Big Bass Day at the Races
Angeln trifft Pferderennen — 10.000x Max Win und Pferde-Modifier

Im Basegame ist mir reihenweise eingeschlafen, was ich gerade in der Hand hatte. So fühlt sich Big Bass Day at the Races die ersten hundert Spins an: man wartet, kassiert ein paar Cent, wartet weiter und fragt sich, wann endlich der dritte Scatter fällt. Das ist kein Bug, das ist das Design. Pragmatic Play hat den Angler von der Rennbahn aus gedacht, und fast die ganze Spannung wurde in die Freispiele verlagert.

Big Bass Day at the Races Slot von Pragmatic Play — Rennbahn-Szene auf dem 5x3 Grid7.0 / 10Pragmatic Play · Mär 2024

Die Eckdaten: RTP 96,07% laut Provider, Volatilität hoch, Max Win 10.000x — doppelt so viel wie beim klassischen Big Bass Bonanza. Mein Urteil vorweg: ein optisch starker, mechanisch zäher Slot, der im Bonus richtig abliefert, dazwischen aber brutal die Bankroll frisst, ohne viel zurückzugeben. Wer Leerlauf hasst, wird hier leiden.

Der eigentliche Unterschied zum Original ist die Pferde-Auswahl vor jeder Bonusrunde. Aus einem Feld wählt man einen Modifier, und genau hier wird es interessant — und manchmal mies. Eine starke Wahl macht aus einer mageren Runde ein Fest, eine schwache lässt dich mit dem Gefühl zurück, betrogen worden zu sein. In einer Session habe ich mit der Freispiel-Verlängerung einen Lauf erwischt, in dem sich die Money-Symbole im richtigen Moment stapelten — das war der eine Moment, für den man die ganze zähe Wartezeit in Kauf nimmt.

Und genau das ist die Frage, um die sich dieser ganze Slot dreht: Lohnt sich das stundenlange Warten im Basegame für die paar Minuten Adrenalin im Bonus? Ich habe es getestet, mitgezählt und meine Bankroll dabei mehrfach aufgehen sehen. Was dabei rauskam, steht weiter unten — inklusive der Frage, welches Pferd man wirklich nehmen sollte.

EntwicklerPragmatic Play
Walzen5x3
Gewinnlinien10 Paylines
RTP96,07%
VolatilitätHoch
Max Gewinn10.000x
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Das Problem mit Big Bass Day at the Races

Angeln und Pferderennen. Ernsthaft? Der Name allein klingt nach dem verzweifelten Versuch einer Serie die nicht aufhören kann. Das Theme ist absurd: ein Fischer mit Jockey-Helm, der Geld-Pferde statt Geld-Fische einsammelt. Wer sich davon abschrecken lässt, verpasst einen der besseren Ableger. Die Absurdität bleibt trotzdem ein Problem.

Pragmatic Play hat den Titel im März 2024 veröffentlicht. Fünf Walzen, drei Reihen, zehn Gewinnlinien. Die Basis ist dieselbe wie immer. Big Bass Return to the Races verfolgt einen ähnlichen Ansatz und Big Bass Raceday Repeat spinnt die Rennbahn-Idee weiter. Das Rennbahn-Theme hat inzwischen ein eigenes Sub-Franchise innerhalb der Serie.

Big Bass Day at the Races Slot von Pragmatic Play — Gameplay auf dem 5x3 Grid
Big Bass Day at the Races von Pragmatic Play in Aktion.

Warum der Slot trotzdem überzeugt

10.000x Max Win. Doppelt so viel wie die meisten Ableger, fast fünfmal das Original. Wer sich durch die absurde Fassade arbeitet, findet dahinter einen der potentesten Titel der Reihe. Die Pferde-Modifier vor dem Bonus geben jeder Runde ein individuelles Profil — Extra-Spins, feste Money-Symbole, Start-Wilds, höhere Multiplikatoren. Jeder Bonus fühlt sich anders an. Das fetzt tatsächlich.

Fünf Bonus-Trigger in der Session. Bester Run: 380x mit zwei festen Money-Symbolen und 2x-Startmultiplikator. Schlechtester: 18x mit einem Pferd das nur Extra-Spins brachte. Die Varianz zwischen den Modifiern ist der eigentliche Star. Man sieht den Unterschied sofort.

