Was passiert wenn Hacksaw Gaming Paylines komplett abschafft? Booze Bash beantwortet diese Frage mit Match 2 Win auf einem 6x4 Grid im Prohibition-Setting. Symbolhälften werden auf drei Walzenpaaren zusammengesetzt. Multiplier Pairs wirken global und multiplizieren sich gegenseitig mit Werten von x2 bis x20. Der Booze Bash RTP liegt bei 96,31% und der Max Win bei 12.500x. Drei Freispiel-Stufen plus ein versteckter Hells Happy Hour Modus geben dem Slot eine klare Progression.
7.8 / 10Hacksaw Gaming · Jun 2025Die Slot-Industrie recycelt seit Jahren dieselben Gewinnmechaniken. Paylines, Ways, Cluster Pays, die drei Säulen auf denen fast jeder Automat steht. Hacksaw Gaming hat bei Booze Bash keines davon eingesetzt, ein ähnlich frischer Ansatz wie bei Bash Bros. Stattdessen Match 2 Win. Jedes Symbol besteht aus zwei Hälften. Links und rechts. Passende Hälften auf derselben Reihe innerhalb eines Walzenpaares bilden einen Gewinn. Klingt simpel, ändert in der Praxis alles.
Nach etwa 20 Spins hat das System klick gemacht. 280 Runden bei 0,40 Euro, 35% Guthaben weg vor dem ersten Bonus. Aber dieser Bonus hat mit 180x zurückgezahlt. Typisch Hacksaw. Geduld wird belohnt.
Sechs Walzen, aufgeteilt in drei Paare. Walze 1 und 2 bilden das erste Paar, 3 und 4 das zweite, 5 und 6 das dritte. Jedes Symbol erscheint entweder als linke oder rechte Hälfte. Landet eine linke Bierkrug-Hälfte auf Walze 1 und eine rechte auf Walze 2 in derselben Reihe, entsteht ein Gewinn. So weit so logisch.
Was das System interessant macht: Es können mehrere Matches pro Reihe und Walzenpaar entstehen. Vier Reihen, drei Paare, maximal 12 Matches pro Spin. 280 Spins durchgezogen: zweimal 8 gleichzeitige Matches. Ohne Multiplikatoren zahlte das jeweils um die 15x. Nicht schlecht für einen Basegame-Spin.
Die Gewinn-Berechnung bei Match 2 Win funktioniert grundlegend anders als bei Paylines. Bei Paylines hast du eine feste Linie und brauchst drei oder mehr Symbole in Folge. Hier brauchst du nur zwei Hälften auf einem Walzenpaar. Die Trefferchance pro Reihe ist höher, aber der Einzelgewinn niedriger.
Hacksaw kompensiert das mit den Multiplier Pairs. Ohne Multiplier wären die Basisgewinne zu mager um das Guthaben zu halten. Mit Multiplier wird aus einem harmlosen 3x-Spin plötzlich ein 60x-Treffer. Dieses Zusammenspiel ist der Kern des Slots.
Multiplier Pairs sind das Herzstück von Booze Bash. Eine linke Hälfte mit einem x-Symbol und eine rechte Hälfte mit einer Zahl. Zusammengesetzt ergibt das einen globalen Multiplikator. x5 auf Paar 1, x3 auf Paar 2, das sind keine 8x sondern 15x. Sie multiplizieren sich gegenseitig. Werte reichen von x2 bis x20 pro Pair.
Zwei Multiplier Pairs von x10 und x20 gleichzeitig ergeben 200x auf alle Gewinne des Spins. Krass wenn man das das erste Mal sieht. In meinem besten Basegame-Spin hatte ich x5 und x8 gleichzeitig, 40x auf drei Matches die zusammen 4x Basiswert hatten. 160x aus dem Nichts. Solche Momente machen den Slot.
Ich habe über meine gesamte Session die Häufigkeit der Multiplier Pairs protokolliert. In 280 Spins hatte ich 34 Spins mit mindestens einem Multiplier Pair, das sind knapp 12%. Ein einzelnes Pair lag im Schnitt bei x4. Zwei gleichzeitige Pairs gab es sieben Mal, drei Pairs null Mal im Basegame.
