Synthwave-Beats statt Naturgeräusche, Neon statt Sonnenlicht. Big Bass Reel Repeat nimmt die bewährte Angel-Formel und verpackt sie in eine Retro-Zukunft mit 96,51% RTP und 5.000x Max Win. Der Clou ist der namensgebende Reel Repeat: Nach dem Bonus besteht die Chance, die gesamte Runde mit allen Gewinnen zu wiederholen. Dazu kommen 12 Mystery-Modifier-Karten vor jeder Freispielrunde und Big Bass Reel Repeat Bonus Buy Optionen bis 1.250x Einsatz für die Mega Free Spins.
7.0 / 10Pragmatic Play · Aug 2025Zehn Paylines, ein 5x3 Grid und trotzdem schafft es Pragmatic Play, mich nach Hunderten Varianten dieser Angelserie noch einmal neugierig zu machen. Dieser Ableger sieht anders aus als alles was die Serie bisher geliefert hat. Synthwave, Neon-Farben, ein Sci-Fi-Anstrich der eher an Tron erinnert als an einen ruhigen See.
Unter der Oberfläche steckt das bekannte Cash-Collect-System mit Fisherman-Wilds und Money-Symbolen. Nur eben mit einem Twist, dem namensgebenden Repeat. Ein direkter Vergleich mit Big Bass Raceday Repeat lohnt sich. Big Bass Bonanza verfolgt einen ähnlichen Ansatz mit eigener Note.
Erster Eindruck ab Spin 1: trocken. Die 10 Paylines liefern selten nennenswerte Basegame-Treffer. Hier geht es ausschließlich um den Bonus. Das ist bei dieser Serie nichts Neues, fühlt sich aber bei diesem Ableger besonders ausgeprägt an. Um Runde 100 ohne Trigger war meine Balance bei minus 34 Euro. Dann kam der erste Bonus und alles drehte sich.
Drei oder mehr Scatter triggern die Freispiele. Drei Scatter geben 10, vier bringen 15 und fünf liefern 20 Spins. Bevor die Runde startet, wählt man eine von zwölf verdeckten Karten. Jede Karte enthält einen Modifier. Das ist der Moment der über Erfolg oder Totalausfall entscheidet.
Die Modifier-Auswahl, ähnlich wie bei Big Bass Christmas Bash, umfasst vier Kategorien. More Fish platziert zusätzliche Money-Symbole auf den Walzen. Das erhöht die Dichte an einsammelbaren Werten pro Spin und macht jeden Fisherman-Wild profitabler. Higher Multipliers schraubt die Retrigger-Multiplikatoren hoch: 4x, 6x und 20x statt der normalen 2x, 3x und 10x. Bei mir war das der zweitstärkste Modifier.
Der dritte Modifier senkt die Retrigger-Anforderung auf drei Wilds statt vier. Klingt nach wenig, verändert aber die Dynamik krass. Über 280 Runden triggerte ich den Bonus viermal. Zweimal zog ich diesen Modifier und kam in beiden Runden auf mindestens zwei Retrigs. Ohne ihn wäre ich vermutlich leer ausgegangen.
Modifier vier heißt schlicht Mega. Mehr Fische, höhere Multiplikatoren, leichtere Retrigger, alles auf einmal. Selten. In vier Bonusrunden nie gezogen. Vier Bonusrunden, keine Mega-Karte. Statistisch sollte sie 1 von 12 sein, aber die Verteilung scheint gewichtet.
Das Kernprinzip der Freispiele bleibt identisch zur restlichen Serie. Fisherman-Wild-Symbole sammeln alle sichtbaren Money-Symbole ein. Die Fisch-Werte reichen von bescheidenen 2x bis zu theoretischen 5.000x. Höchster einzelner Fischwert in meinem Test: 48x. Giant Money Symbols in 2x2 oder 3x3 Blöcken können ebenfalls erscheinen und füllen dann mehrere Positionen gleichzeitig.
Jeder vierte gesammelte Fisherman löst einen Retrigger aus: 10 zusätzliche Spins. Gleichzeitig steigt der Multiplikator für alle zukünftigen Einsammlungen. Erste Retrigger-Stufe: 2x. Zweite: 3x. Dritte: 10x (identisch zu Big Bass Boxing Bonus Round). Wer den Higher-Multipliers-Modifier gezogen hat, startet bei 4x und steigt über 6x auf 20x.
