Der neueste Rennbahn-Ableger verlässt den See und landet auf der Rennbahn. Pragmatic Play kombiniert die Collect-Mechanik mit Pferde-Modifiern und verdoppelt den Max Win auf 10.000x. Der Day at the Races RTP liegt bei 96,07% laut Provider. Vor jedem Bonus wählt man aus 14 Pferden einen Modifier. Dazu kommt eine Basegame-Collect-Funktion die es beim Original nicht gab.
7.0 / 10Pragmatic Play · Mär 2024Angeln und Pferderennen. Ernsthaft? Der Name allein klingt nach dem verzweifelten Versuch einer Serie die nicht aufhören kann. Das Theme ist absurd: ein Fischer mit Jockey-Helm, der Geld-Pferde statt Geld-Fische einsammelt. Wer sich davon abschrecken lässt, verpasst einen der besseren Ableger. Die Absurdität bleibt trotzdem ein Problem.
Pragmatic Play hat den Titel im März 2024 veröffentlicht. Fünf Walzen, drei Reihen, zehn Gewinnlinien. Die Basis ist dieselbe wie immer. Big Bass Return to the Races verfolgt einen ähnlichen Ansatz und Big Bass Raceday Repeat spinnt die Rennbahn-Idee weiter. Das Rennbahn-Theme hat inzwischen ein eigenes Sub-Franchise innerhalb der Serie.
10.000x Max Win. Doppelt so viel wie die meisten Ableger, fast fünfmal das Original. Wer sich durch die absurde Fassade arbeitet, findet dahinter einen der potentesten Titel der Reihe. Die Pferde-Modifier vor dem Bonus geben jeder Runde ein individuelles Profil — Extra-Spins, feste Money-Symbole, Start-Wilds, höhere Multiplikatoren. Jeder Bonus fühlt sich anders an. Das fetzt tatsächlich.
Fünf Bonus-Trigger in der Session. Bester Run: 380x mit zwei festen Money-Symbolen und 2x-Startmultiplikator. Schlechtester: 18x mit einem Pferd das nur Extra-Spins brachte. Die Varianz zwischen den Modifiern ist der eigentliche Star. Man sieht den Unterschied sofort.
Schlechtes Pferd. Miese Runde. Gutes Pferd. Komplett andere Welt. Das ist der Kern warum dieser Ableger mehr Spannung erzeugt als fast alle seine Serienbrüder.
Wie bei Big Bass Vegas Double Down Deluxe mit dem Dual-Wild-System, gibt auch hier ein Zusatzelement dem Bonus seine Würze. Ohne die Pferde-Auswahl wäre der Slot ein weiterer gesichtsloser Ableger.
Money-Pferde erscheinen auf den Walzen. Gelegentlich werden die Werte zufällig eingesammelt. Der Fisherman taucht auf, schnappt sich die Symbole, verschwindet. Multiplikatoren bis 50x können auf die Werte angewandt werden. Eine Funktion die dem Original und vielen anderen Ablegern fehlt, die Big Bass Boxing Bonus Round ebenfalls nicht hat.
Neun Basegame-Collects in der Session. Meist bescheiden: 3x, 5x, 2x, 8x. Einmal traf ein 50x-Multiplikator auf ein 5x-Pferd.
250x aus dem Basegame. Krass.
Mein größter Basegame-Treffer der ganzen Session. Solche Momente halten die Balance am Leben wenn der Bonus nicht kommen will.
Die Basegame-Collect-Funktion hat meine Balance in 380 Spins insgesamt um etwa 35€ aufgebessert. Verteilt auf neun Auslösungen ergibt das fast 4€ pro Trigger. Bei 0,50€ Einsatz sind das 8x pro Collect-Event. Ein netter Puffer den das Original nicht hat. Man spürt dass der Slot auch zwischen den großen Momenten lebt. Das macht den Unterschied zu den älteren Ablegern die zwischen den Bonusrunden komplett tot sind.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Free Spins | 100x | Mindestens 3 Scatter mit Pferde-Modifier-Auswahl | 96.07% |
Ein Buy-Level, 100x Preis. Dafür bekommt man mindestens drei Scatter plus die Pferde-Auswahl. Meine drei Buys: 380x, 45x und 18x. Schnitt: 148x. Über dem Kaufpreis, aber die Stichprobe ist klein. Was den Buy hier besonderer macht als bei anderen Ablegern: Man kauft nicht nur den Bonus, sondern auch die Pferde-Wahl. Kaufen, wählen, spielen. Drei Spannungsmomente statt einem.
Bei den meisten Ablegern drückt man Buy und wartet. Hier kommt nach dem Kauf noch die Pferde-Auswahl. Das fühlt sich an wie ein eigenes Mini-Feature.
Der Ante Bet erhöht den Einsatz um 50 Prozent für bessere Scatter-Frequenz. Beide Optionen sind parallel verfügbar. In meiner Session lief der Ante Bet durchgehend und zwei meiner fünf Trigger kamen in den ersten 100 Spins. Das hat sich gelohnt.