Die Frequenz ist fair, man wartet nicht ewig auf einen Multiplier, aber sie kommen selten genug um sich besonders anzufühlen. Die richtig hohen Werte über x10 sah ich im Basegame nur zweimal. Mies wenig, aber dafür knallt es dann.
Drei offizielle Bonus-Stufen plus ein Hidden Bonus. Stufe 1, 10 Freispiele mit erhöhter Multiplier-Pair-Chance. Top-Shelf Trouble ist Stufe 2 und schaltet die Bash Bar frei, eine Extra-Reihe oberhalb der Walzen die zusätzliche Symbole aufdeckt. Der Game-Changer. Klingt unspektakulär, fetzt aber brutal.
In meinen Stufe-1-Runden lag der Durchschnitt bei 35x Return. Nicht aufregend. Top-Shelf Trouble war eine andere Geschichte. Die Extra-Reihe ändert die Dynamik komplett. Vier Käufe bei 200x brachten 55x, 280x, 120x und 410x. Der 410x-Treffer kam durch drei simultane Multiplier Pairs von x8, x5 und x12. Das Ergebnis: 480x auf einem Spin mit sechs Matches.
Der Sprung von Stufe 1 zu Top-Shelf Trouble ist einer der größten Qualitätsunterschiede zwischen zwei Bonusstufen die ich bei Hacksaw gesehen habe. Die Bash Bar verwandelt das Spiel. Plötzlich hast du nicht mehr nur drei Walzenpaare sondern faktisch ein erweitertes Grid. Positionen die sonst leer wären, werden mit zusätzlichen Hälften gefüllt.
Die Match-Rate steigt spürbar. In meinen vier Top-Shelf-Runden hatte ich pro Spin im Schnitt 4,2 Matches. Bei der Einstiegsstufe waren es 2,8. Das klingt nach wenig Unterschied, multipliziert sich aber mit den Multiplier Pairs zu völlig anderen Gewinnen.
Zwischen den beiden Stufen liegt preislich nur der Unterschied von 100x Einsatz. Der günstigste Buy kostet 100x, Top-Shelf Trouble 200x. Aber der Return-Unterschied ist überproportional. Meine Ausbeute lag bei 35x für die billige Stufe, bei 216x für Top-Shelf. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht klar für die teurere Variante.
In meiner vierten Top-Shelf-Runde hatte ich einen Spin mit fünf Matches plus zwei Multiplier Pairs bei x6 und x8. Der 48x-Multiplikator auf fünf gleichzeitige Gewinne hat allein 290x aus diesem einen Spin gezogen. Solche Ergebnisse sind im Basis-Modus rechnerisch fast ausgeschlossen weil die Extra-Reihe fehlt.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| BonusHunt FeatureSpins | 3x | 5-fach erhöhte Bonus-Trigger-Chance | 96.31% |
| Guilty As Gin | 100x | 10 Freispiele Stufe 1 | 96.28% |
| Top-Shelf Trouble | 200x | 10 Freispiele Stufe 2 mit Bash Bar | 96.24% |
Hells Happy Hour wird nicht gekauft. Er kann nur organisch durch 3 Free-Spin-Paare im Basegame ausgelöst werden. Ich habe ihn in über 500 Spins nicht einmal gesehen. Laut Datenblatt kombiniert er die Bash Bar mit erweiterten Multiplikator-Bereichen und permanenten Wilds. Der theoretische Weg zum 12.500x Max Win.
Das ist clever designt. Hacksaw gibt den Walen keinen Pay-to-Win-Zugang zum stärksten Modus. Wer den Hidden Bonus will, muss Basegame spielen. Das ist fair. Ob es frustfrei ist, steht auf einem anderen Blatt. Mein Versuch den Modus organisch zu triggern hat mich einiges an Guthaben gekostet. Nie wieder so lange drauf gewartet.