Die Differenz zwischen normalen und verbesserten Multiplikatoren ist der Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und einer herausragenden Bonusrunde. Ein einzelner 48x Fisch mit normalem 3x Retrigger bringt 144x. Derselbe Fisch mit verbessertem 6x Retrigger liefert 288x. Bei drei oder vier Fischen pro Einsammlung potenziert sich der Unterschied weiter.
Bester Bonus: 3-Wild-Retrigger-Modifier, 35 Spins insgesamt, 320x Gewinn. Schlechtester: More-Fish-Modifier, 10 Startspins, kein Retrigger, 12x. Das ist die Varianz in ihrer reinsten Form, derselbe Slot, dasselbe Feature, einmal 320x und einmal 12x. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diesen Slot meiden. Bei Big Tuna Bonanza fühlen sich die Bonusrunden gleichmäßiger an, weil dort kein Modifier-System die Ergebnisse so stark streut.
Das namensgebende Feature ist gleichzeitig das umstrittenste. Nach dem Ende einer Bonusrunde besteht eine Chance, dass die gesamte Runde wiederholt wird. Gleiche Spinanzahl, gleicher Modifier, alle bisherigen Gewinne bleiben erhalten, ein komplett neuer Bonusdurchlauf obendrauf.
Der Haken: Im normalen Spiel ohne Ante Bet existiert diese Funktion nicht. Du brauchst entweder die 1,6x Ante-Bet-Stufe oder den 160x Bonus Buy, um den Reel Repeat zu aktivieren. Das ist ein Design-Entscheid der polarisiert. Wer den Slot ohne erhöhten Einsatz spielt, bekommt nur die halbe Erfahrung.
Ich habe 200 meiner 280 Spins mit der 1,6x Ante Bet gespielt. Von vier Bonusrunden kam das Repeat-Feature einmal zum Zug. In diesem einen Durchlauf holte ich 180x zusätzlich, bei einem Gesamtbonus von 490x. Ohne dieses Feature wären es 310x gewesen. Die Mechanik funktioniert, ist aber selten genug um keine Garantie zu sein.
Interessant fand ich den psychologischen Effekt: Nach jedem Bonus wartet man auf die Repeat-Animation. Kommt sie nicht, fühlt es sich wie ein verlorener Bonus an, obwohl man gerade 200x gewonnen hat, wenn man darüber nachdenkt. Pragmatic hat damit Erwartungen eingebaut. Clever, aber nicht immer angenehm.
Die Low-Pay-Symbole sind klassische Royals (10, J, Q, K, A) und zahlen zwischen 5x und 10x für fünf auf einer Linie. Die High Pays zeigen futuristische Versionen der üblichen Angelsymbole: Rucksack, Angelrute, Laserkanone, Libelle und Boot. Die besten High Pays liegen bei 20x bis 200x für Fünfer-Kombos. Das Boot als höchstes reguläres Symbol zahlt 200x.
Im Basegame keine Wilds. Keiner. Sie erscheinen ausschließlich im Bonus, das erklärt den niedrigen Basegame-Return von 0,31x pro Spin. Ohne Wilds sind die 10 Paylines schlicht nicht genug. Mein größter Basegame-Hit: 15x durch eine Fünfer-Kombi des Boots. Ausnahme, nicht Regel.
Die Money-Symbole im Basegame können zufällig eine Auszahlung triggern. Dreimal in 280 Spins: 3x, 8x, 22x. Überbrückung, kein Ersatz.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Free Spins Buy | 100x | Sofortige Freispiele mit zufälliger Scatteranzahl | 96.51% |
| Repeat Free Spins Buy | 160x | Freispiele mit Reel-Repeat-Chance | 96.51% |
| Mega Free Spins Buy | 1250x | Freispiele mit allen drei Modifiern aktiv | 96.51% |
Die drei Bonus-Buy-Stufen sind klar gestaffelt. 100x kauft sofortige Freispiele mit zufälliger Scatteranzahl. 160x liefert Freispiele mit Repeat-Chance. 1.250x schaltet die Mega Free Spins frei, alle drei Modifier gleichzeitig aktiv. Der Preissprung von 160x auf 1.250x ist brutal.
Den 1.250x Buy habe ich nicht getestet, zu hohe Varianz.
