Acht Spins. So lange hat es gedauert, bis dieser Slot beim ersten Drehen meine komplette Testrunde aufgefressen hatte. Brute Force Alien Onslaught von Nolimit City sieht aus wie Contra auf dem alten NES, spielt sich aber wie ein Schredder für die Bankroll. Das 6x5-Raster, 30 Paylines, vier xNudge-Wild-Typen und ein RTP von 96,01% laut Nolimit City klingen erst mal solide. Aber der Max Win von 80.000x und die Volatilität ganz oben am Anschlag (10 von 10) erzählen die wahre Geschichte: Das Ding ist brutal, und mein Urteil nach intensivem Testen liegt bei 8.6 von 10 — top gebaut, aber nichts für schwache Nerven oder dünne Konten.
8.6 / 10Nolimit City · Jul 2025Was mich sofort gepackt hat, ist die Retro-Arcade-Optik. Wer mit Metal Slug und 90er-Ballern aufgewachsen ist, fühlt sich hier sofort zu Hause. Die vier Wild-Helden Joshua, Jason, Jade und Xylox schieben sich mit steigenden Multiplikatoren durch die Walzen. Der Moment, wenn Xylox die anderen Multis aufsaugt, ist ehrlich krass anzusehen. Optisch ein Volltreffer, soweit.
Nur: Genau hier liegt der Haken. In drei von vier Sessions habe ich auf den großen Bonus gewartet wie auf einen Bus, der nicht kommt. Die normalen Freispiele triggern im Schnitt erst alle 274 Spins, die Stellar-Variante sogar erst alle 800. Wer das mit Echtgeld aussitzen will, braucht eine Reserve, die wehtut. Und der Bonus Buy? Bis zu 8.000x Einsatz für einen einzigen Kauf — das frisst Bankroll schneller, als man "Tokamak" sagen kann. Verglichen mit dem etwas zahmeren Punk Rocker oder dem Klassiker San Quentin zieht Alien Onslaught die Daumenschrauben nochmal deutlich fester an. Lohnt sich dieser Wahnsinn überhaupt, oder ist das nur ein teurer Nostalgie-Trip? Genau das kläre ich jetzt.
Weniger als ein Jahr nach dem Original kam Alien Onslaught, und hat alles vergrößert. Eine sechste Walze, ein vierter Wild-Charakter namens Xylox, fünf statt zwei Bonus-Modi und ein Max Win der vom 40.000x auf 80.000x gestiegen ist. Das Grid sieht aus als hätte jemand das 8-Bit-Universum auf Sci-Fi umgestellt. Aliens statt Arcade-Gegner, Weltraum statt Neon-Halle. NLC glaubt an diese Formel.
Ich spiele den Slot seit dem Release am 8. Juli 2025, und wer das Original kennt, findet sich sofort zurecht — die Grundmechanik ist identisch: xNudge Wilds, die bei jedem Schritt ihren Multiplikator steigern. Was sich geändert hat, ist die Skalierung. Mehr Walzen, mehr Wild-Typen, mehr Bonus-Optionen, an allen Ecken wurde aufgestockt. Nach drei Monaten Testen fällt mein Urteil eindeutig aus: ja, das ist deutlich besser.
Die drei bekannten Charaktere sind zurück. Joshua (+1x pro Nudge, max 7x), Jason (+2x pro Nudge, max 15x) und Jade (+5x pro Nudge, max 40x). Jade ersetzt Hyper aus dem Original mit leicht angepassten Werten. Neu ist Xylox, der Alien-Wild. Xylox sammelt alle Multiplikatoren der anderen Wilds auf dem Grid und kombiniert sie.
Xylox ist der Gamechanger. Stell dir vor: Ein Joshua mit 5x und ein Jason mit 11x stehen auf dem Grid. Xylox landet daneben und absorbiert beide Werte. Plötzlich steht Xylox bei einem kombinierten Multiplikator von 55x, und die anderen Wilds behalten ihre eigenen Werte. Die Gesamtrechnung auf einer Payline mit allen drei: 5x mal 11x mal 55x. Das sind 3.025x auf einen einzigen Payline-Gewinn. Krass.
Im Basegame habe ich Xylox sechsmal gesehen, und nicht jedes Mal war es ein Treffer. Dreimal landete er allein ohne andere Wilds und war damit nutzlos, weil er nichts zu sammeln hat. Zweimal stand er neben einem einzelnen Joshua, einmal neben Joshua und Jason gleichzeitig. Der letzte Trigger brachte 890x aus dem Basegame — ein NLC-Basegame-Hit, den ich so schnell nicht vergesse.