Schlechtes Pferd. Miese Runde. Gutes Pferd. Komplett andere Welt. Das ist der Kern warum dieser Ableger mehr Spannung erzeugt als fast alle seine Serienbrüder.

Wie bei Big Bass Vegas Double Down Deluxe mit dem Dual-Wild-System, gibt auch hier ein Zusatzelement dem Bonus seine Würze. Ohne die Pferde-Auswahl wäre der Slot ein weiterer gesichtsloser Ableger.

Basegame Collect — die unterschätzte Funktion

Money-Pferde erscheinen auf den Walzen. Gelegentlich werden die Werte zufällig eingesammelt. Der Fisherman taucht auf, schnappt sich die Symbole, verschwindet. Multiplikatoren bis 50x können auf die Werte angewandt werden. Eine Funktion die dem Original und vielen anderen Ablegern fehlt, die Big Bass Boxing Bonus Round ebenfalls nicht hat.

Neun Basegame-Collects in der Session. Meist bescheiden: 3x, 5x, 2x, 8x. Einmal traf ein 50x-Multiplikator auf ein 5x-Pferd.

250x aus dem Basegame. Krass.

Mein größter Basegame-Treffer der ganzen Session. Solche Momente halten die Balance am Leben wenn der Bonus nicht kommen will.

Die Basegame-Collect-Funktion hat meine Balance in 380 Spins insgesamt um etwa 35€ aufgebessert. Verteilt auf neun Auslösungen ergibt das fast 4€ pro Trigger. Bei 0,50€ Einsatz sind das 8x pro Collect-Event. Ein netter Puffer den das Original nicht hat. Man spürt dass der Slot auch zwischen den großen Momenten lebt. Das macht den Unterschied zu den älteren Ablegern die zwischen den Bonusrunden komplett tot sind.

Big Bass Day at the Races Bonus Buy Übersicht

Feature BuyPreisWas du bekommstRTP
Free Spins100xMindestens 3 Scatter mit Pferde-Modifier-Auswahl96,07%

Lohnt sich der 100x Bonus Buy hier?

Ein Buy-Level, 100x Preis. Dafür bekommt man mindestens drei Scatter plus die Pferde-Auswahl. Meine drei Buys: 380x, 45x und 18x. Schnitt: 148x. Über dem Kaufpreis, aber die Stichprobe ist klein. Was den Buy hier besonderer macht als bei anderen Ablegern: Man kauft nicht nur den Bonus, sondern auch die Pferde-Wahl. Kaufen, wählen, spielen. Drei Spannungsmomente statt einem.

Bei den meisten Ablegern drückt man Buy und wartet. Hier kommt nach dem Kauf noch die Pferde-Auswahl. Das fühlt sich an wie ein eigenes Mini-Feature.

Der Ante Bet erhöht den Einsatz um 50 Prozent für bessere Scatter-Frequenz. Beide Optionen sind parallel verfügbar. In meiner Session lief der Ante Bet durchgehend und zwei meiner fünf Trigger kamen in den ersten 100 Spins. Das hat sich gelohnt.

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Design — absurd, aber es funktioniert

Rennbahn statt See. Grüner Rasen, weisse Zäune, Tribüne im Hintergrund. Pferde als Money-Symbole. Bier, Fernglas, Champagner als Sport-Slot Dekoration. Hell und freundlich, ein Kontrast zu den dunklen Halloween-Ablegern. Der Fisherman mit Jockey-Helm hat mich beim ersten Mal zum Schmunzeln gebracht.

Der Sound mischt Rennbahn-Atmosphäre mit dem bekannten Angel-Jingle. Pferdegetrappel, Publikumsjubel und Fanfaren bei großen Gewinnen. Das Theme funktioniert besser als erwartet. Ich hatte Zweifel ob Angeln und Pferderennen zusammenpassen. Die visuelle Umsetzung ist überzeugend genug um die Absurdität zu überspielen. Die Money-Pferde sind liebevoll gestaltet mit individuellen Farben und Satteldecken.