Der 160x Buy fühlt sich nach dem besten Verhältnis zwischen Kosten und Chancen an, weil die Repeat-Chance allein den Aufschlag von 60x gegenüber dem Basis-Buy rechtfertigt und man ohne diese Option im normalen Spiel nie die volle Erfahrung bekommt die den Slot von anderen Serienteilen unterscheidet.
Zum Ante-Bet-System: Drei Stufen. 1,5x erhöht die Trigger-Chance. 1,6x bringt zusätzlich das Repeat-Feature ins Spiel. 2,5x maximiert beides. Alle halten den RTP bei 96,51%.
Mein Tipp: 1,6x reicht. Der Sprung auf 2,5x bietet gefühlt wenig Mehrwert für 56% mehr Einsatz pro Spin.
Visuell ist das ein Bruch mit der Serie. Statt grüner Wiesen und blauer Seen wie bei Big Bass Halloween bekommst du Neon-Farben und ein retroistisches Sci-Fi-Setting. Die Symbole sind neu designed: Laserkanone statt Angelrute, futuristisches Boot, leuchtende Libelle. Die Royals bleiben als Low Pays erhalten. Der Soundtrack ist ein Synthwave-Track der nach Outrun und Knight Rider klingt.
Mir gefällt der Stilbruch. Nach dutzenden Big-Bass-Varianten mit identischem Look kommt die Abwechslung gut. Allerdings wirkt das Theme aufgesetzt. Die Mechanik ist zu 95% identisch mit den Vorgängern. Der Synthwave-Anstrich ändert nichts am Gameplay. Bei Sweet Bonanza Xmas hat der Themen-Wechsel ähnlich wenig an der Substanz geändert. Rein visuelles Reskin, mechanisch fast identisch.
Die Animationen zwischen Basegame und Bonus sind aufwendiger als bei anderen Big-Bass-Slots. Ein Übergangsscreen mit Neon-Lichtern leitet die Freispiele ein. Das fühlt sich nach mehr Produktion an als bei den simplen Übergängen der Vorgänger. Die Giant Money Symbols bekommen eigene Leuchteffekte. Kleine Details die das Spielgefühl heben.

Hohe Volatilität, 10 Paylines, Cash-Collect-Mechanik. Das Basegame liefert wenig. Mein Basegame-Return über 280 Spins lag bei 0,31x pro Spin. Das ist niedrig, selbst für einen High-Vola-Slot. Die gesamte Action steckt in den Bonusrunden, und dort in den Retriggern und im Reel Repeat.
Für eine Session bei 0,40 Euro empfehle ich 120 Euro Bankroll. Meine Trigger kamen alle 70 Spins, überdurchschnittlich gut, der Durchschnitt dürfte eher bei 100 bis 130 liegen. Wer die 1,6x Ante Bet spielt, sollte die höheren Kosten einkalkulieren: 280 Runden bei 0,40 Euro mit 1,6x Ante kosten effektiv 179 Euro statt 112 Euro. Das ist ein fetter Unterschied den viele Spieler nicht auf dem Schirm haben.
Session-Verlauf: Start bei 120 Euro. Runde 100: 86 Euro. Ab Runde 150 mit erstem Bonus: 114 Euro. Runde 200: 92 Euro. Irgendwann um Runde 250 dann der Reel-Repeat-Bonus: 288 Euro. Am Ende standen 267 Euro. Die Session wurde von einem einzigen Feature definiert. Ohne den Repeat wäre ich bei 177 Euro gelandet.
Dieser Slot macht genau das, was der Name verspricht: Er ist das Original mit einem Repeat-Mechanismus. Das Synthwave-Theme ist eine nette Abwechslung, ändert aber nichts an der Substanz. Die Modifier-Karten vor dem Bonus sind der spannendste Moment jeder Runde. Ob More Fish, Higher Multipliers oder der seltene Mega-Modifier gezogen wird, entscheidet über alles.
Das Repeat-Feature selbst ist ein solider Bonus obendrauf, aber kein Gamechanger. Es kommt zu selten und erfordert den erhöhten Einsatz oder Bonus Buy. Für Fans der Angelserie die nach einer optisch frischen Variante suchen, lohnt ein Blick. Verglichen mit Sweet Bonanza 1000 fehlt der große Wow-Moment. 7,0 Punkte.
Wer die Serie kennt und mag, findet sich sofort zurecht. Lernkurve: null. Das Synthwave-Design hat mich 280 Runden bei Laune gehalten. Ob das für 2.800 reicht, bezweifle ich. Solide Iteration, kein Meilenstein.