Pferde statt Fische, Rennbahn statt See. Big Bass Return to the Races überträgt die Cash-Collect-Formel auf ein Pferderennen-Setting und liefert dabei zwei verschiedene Freispiel-Modi. Der RTP liegt bei 96,07%, der Max Win bei 5.000x. Neben dem regulären Bonus Buy für 100x gibt es die Golden Cup Free Spins für 270x Einsatz als Premium-Option.
6.5 / 10Pragmatic Play · Feb 2025Eine Angelserie auf der Rennbahn. Pragmatic Play hat schon viele thematische Varianten der Big-Bass-Formel produziert, aber dieser Ableger fühlt sich wie der weiteste Sprung an. Statt Fisherman-Wilds gibt es Jockey-Wilds. Statt Fischen sammelt man Goldmünzen mit Pferde-Motiven. Die Mechanik darunter ist identisch. Und genau das ist sowohl Stärke als auch Schwäche dieses Ablegers. Big Bass Day at the Races verfolgt einen ähnlichen Ansatz mit eigener Note. Big Bass Raceday Repeat geht in eine ähnliche Richtung.
250 Spins bei 0,40 Euro, und ich bin zwiegespalten. Das Basegame fühlt sich zäh an. Mein Return pro Spin lag bei mageren 0,28x. Die 10 Paylines liefern selten relevante Gewinne ohne Bonus-Trigger. Alles hängt an den Freispielen, genauer: ob der Jockey-Wild zur richtigen Zeit auf den Walzen steht.
Drei oder mehr Scatter triggern den Bonus. Die Staffelung ist Standard: 10, 15 oder 20 Freispiele für drei, vier oder fünf Scatter. Neu ist die Aufteilung in zwei Modi: Regulärer Bonus und der Premium-Modus mit goldener Schale (mehr Bonus-Varianten als bei Big Bass Boxing Bonus Round). Im normalen Bonus funktioniert alles wie gewohnt. Jockey-Wilds sammeln Money-Symbole ein, jeder vierte Wild triggert Respins mit steigendem Multiplikator.
Die Golden Cup Free Spins sind die Premium-Variante. Hier starten die Money-Symbole mit höheren Werten und die Retrigger-Multiplikatoren skalieren aggressiver. Den Golden Cup Modus habe ich einmal organisch getriggert. Der Unterschied war spürbar: Mein Return lag bei 210x, während die regulären Bonusrunden im Schnitt 45x lieferten.
Der organische Trigger für die Golden Cup Spins ist extrem selten. Pragmatic möchte, dass du den 270x Buy nutzt. Wer nur den normalen 100x Buy spielt, bekommt die regulären Freispiele. Der Preissprung auf 270x ist signifikant und nur für Spieler mit entsprechender Bankroll sinnvoll.
Die Money-Symbole tragen Werte von 2x bis 500x. In der Praxis: hauptsächlich Werte zwischen 2x und 15x, über die gesamte Session. Alles über 50x war eine absolute Seltenheit. Die Jockey-Wild-Symbole erscheinen nur während der Freispiele und sammeln alle sichtbaren Money-Symbole auf ihrer Reihe ein. Multiplier Wilds tragen zusätzlich einen Multiplikator von 2x oder 3x.
Bester Moment: Zwei Multiplier Wilds landeten gleichzeitig und sammelten Money-Symbole im Wert von 85x ein. Mit dem 3x Multiplikator auf einem der Wilds kam ich auf 260x für diese eine Runde. Schlechteste Runde: ein einzelner Wild ohne Multiplikator, drei Money-Symbole mit je 2x. Ergebnis: 6x Return auf den 100x Buy. Brutal mies, das sind die Momente die frisst Bankroll.
Verglichen mit Big Tuna Bonanza fehlt hier ein wirklich einzigartiges Feature. Das Pferderennen-Theme ist Dekoration, keine mechanische Innovation. Die Jockey-Wilds funktionieren exakt wie Fisherman-Wilds in jedem anderen Big-Bass-Slot.