Fünf Modi. Das klingt nach Overkill und fühlt sich anfangs auch so an. REDemption Spins triggern mit drei Scattern bei mindestens zwei roten. BLU Genesis Spins brauchen drei Scatter mit mindestens zwei blauen. Super REDemption und Super BLU Genesis brauchen vier Scatter. Stellar Punishment Spins triggern mit zwei roten und zwei blauen Scattern gleichzeitig.
Die Unterschiede zwischen den Modi sind subtil aber relevant. REDemption fokussiert auf klassische xNudge-Wilds mit erhöhter Frequenz. BLU Genesis bringt das Alien-Element stärker ins Spiel, mehr Xylox-Trigger, mehr Sammelmechanik. Super-Versionen machen beide Modi sticky. Stellar Punishment kombiniert alles, rote und blaue Wilds gleichzeitig auf dem Grid mit maximaler Frequenz.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| REDemption / BLU Genesis Spins | 100x | 10 Freispiele mit erhöhter Wild-Frequenz | 96,01% |
| Lucky Draw | 450x | 50% Standard-Bonus, 50% Premium-Bonus | 96,01% |
| Super / Stellar Spins | 800x | 10 Freispiele mit Sticky Wilds, alle Mechaniken | 96,01% |
Die Buy-Preise: 100x für REDemption oder BLU Genesis, 800x für die Super-Versionen oder Stellar Punishment, 450x für die Lucky Draw mit 50/50 Chance auf günstig oder teuer. Mein Fokus lag auf den 800x Käufen. Über sechs Käufe: 420x, 3.200x, 890x, 2.100x, 180x und 5.400x. Das ergibt einen Schnitt von 2.032x bei 800x Kaufpreis, deutlich profitabler als beim Original. Mir brachten 10 Freispiele am Stück den besten Gewinn der gesamten Testphase.
Der 5.400x war das Highlight. Stellar Punishment Spins. Spin 4 von 10. Xylox landet neben drei anderen Wilds. Joshua mit 6x, Jason mit 13x, Jade mit 35x. Xylox absorbiert alle drei und steht bei 2.730x eigenem Multiplikator. Dazu die Original-Wilds die ihre Werte behalten. Die Payline-Rechnung sprengt jeden Taschenrechner. Ergebnis: Am 80.000x Cap gedeckelt.
Der 180x Kauf war das Gegenteil. Super BLU Genesis, kaum Wilds, kein Xylox. Zehn Spins wie Basegame mit besserer Musik. 180x bei 800x Kaufpreis, nicht einmal ein Viertel zurück. Mies. Solche Runden gehören zur Realität. Wer die nicht verkraftet hat die falsche Bankroll-Strategie.
Neben den klassischen Bonus Buys gibt es sieben xBoost-Stufen. Die günstigsten: xBoost für 4,6x garantiert einen Scatter auf Walze 2 und macht Freispiele 8x wahrscheinlicher. Super xBoost für 32x garantiert zwei Scatter und erhöht die Chance 54-fach. Dann die Wild-Garantien: 40x für ein xNudge Wild, 220x für zwei, 750x für drei, 2.500x für vier und 8.000x für fünf gleichzeitige Wilds.
Den 8.000x Buy habe ich nie gekauft — 1.600€ für einen einzigen Spin bei 0,20€ Einsatz, das ist mir den Nervenkitzel nicht wert. Den 40x Buy dagegen schon, und über zehn Versuche kam dabei nur ein Schnitt von 28x heraus. Fast immer landete ein einzelner Joshua mit niedrigem Nudge auf der Walze, mehr passierte selten. Enttäuschend, ehrlich gesagt.
Der 220x Buy war da schon interessanter: Hier landen zwei Wilds, die sich gegenseitig multiplizieren. Über fünf Versuche hatte ich 195x im Schnitt, also knapp unter dem Kaufpreis, aber mit einem 680x-Ausreißer, der die ganze Serie gerettet hat. Genau diese seltenen Spitzen sind es, die einen bei der Stange halten — und gleichzeitig die Bankroll in Gefahr bringen.
In fast jeder Kategorie besser. Der 80.000x Max Win verdoppelt das Original. Xylox bringt eine taktische Tiefe die den drei Basis-Charakteren gefehlt hat. Fünf Bonus-Modi statt zwei geben mehr Entscheidungsfreiheit. Die sechste Walze erhöht die Payline-Anzahl von 21 auf 30 und damit die Trefferquote für profitable Kombinationen.
