nur einmal natürlich getriggert. Die anderen vier Bonusrunden kamen über den Buy.
Retrigger sind möglich. Drei oder mehr Scatter während des aktiven Bonus geben 5 Extra-Spins. Das passierte mir einmal, und machte den Unterschied zwischen 80x und 280x. Krasser Hebel.
Jeder einzelne Freispin läuft mit der normalen Tumble-Mechanik. Gewinne werden entfernt, neue Symbole fallen nach. Die Grabsteine bleiben während einer Cascade-Kette auf den Walzen. Erst wenn keine neuen Gewinne mehr entstehen, endet die aktuelle Freispiel-Runde und der nächste Spin beginnt. Das bedeutet: Lange Cascade-Ketten in Kombination mit Grabsteinen sind der Weg zu den wirklich großen Hits.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Free Spins Buy | 100x | Direkter Zugang zu den Freispielen mit Grabstein-Multiplikatoren | 95,97% |
Der Bonus Buy für 100x den Einsatz ist der Standardpreis bei BGaming. Bei einem RTP von 95,97% ist der Slot allerdings etwas knausriger als andere BGaming-Titel mit 97% oder mehr. In meinen vier gekauften Boni kam ich auf 67x, 423x, 112x und 89x. Der Durchschnitt von 173x liegt deutlich über dem Buy-Preis, aber diese kleine Stichprobe ist nicht repräsentativ.
Chance-x2: Einsatz plus 25%, Trigger-Wahrscheinlichkeit verdoppelt. Gute Option für alle die den natürlichen Trigger bevorzugen. Ansonsten: 395 Spins Warterei.
BGaming hat sich beim Artwork Mühe gegeben. Der Friedhof im Hintergrund, die vier maskierten Slasher-Figuren als High-Pay-Symbole, dazu der neblige Vollmond hinter den Grabsteinen. Die Animationen sind flüssig und die Grabstein-Symbole haben einen befriedigenden Drop-Effekt beim Landen. Der Sound unterstützt die Atmosphäre mit düsteren Ambient-Klängen und Stinger-Effekten bei großen Treffern.
Im Vergleich zu Cursed Crypt ist Face Off visuell erwachsener, weniger Comic-haft, mehr Slasher-Film. Die vier maskierten Figuren erinnern an klassische Horror-Ikonen ohne sie direkt zu kopieren. Das funktioniert.
Die hohe Volatilität zeigt sich vor allem in der niedrigen Hit Rate. 2,59% ist brutal, eine solide Bankroll ist Pflicht. Mein Balance-Verlauf: Von 100€ bei 0,20€ runter auf 42€, dann kam der Bonus mit 280x und ich stand bei 98€. Fast Break-even nach einer wilden Achterbahnfahrt. Die Abhängigkeit von Bonus-Treffern ist dabei extrem ausgeprägt. Ohne Bonus: Nie wieder ohne ausreichend Puffer einsteigen.
Der RTP von 95,97% liegt spürbar unter dem BGaming-Durchschnitt. Viele neuere BGaming-Slots bieten 97% oder sogar mehr. Das ist ein klarer Nachteil den man bei der Slot-Wahl berücksichtigen sollte. Wer auf den RTP achtet und ähnliche Cluster-Action sucht, findet bei Aztec Clusters mit 97% einen deutlich besseren Deal bei vergleichbarer Grundmechanik.
Für eine 300-Spin-Session empfehle ich mindestens das 200-fache des Einsatzes als Bankroll. In meinem Fall waren 100€ bei 0,20€ knapp bemessen. Mit 0,10€ und 100€ Bankroll hätte die Session entspannter ausgesehen und ich hätte mehr natürliche Trigger abwarten können statt den Buy zu nutzen.
Er ist ein visuell starker Horror-Slot mit einer einzigartigen und gut umgesetzten Grabstein-Mechanik. Der Max Win von 15.000x ist das Höchste was BGaming aktuell im Portfolio hat. Die Tombstone-Multiplikatoren geben dem Slot echtes Alleinstellungsmerkmal, das fetzt. Die Kehrseite: Ein unterdurchschnittlicher RTP und extreme Trockenphasen die nicht jedem Spieler liegen.
Ich vergebe 7.8 von 10 Punkten. Die Mechanik allein verdient eine höhere Note, der schwache RTP von 95,97% und die geringe Hit Rate ziehen das Gesamtergebnis runter. Wer Horror-Slots wie Haunted Crypt mag und sich von langen Leerserien nicht abschrecken lässt, bekommt hier einen der spannendsten BGaming-Releases des Jahres 2025.
Die vier maskierten Slasher-Figuren sind die High-Pay-Symbole dabei. Jede Maske hat ein eigenes Farbschema und einen eigenen Auszahlungswert. Die wertvollste Maske zahlt bei 12 oder mehr Treffern schon im Basegame ordentlich aus. Die Low-Pay-Symbole sind stilisierte Knochen, Schädel und Kerzen die zum Friedhof-Theme passen. Mein Eindruck: Die Low-Pays kommen deutlich häufiger als die High-Pays, was bei dieser Volatilität zu erwarten ist.
Wichtig zur Paytable: Die Auszahlungen skalieren nicht linear. Der Sprung von 8 auf 12 Symbole bringt oft das Dreifache. Ab 15 Symbolen geht es nochmal deutlich nach oben. In Kombination mit einem Grabstein-Multiplikator werden diese hohen Symbol-Cluster zum eigentlichen Gewinn-Motor.
Die Tumble-Mechanik verstärkt den Effekt noch weiter. Wenn ein 12er-Cluster verschwindet und die nachfallenden Symbole einen neuen 10er-Cluster bilden, und beide Male Grabsteine auf dem Grid liegen, summieren sich die Gewinne über die gesamte Cascade-Kette. In meiner besten Bonusrunde hatte ich vier aufeinanderfolgende Cascades mit Grabsteinen. Das Gesamtergebnis dieser einen Freispiel-Runde: 423x. Die restlichen 9 Freispiele brachten zusammen nur noch 47x. So sieht Varianz in der Praxis aus.
Ich habe die Grabstein-Verteilung in fünf Bonusrunden getrackt. Von 14 Grabsteinen trugen 8 Werte zwischen x2 und x5, vier lagen im Bereich x6 bis x15, und nur zwei erreichten x22 und x35. Alles also stark in Richtung niedriger Werte gewichtet, während die Raritäten über x50 reine Theorie blieben. Diese hohen Grabsteine sind zwar der Grund für den 15.000x Cap, in der Praxis ist dieser Wert aber so erreichbar wie ein Sechser im Lotto. Entspannt bleiben.