Die regulären Symbole zahlen zwischen 5x und 200x für Fünfer-Kombos auf den 10 Paylines. Die High Pays im Pferderennen-Design zeigen Jockeys, Goldpokale und Rennpferde. Das höchste reguläre Symbol bringt 200x für fünf auf einer Linie. Im Basegame ohne Wilds sind diese Auszahlungen die einzige Einnahmequelle.
Mein Basegame-Ergebnis war ernüchternd. In 250 Spins landete ich drei Fünfer-Kombos mit High Pays. Der beste davon brachte 28x. Die Royals als Low Pays lieferten zwar regelmäßig kleine Treffer, aber selten über 5x. Das Basegame ist reine Wartezeit auf den Bonus.
Was mich stört: Die Money-Symbol-Verteilung im Basegame. Die hohen Werte über 100x erscheinen fast nie. Im gesamten Basegame kein einziges Money Symbol über 50x. Punkt. Die Wahrscheinlichkeiten sind klar auf die Bonusrunde ausgerichtet, wo die Wertverteilung großzügiger ausfällt.
Die Retrigger-Mechanik folgt dem bekannten Big-Bass-Muster. Jeder vierte gesammelte Jockey-Wild triggert 10 Extraspins und erhöht den Sammel-Multiplikator. Die Staffelung ist identisch: 2x, 3x, 10x. Ohne Retrigger bleibt der Return bescheiden. Drei reguläre Bonusrunden, kein einziger Retrigger.
Was diesen Ableger von anderen Big-Bass-Varianten unterscheidet: Die Multiplier Wilds erscheinen häufiger. Auffällig: In 3 von 4 Bonusrunden landete mindestens ein Multiplier Wild. Der 2x oder 3x Multiplikator auf einzelne Einsammlungen macht den Unterschied zwischen 20x und 60x Return.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Free Spins Buy | 100x | Reguläre Freispiele mit zufälliger Scatteranzahl | 96.07% |
| Golden Cup Free Spins Buy | 270x | Premium-Freispiele mit höheren Werten | 96.07% |
Zwei Bonus-Buy-Stufen: 100x für die regulären Free Spins und 270x für den Premium-Modus. Der 100x Buy liefert eine zufällige Scatteranzahl zwischen drei und fünf. Mein Durchschnitts-Return über drei Käufe lag bei 78x. Das ist unterdurchschnittlich für einen 100x Buy, aber die Stichprobe ist klein.
Der 270x Golden Cup Buy ist das riskantere Ticket. In einer einzelnen Session kann dieser Buy die gesamte Bankroll retten oder vernichten. Ich habe ihn einmal getestet: 340x Return bei 270x Kosten. Netto 70x Gewinn. In Relation zum Risiko kein berauschender Deal. Wer Golden Cup spielen will, sollte mindestens 5 Buys in der Bankroll haben.
Visuell wirkt der Slot wie ein Titel der nicht weiß, was er sein will. Pferde, Jockeys, Goldpokale, und gleichzeitig immer noch Angelruten und Fische in den Symbolen (ein Identitätsproblem das Big Bass Halloween elegant löst). Die beiden Welten prallen aufeinander, ohne sich zu verbinden. Die Animationen sind solide, der Soundtrack ist generisch.
Das Theme hat mich nach zwei Sessions nicht mehr interessiert. Mies.
Der Vorgänger Big Bass Day at the Races hatte dasselbe Problem. Der Nachfolger verbessert die Grafik, löst aber nicht das fundamentale Identitätsproblem. Ist es ein Angel-Slot oder ein Rennsport-Slot? Pragmatic sagt beides. Ich sage: weder noch, richtig überzeugend.
Mein detaillierter Session-Verlauf: Start bei 100 Euro, 0,40 Euro Einsatz. Ab Spin 50 lag ich bei 88 Euro. Der erste Bonus kam bei Spin 83 mit 3 Scattern, reguläre Free Spins, Return 45x, Balance bei 106 Euro. Zweiter Bonus bei Spin 124, wieder regulär, Return 32x, Balance bei 119 Euro. Der Golden Cup triggerte bei Spin 167, Return 210x, Balance bei 203 Euro. Der vierte Bonus kam spät bei Spin 231, regulär, nur 8x Return.