Volatilität und der 10.000x Max Win

Der Max Win hebt den Slot über die meisten Serien-Ableger. Verglichen mit Super Tiki Strike mit 50.000x ist das zehnfache Potenzial vorhanden. Die hohe Volatilität bedeutet lange Durststrecken die durch die Basegame-Collect-Funktion abgefedert werden.

Mein bester Einzelgewinn lag bei 380x. Die 10.000x bleiben Theorie. Das Maximum kommt durch die Kombination aus maximalem Money-Symbol-Wert, maximalem Multiplikator und perfekter Fisherman-Verteilung zustande. Bankroll: 200x fürs Basegame, 400x wenn man Buys nutzt.

Bonanza Billion bietet eine komplett andere Erfahrung über Tumble-Ketten bei ähnlichem Potenzial. Wer aus dem Angel-Universum raus will und Collect-Mechanik in anderem Gewand sucht, findet bei Marlin Masters von Nolimit City eine aufwändigere Umsetzung.

Die Pferde-Modifier im Detail

14 Pferde stehen zur Auswahl. Die Modifier die sich dahinter verbergen reichen von mager bis großartig. In meinen fünf Bonusrunden habe ich folgende Modifier erlebt: Zweimal Extra-Spins.

Einmal feste Money-Symbole plus Startmultiplikator, einmal nur einen Start-Wild und einmal eine Kombination aus allem. Die Varianz zwischen den Pferden ist enorm.

Was mich psychologisch fasziniert: Pferd Nummer 7 hat mir einmal 380x gebracht. Seitdem klicke ich immer die mittlere Position. Natürlich ist die Zuordnung zufällig. Mein Gehirn weiß das. Mein Finger macht's trotzdem. Diese Illusion der Kontrolle ist das, was diesen Ableger von der Konkurrenz trennt — bei den meisten Seriengeschwistern startet der Bonus einfach ohne Entscheidungsmoment.

Die Money-Pferde-Symbole tragen Werte von 0,2x bis 1.000x. Die niedrigen Werte um 0,2x bis 2x sind der Normalfall. Mittlere Werte von 5x bis 20x kommen gelegentlich vor. Das 1.000x-Symbol habe ich in meiner Session nie gesehen. Es existiert als theoretisches Maximum und treibt den Max Win auf die beworbenen 10.000x.

Einsatzbereich und Ante Bet Strategie

Der Einsatzbereich liegt zwischen 0,10€ und 250€ pro Spin. Bei aktivem Ante Bet steigt das Maximum um 50 Prozent auf 375€. Ich empfehle den Ante Bet für Sessions bei denen man organisch triggern will. Die erhöhte Scatter-Frequenz rechtfertigt den Aufpreis, besonders wenn man nicht ständig den Buy-Button nutzen will.

Was mich überrascht hat: Zwischen den Bonusrunden gab es immer wieder kleine Basegame-Collects. Das hält die Stimmung oben. Beim Original gab es zwischen den Triggern nichts außer Verluste. Hier lebt die Session auch in den Dürrephasen. Zwei meiner fünf Trigger kamen in den ersten 100 Spins, was mich optimistisch gestimmt hat. Der lange Gap danach war durch die Collects erträglicher.

Session-Bilanz und ehrliches Fazit

380 Spins bei 0,50€. Start: 100€. Ende: 92€. Der 380x-Bonus hat die Session gerettet. Ohne ihn wäre ich bei 50€ gelandet. Die neun Basegame-Collects brachten zusammen rund 35€ zurück, etwa 4€ pro Trigger. Bei 0,50€ Einsatz sind das 8x im Schnitt pro Collect. Nicht riesig, aber spürbar.

7.0 von 10. RTP 96,07% ist Serienstandard. Das Theme schreckt ab. Die Pferde-Auswahl ist Zufall. Aber 10.000x, Basegame-Collects und Modifier-Pferde zusammen liegen klar über dem Serienschnitt.

Ich belächle das Theme. Und spiele trotzdem weiter. Manchmal ist das die ehrlichste Empfehlung die ich geben kann. Die Übersicht aller Ableger gibt es bei den Pragmatic Play Slots.

