Avalon: The Lost Kingdom von BGaming stammt aus Februar 2020 und fühlt sich auch so an. Der Avalon Slot RTP liegt bei mageren 94,56% laut BGaming, weit unter dem Branchenschnitt. Freispiele mit steigenden Multiplikatoren bis 7x und das zufällige Excalibur-Feature sind die einzigen Highlights. Kein Bonus Buy, 3.813x Max Win. Der Avalon Bonus reicht 2026 nicht mehr aus, um gegen die Konkurrenz zu bestehen.
5.0 / 10BGaming · Feb 2020Das Problem mit Avalon: The Lost Kingdom ist simpel. Der Slot ist alt. Nicht charmant-retro-alt, sondern veraltet-alt. BGaming hat ihn im Februar 2020 veröffentlicht, als die Branche noch ganz anders aussah. Kein Bonus Buy, kein Tumble, keine Megaways. Nur 20 Paylines auf einem 5x3 Grid und Freispiele mit Multiplikatoren.
94,56% RTP laut BGaming. Das muss ich klar einordnen. Der Branchenstandard liegt bei 96%, gute Slots bieten 96,5% und mehr. Pro 100 Euro Einsatz gehen statistisch 5,44 Euro ans Casino statt der üblichen 4 Euro bei 96%.
Bei 0,20 Euro über 500 Spins hatte ich 100 Euro Umsatz und 82 zurückbekommen. 82% Return, unter dem bereits niedrigen theoretischen Wert. Ohne meinen besten Bonus von 87x wäre ich bei vielleicht 60% gelandet.
1,44% klingt nach wenig. Addiert sich.
Das Problem ist kumulativ. Bei höheren Einsätzen wird der Unterschied brutal spürbar. 10 Euro Einsatz statt 0,20 Euro bedeutet 14,40 Euro statt 0,29 Euro statistischen Verlust pro 100 Euro Umsatz. Für Gelegenheitsspieler mit kleinen Einsätzen kaum merkbar, für jeden der regelmäßig und tief spielt aber ein echter Kostenpunkt der sich über Wochen summiert. BGaming weiß das. Deswegen sind neuere Releases deutlich fairer kalibriert. Man hat gelernt.
BGaming selbst hat das Problem erkannt. Neuere Releases wie Divine Drop bieten deutlich bessere Quoten im gleichen Fantasy-Genre. Bei höheren Einsätzen wird der Nachteil brutal spürbar. Kein Deal-Breaker für kurze Sessions, aber ein klarer Minuspunkt der sich durch die gesamte Spielerfahrung zieht.
Die Freispiele. Drei oder mehr Scatter triggern den Bonus, im Schnitt alle 153 Spins. Vor den Freispielen wähle ich einen Charakter: Arthur, Merlin oder Morgana. Jeder bringt ein spezielles Wild-Symbol mit. Die Wahl erzeugt für einen kurzen Moment Interaktion, mehr aber nicht.
Ich habe alle drei Charaktere getestet: dreimal Arthur, zweimal Merlin, einmal Morgana. Kein messbarer Unterschied. BGaming macht dazu keine Angaben. Die Wahl ist kosmetisch, aber sie erzeugt kurz das Gefühl von Kontrolle. Das ist nicht nichts.
Der eigentliche Grund zum Weitermachen sind die steigenden Multiplikatoren: Start bei 2x, zufälliger Anstieg bis 7x. Unvorhersehbar. In meiner besten Runde kam 6x nach neun Spins. Ergebnis: 87x bei 0,40 Euro. Über sechs Trigger lag der Schnitt bei mageren 34x. Zum Vergleich: Alles über 60x war ein einzelner Ausreißer.
Zufällig während der Freispiele taucht das berühmte Schwert auf und platziert Extra-Wilds auf den Walzen. Wie viele Wilds und auf welchen Positionen sie landen ist komplett zufällig. In drei von sechs Bonusrunden hat es getriggert.
Einmal zwei Wilds auf Walze 2 und 4, zusammen mit dem 5x Multiplikator ein 52x Hit in einem einzelnen Spin. Ein anderes Mal ein einziges Wild auf einer unwichtigen Position. Komplett nutzlos. Das Feature ist nicht steuerbar und nicht vorhersagbar.