Die Verteilung zeigt ein typisches Big-Bass-Muster: Drei mediokre Bonusrunden und ein guter Treffer der die Session trägt. Ohne den Golden Cup wäre mein Gesamtreturn bei 55 Prozent gelandet statt 87 Prozent. Das ist die Realität von High-Vola-Collect-Slots. Du spielst für den einen Moment.
Der 96,07 Prozent RTP ist der niedrigste in meiner Big-Bass-Rotation. Die Vegas-Variante hat 96,50, Splash 1000 hat 96,52 und Reel Repeat liegt bei 96,51 Prozent. Die Differenz von 0,44 Prozentpunkten klingt klein, summiert sich aber über Tausende Spins zu einem spürbaren Nachteil. Für einen Slot ohne mechanische Innovation ist der RTP nicht konkurrenzfähig.
Ein letzter Punkt zum Thema Bankroll: Wer den 270x Golden Cup Buy regelmäßig spielen will, braucht mindestens 1.350 Euro Bankroll für fünf Buys. Bei 0,40 Euro Einsatz sind das 108 Euro pro Buy. Fünf Buys kosten 540 Euro. Das ist deutlich mehr als bei den 100x Standard-Buys. Mein Rat: Den Golden Cup Buy nur spielen wenn die regulären Freispiele in mehreren Sessions nicht geliefert haben und die Bankroll es hergibt.

Hohe Volatilität, niedriger Basegame-Return, alles hängt am Bonus. Meine Ausbeute lag bei 87% über die gesamte Session. Die Balance schwankte zwischen einem Tief von minus 62 Euro und einem Hoch von plus 18 Euro nach dem Golden-Cup-Trigger. Für den 0,40-Euro-Bereich empfehle ich 100 Euro Bankroll minimum.
Trigger-Frequenz: ein Bonus alle 83 Spins. Das ist für Big Bass im üblichen Rahmen. Wer Bonanza Billion kennt, wird sich mit dem Rhythmus wohlfühlen: Lange Trockenperioden, punktuelle Treffer, und die ständige Hoffnung auf den einen großen Bonus der alles dreht. Das funktioniert bei besseren Big-Bass-Titeln gut, hier fehlt das Fundament. Drei mediokre Runden und ein Ausreißer sind kein nachhaltiges System, das man empfehlen kann.
Die Rennstrecke als Setting hätte Pragmatic Play mehr nutzen können. Stell dir vor: Money Symbols die wie Pferde über die Walzen galoppieren, ein Rennergebnis das den Multiplikator bestimmt, ein Photo-Finish-Feature für Bonusspins. Nichts davon existiert. Stattdessen bekommen wir Fische mit Jockey-Mützen. Die verpasste Chance stört mich mehr als jede andere Schwäche des Slots. Ein Pferderennen-Slot sollte sich wie ein Pferderennen anfühlen, nicht wie ein Angelausflug in Verkleidung.
Mein Gesamtfazit nach einer Woche: Das hier ist das schwarze Schaf der Big-Bass-Serie. Nicht weil er krass schlecht ist, sondern weil er ohne eigene Identität zwischen den stärkeren Varianten verschwindet. Der niedrigere RTP, das inkonsistente Theme und der fehlende mechanische Mehrwert machen ihn zu meiner letzten Wahl wenn ich Big Bass spielen will.
Mein ehrliches Urteil: Der Slot spielt sich wie ein Big-Bass-Reskin mit Pferdemützen. Der Premium-Freispielmodus ist der einzige Grund den Slot den anderen Varianten vorzuziehen. 270x dafür zu zahlen ist ein harter Preis.
Für Big-Bass-Komplettisten die jeden Ableger kennen wollen, ja, spielt ihn. Alle anderen greifen besser zu Gates of Olympus wenn sie Pragmatic Play wollen, oder zu stärkeren Big-Bass-Varianten mit höherem RTP. 6,5 von 10 und kein Slot den ich freiwillig ein zweites Mal öffne.