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Häufige Fragen

Wie oft triggern die Free Spins bei Big Bass Day at the Races durchschnittlich?
Ungefähr alle 76 bis 148 Spins, je nach Datenquelle und ob die Ante Bet aktiv ist — in meinen Sessions lag es gefühlt näher an den 148. Das ist für einen hochvolatilen Slot kein Ausreisser, fühlt sich beim Spielen aber zäher an als bei den frühen Big-Bass-Teilen, weil das Basegame kaum Zwischengewinne liefert. Mit aktivierter Ante Bet (50% Aufschlag) kommt der Bonus häufiger, kostet dich aber pro Spin mehr und senkt den RTP minimal. Wer auf den Bonus wartet, sollte eine Bankroll für mindestens 200 bis 300 Spins einplanen, sonst wird die Durststrecke teuer.
Lohnt sich der Bonus Buy bei diesem Slot wirklich?
Selten, ehrlich gesagt. Der Buy kostet 100x Einsatz und schenkt dir zwar die Bonusrunde, aber nicht die gute Pferde-Auswahl — und genau die entscheidet über das Ergebnis. Du zahlst also einen festen Preis für ein Feature, dessen Ausgang stark vom Modifier-Pick und dem Glück mit den Money-Symbolen abhängt. In meinen Buy-Versuchen sind die meisten Runden unter dem Kaufpreis geblieben, ein paar wenige haben ihn deutlich übertroffen. Wer den Buy nutzt, sollte das als teures Lotterielos verstehen, nicht als Abkürzung zum Profit. Für die Bankroll ist es brutal, wenn drei oder vier Buys hintereinander floppen.
Ist das Spiel nur ein Reskin der anderen Big Bass Slots oder hat es neue Features?
Beides. Der Kern — Money-Symbole sammeln, Wild-Multiplikatoren im Bonus, Scatter-Trigger — ist klassischer Big Bass und fühlt sich vertraut an. Neu und wirklich relevant ist die Pick-a-Horse-Mechanik vor den Freispielen, die dir einen von mehreren Modifiern gibt: mehr Freispiele, fixe Money-Symbole, vorgesammelte Multiplikatoren oder das Entfernen niedriger Werte. Dazu kommt der verdoppelte Max Win von 10.000x statt 5.000x. Optisch ist das Rennbahn-Thema hübsch, aber wer ehrlich ist, erkennt: das Spielgefühl bleibt dem Original treu. Es ist ein aufgebohrter Reskin, kein neues Spiel.
Wie funktioniert die Pick-a-Horse Funktion und beeinflusst sie die Gewinne?
Direkt vor den Freispielen wählst du ein Pferd, das einen verdeckten Modifier freischaltet — und ja, das beeinflusst die Gewinne massiv. Die Auswahl ist zufällig zugeordnet, du siehst also nicht vorher, was du bekommst. Möglich sind unter anderem +6 Freispiele, garantierte Money-Symbole pro Spin, vorab gesammelte Wild-Multiplikatoren oder das Streichen der niedrigsten Werte. Eine gute Zuteilung kann eine maue Runde in einen dicken Gewinn drehen, eine schlechte lässt dich mit fast nichts zurück. Genau das ist die Schwäche: Du hast die Illusion von Kontrolle, aber das Ergebnis bleibt Glückssache.
Welchen Modifier sollte ich bei den Free Spins wählen, um besser zu gewinnen?
Es gibt keine echte Wahlmöglichkeit — das ist der Haken. Welches Pferd du anklickst, der Modifier dahinter ist zufällig zugeteilt, du kannst also nicht gezielt steuern. Mathematisch betrachtet ist der Multiplikator-Modifier (vorgesammelte Wild-Multiplikatoren) der gefährlichste im positiven Sinn, weil er im Zusammenspiel mit mehreren Money-Symbolen Richtung Max Win skaliert. Die Freispiel-Verlängerung bringt mehr Versuche, aber ohne hohe Multiplikatoren bleiben die flach. Mein Rat: Mach dir keinen Stress beim Klicken, das ändert nichts. Konzentrier dich lieber auf die Bankroll, damit du genug Bonusrunden erlebst, um den guten Pick irgendwann mitzunehmen.