Trotz der Seltenheit gibt dieser versteckte Modus jedem Basegame-Spin eine zusätzliche Dimension. Du achtest auf die Free-Spin-Paare. Du hoffst auf das dritte. Und wenn es nicht kommt, hast du zumindest den normalen Bonus-Trigger als Trostpreis. Diese psychologische Schichtung, ein Hidden Bonus über dem regulären Bonus, macht das Basegame interessanter als es bei einem reinen Buy-to-Play-Ansatz wäre.

Das 1920er-Jahre-Setting funktioniert. Speakeasy-Atmosphäre, Art-Deco-Elemente, Whiskey-Fässer und Cocktail-Gläser als Symbole. Die Farbpalette ist warm. Bernstein, Gold, dunkles Holz. Hacksaw hat sich bei der visuellen Umsetzung Mühe gegeben. Der Soundtrack unterstützt mit Jazz-Elementen, wo Benny the Beer auf Pub-Humor setzt, geht Booze Bash den eleganten Weg. Kein aufdringlicher Loop sondern stimmungsvolle Hintergrundmusik.
Die Symbol-Hälften sind visuell klar getrennt. Linke Hälften haben einen leichten Blau-Schimmer, rechte einen Gold-Schimmer. Nach ein paar Spins erkennt man auf einen Blick welche Matches möglich sind. Gutes UX-Design.
Die visuellen Details gehen tiefer als bei den meisten Hacksaw-Releases. Die Multiplier-Pair-Animation zeigt zwei Hälften die magnetisch zueinander schnappen. Bei hohen Multiplier-Werten über x10 bebt der Bildschirm leicht. Und wenn die Extra-Reihe in Top-Shelf Trouble aktiviert wird, fährt sie mit einer Barkeeper-Animation von oben ins Bild.
Kleinigkeiten die man nach 50 Spins nicht mehr bewusst wahrnimmt, aber das Gesamtgefühl heben sie trotzdem.
Hohe Volatilität mit spürbaren Dürrephasen. In meiner längsten Session ging ich 70 Spins ohne Bonus. Das Basegame trägt sich durch die Multiplier Pairs, einzelne Spins können auch ohne Freispiele 40x oder mehr zahlen. Aber die Grundtendenz ist klar: Das Guthaben schmilzt bis der Bonus kommt.
Für die Bankroll empfehle ich mindestens 300x Startguthaben. Wer Top-Shelf Trouble kaufen will, braucht mit 200x pro Buy und einem realistischen Durchschnitt von 150x Return pro Kauf ein Budget das mindestens drei Buys abdeckt. Also 600x nur für die Buys. Das Basegame frisst dazwischen brutal weiter. Meine Faustregel: 800x Gesamtbudget für eine Session die auf Top-Shelf-Buys ausgelegt ist.
Die Hit Frequency im Basegame lag in meiner Session bei 31%. Knapp jeder dritte Spin produziert mindestens einen Match. Davon sind aber gut zwei Drittel Minigewinne unter 2x. Die Matches halten die Action aufrecht, ohne wirklich die Balance zu stabilisieren. Das Gefühl pendelt zwischen regelmäßigen kleinen Treffern und dem Warten auf den großen Multiplier-Pair-Spin. In meiner besten Phase hatte ich 14 Gewinne in 20 aufeinanderfolgenden Spins. Keiner davon über 8x, aber die Frequenz hat sich wie eine gute Basegame-Session angefühlt.
7,8 von 10. Die Innovation ist echt. Match 2 Win fühlt sich frisch an, kein Marketing-Label auf alter Technik, sondern eine Mechanik die wirklich anders funktioniert. Die Multiplier Pairs multiplizieren sich gegenseitig und das erzeugt bei jedem Spin eine kurze Spannung die andere Slots so nicht liefern. Was fehlt: Der Hidden Bonus ist zu selten um wirklich das Basegame zu motivieren, und die Einstiegsstufe ist im Vergleich zu Top-Shelf Trouble zu schwach. Trotzdem: einer der kreativsten Hacksaw-Slots seit langem.