Rennbahn statt See. Grüner Rasen, weisse Zäune, Tribüne im Hintergrund. Pferde als Money-Symbole. Bier, Fernglas, Champagner als Sport-Slot Dekoration. Hell und freundlich, ein Kontrast zu den dunklen Halloween-Ablegern. Der Fisherman mit Jockey-Helm hat mich beim ersten Mal zum Schmunzeln gebracht.
Der Sound mischt Rennbahn-Atmosphäre mit dem bekannten Angel-Jingle. Pferdegetrappel, Publikumsjubel und Fanfaren bei großen Gewinnen. Das Theme funktioniert besser als erwartet. Ich hatte Zweifel ob Angeln und Pferderennen zusammenpassen. Die visuelle Umsetzung ist überzeugend genug um die Absurdität zu überspielen. Die Money-Pferde sind liebevoll gestaltet mit individuellen Farben und Satteldecken.

Der Max Win hebt den Slot über die meisten Serien-Ableger. Verglichen mit Gates of Olympus mit 5.000x ist das doppelte Potenzial vorhanden. Die hohe Volatilität bedeutet lange Durststrecken die durch die Basegame-Collect-Funktion abgefedert werden.
Mein bester Einzelgewinn lag bei 380x. Die 10.000x bleiben Theorie. Das Maximum kommt durch die Kombination aus maximalem Money-Symbol-Wert, maximalem Multiplikator und perfekter Fisherman-Verteilung zustande. Bankroll: 200x fürs Basegame, 400x wenn man Buys nutzt.
Bonanza Billion bietet eine komplett andere Erfahrung über Tumble-Ketten bei ähnlichem Potenzial. Wer aus dem Angel-Universum raus will und Collect-Mechanik in anderem Gewand sucht, findet bei Marlin Masters von Nolimit City eine aufwändigere Umsetzung.
14 Pferde stehen zur Auswahl. Die Modifier die sich dahinter verbergen reichen von mager bis großartig. In meinen fünf Bonusrunden habe ich folgende Modifier erlebt: Zweimal Extra-Spins, einmal feste Money-Symbole plus Startmultiplikator, einmal nur einen Start-Wild und einmal eine Kombination aus allem. Die Varianz zwischen den Pferden ist enorm.
Was mich psychologisch fasziniert: Pferd Nummer 7 hat mir einmal 380x gebracht. Seitdem klicke ich immer die mittlere Position. Natürlich ist die Zuordnung zufällig. Mein Gehirn weiß das. Mein Finger macht's trotzdem. Diese Illusion der Kontrolle ist das, was diesen Ableger von der Konkurrenz trennt — bei den meisten Seriengeschwistern startet der Bonus einfach ohne Entscheidungsmoment.
Die Money-Pferde-Symbole tragen Werte von 0,2x bis 1.000x. Die niedrigen Werte um 0,2x bis 2x sind der Normalfall. Mittlere Werte von 5x bis 20x kommen gelegentlich vor. Das 1.000x-Symbol habe ich in meiner Session nie gesehen. Es existiert als theoretisches Maximum und treibt den Max Win auf die beworbenen 10.000x.
Der Einsatzbereich liegt zwischen 0,10€ und 250€ pro Spin. Bei aktivem Ante Bet steigt das Maximum um 50 Prozent auf 375€. Ich empfehle den Ante Bet für Sessions bei denen man organisch triggern will. Die erhöhte Scatter-Frequenz rechtfertigt den Aufpreis, besonders wenn man nicht ständig den Buy-Button nutzen will.
Was mich überrascht hat: Zwischen den Bonusrunden gab es immer wieder kleine Basegame-Collects. Das hält die Stimmung oben. Beim Original gab es zwischen den Triggern nichts außer Verluste. Hier lebt die Session auch in den Dürrephasen. Zwei meiner fünf Trigger kamen in den ersten 100 Spins, was mich optimistisch gestimmt hat. Der lange Gap danach war durch die Collects erträglicher.
380 Spins bei 0,50€. Start: 100€. Ende: 92€. Der 380x-Bonus hat die Session gerettet. Ohne ihn wäre ich bei 50€ gelandet. Die neun Basegame-Collects brachten zusammen rund 35€ zurück, etwa 4€ pro Trigger. Bei 0,50€ Einsatz sind das 8x im Schnitt pro Collect. Nicht riesig, aber spürbar.
7.0 von 10. RTP 96,07% ist Serienstandard. Das Theme schreckt ab. Die Pferde-Auswahl ist Zufall. Aber 10.000x, Basegame-Collects und Modifier-Pferde zusammen liegen klar über dem Serienschnitt.
Ich belächle das Theme. Und spiele trotzdem weiter. Manchmal ist das die ehrlichste Empfehlung die ich geben kann. Die Übersicht aller Ableger gibt es bei den Pragmatic Play Slots.