Das Original hat einen Vorteil: Einfachheit. Drei Charaktere, zwei Modi, klare Struktur. Alien Onslaught ist komplexer, fünf Bonus-Modi mit Farbsystem überfordern in den ersten Sessions. Wer das Original nicht kennt, sollte dort anfangen. Wer es kennt und mehr will, findet hier alles. Punkt.
Die Volatilität ist extrem. Max Win Wahrscheinlichkeit 1 zu 102 Millionen, seltener als bei fast jedem anderen Slot im Portfolio. Dafür sind die mittleren Gewinne im Bonus häufiger als beim Original. Die Ausbeute lag bei 2.032x im Schnitt über sechs 800x-Käufe, das Original kam über fünf Käufe auf 1.588x.
500 Basegame-Runden durchgezogen: Start 300€ bei 0,60€. Tiefpunkt 198€ ab Spin 280. Der Xylox-Hit mit 890x irgendwann um Runde 312 brachte mich auf 732€. Am Ende standen 644€. Eine Session die komplett von einem einzigen Trigger abhing, ohne den Xylox-Hit wäre ich bei unter 150€ gelandet. Krass wie abhängig das Ergebnis von diesem einen Moment war.
Das Sci-Fi-Design ist der größte visuelle Unterschied zum Original. Die Pixel-Ästhetik bleibt, aber die Farbpalette wechselt von Neon-Arcade zu dunklem Weltraum. Blaue und violette Töne dominieren. Die Alien-Animationen bei Xylox-Triggers sind aufwendig, der Charakter absorbiert die anderen Wilds mit einem Lichtstrahl-Effekt der das Grid kurz überstrahlt. Der Soundtrack ist düsterer, weniger verspielt als beim Original. NLC hat das Theme ernst genommen.
30 Paylines auf dem 6x5 Grid fühlen sich großzügiger an als die 21 des Originals. Die sechste Walze allein erhöht die Chance auf Fünfer- und Sechser-Kombinationen spürbar. Gefühlt 30% mehr profitable Basegame-Treffer verglichen mit dem 5x5-Original. Einzeln nicht höher, aber häufiger. Das macht das Grinding erträglicher.
Alien Onslaught ist die klar bessere Version. Xylox allein rechtfertigt den Nachfolger, der Sammelmechanismus bringt eine völlig neue Dimension in die xNudge-Formel die dem Original komplett gefehlt hat. Die fünf Bonus-Modi sind anfangs verwirrend, bieten aber nach zwei bis drei Sessions echte strategische Vielfalt. Der 80.000x Max Win gehört zu den höchsten Werten im gesamten NLC-Katalog.
Wer statt xNudge-Wilds lieber experimentelle Ways-Mechaniken sucht, sollte sich Gluttony ansehen. Für wen nicht: Wer das simple 8-Bit-Feeling des Originals bevorzugt. Das Sci-Fi-Theme ist atmosphärisch anders, dunkler, bedrohlicher, weniger nostalgisch. Manche Sessions fühlen sich eher nach Stormforged oder dem düsteren Legion X an als nach Retro-Arcade.
Die fünf Bonus-Modi klingen komplex, aber nach drei Sessions hat man das Farbsystem verstanden. Rot für klassische xNudge-Power, Blau für Xylox-Fokus. Super-Versionen machen alles sticky. Stellar Punishment mischt beides. In der Praxis habe ich REDemption am häufigsten getriggert, gefühlt doppelt so oft wie BLU Genesis. Das liegt an der Scatter-Verteilung auf dem Grid.
RTP: 96,01%, minimal niedriger als das Original mit 96,08%. Vernachlässigbar. Hit Frequency 21,28%.
Jeder fünfte Spin bringt was. Die großen Hits kommen durch Multi-Wild-Triggers im Bonus. Wie beim Original sind die meisten Basegame-Treffer Minimalgewinne die kaum den Einsatz decken. Das ist kein Bug, das ist das Design. Die Bankroll schmilzt im Basegame kontrolliert ab, und genau das macht den Bonuskauf so verlockend: Du weißt dass es ohne ihn nicht geht, und NLC weiß das auch.
Mein Rat: Wer das Original mochte, wird Alien Onslaught lieben. Wer NLC generell mag und xNudge schätzt, hat hier den besten Einstieg der Serie. 8.6 von 10. Der halbe Punkt mehr gegenüber dem Original geht an Xylox, die fünf Bonus-Modi und den verdoppelten Max Win. NLC hat hier nicht einfach nur kopiert sondern das Original systematisch und durchdacht verbessert, und das passiert bei Slot-Sequels erstaunlich selten.