Bei Merlins Mania gibt es ähnliche zufällige Wild-Platzierungen, aber mit deutlich höherem Potenzial und modernerer Umsetzung. Excalibur klingt episch, in der Praxis ist es ein kleiner Random-Bonus der manchmal hilft und oft nicht.
Avalon hat keinen Bonus Buy. 2020 war das normal. 2026 fällt es auf. Ich muss die Freispiele natürlich triggern und das dauert im Schnitt 153 Spins. Bei 0,40 Euro Einsatz investiere ich rund 61 Euro bevor ein Bonus kommt. Ohne Garantie auf einen brauchbaren Hit.
Manche Spieler bevorzugen das. Kein Shortcut, ehrliches Grinding. Ich verstehe den Reiz. Aber in der Praxis sitze ich oft 200 Spins ohne jede Spannung und frage mich warum ich keinen neueren Slot spiele der mir die Wahl lässt.
Bei Slots wie Wild West Trueways lag der Buy 2020 noch in weiter Ferne. Heute ist Bonus Buy Standard. Das fehlende Buy-Feature ist für mich der größte Nachteil von Avalon in 2026. Wer ungeduldig ist, wird den Slot nicht lange spielen.
Die Artussage als Slot-Theme ist nicht einzigartig. Dutzende Slots nutzen Excalibur und die Ritter der Tafelrunde. BGaming hat 2020 eine solide Umsetzung geliefert. Dunkle Töne, Nebel über Steinruinen, detaillierte Symbole mit Rittern und Zauberern.
Das mittelalterliche Setting funktioniert visuell auch nach über fünf Jahren noch. Am Desktop scharf, auf dem Handy gut erkennbar. Keine Überladung, keine ablenkenden Effekte. Schlicht und funktional.

Die Charakterwahl vor den Freispielen ist der visuelle Höhepunkt. Kurze Cutscene, stimmungsvolle Beleuchtung, dann die Entscheidung. Die Musik ist orchestral und passend. Beim Bonusstart wird sie epischer und lauter. Der Excalibur-Effekt hat einen eigenen dramatischen Sound. Kein musikalisches Meisterwerk, aber handwerklich sauber. Für einen Slot der über fünf Jahre alt ist hält er sich optisch und akustisch überraschend gut. Die Symbole zeigen Ritter, Zauberer, Morgana und das Schwert Excalibur in detaillierter Grafik.
38,91% Hit Rate klingt gut. In der Praxis: von ungefähr 180 Treffern in 500 Spins zahlten vielleicht sechs mehr als 5x aus. Der Rest ist Lärm der die Balance-Kurve verschleiert.
Eine Treppe nach unten. Mit gelegentlichen Sprüngen nach oben wenn die Scatter kommen, alle 153 Runden im Schnitt. Ohne Buy keine Abkürzung, nur Warten.
Lang warten.
Mein Verlauf war typisch: erste 200 Runden kontinuierliches Minus, dann ein Bonus mit kurzer Erholung, dann wieder runter. Bei 94,56% RTP geht das langfristig in eine Richtung. Keine Überraschung, aber deutlicher als bei einem Slot mit 96% oder mehr. Der Tiefpunkt in meiner Session lag bei 52% des Startguthabens bevor ein Bonus ankam. Das ist die Realität dieses Formats ohne Buy-Funktion. Kein Ventil, kein Shortcut, nur die rohe Mathe die gegen einen arbeitet.
Der Max Win von 3.813x ist bescheiden. In einer Welt voller 10.000x-Slots fehlt der eine Monster-Hit der 200 Leerspins auf einen Schlag kompensiert. Für eine Session bei 0,40 Euro mindestens 200 Euro Bankroll einplanen. Durststrecken von 300 Spins ohne Trigger sind möglich und kosten 120 Euro.
Bei Book of Time bekomme ich einen ähnlich klassischen Aufbau mit besserem RTP. Wer die Artussage will, schaut sich Golden Avalon Hold and Win an. Beides bessere Optionen als dieses Relikt aus 2020.
5,0 von 10. Runter von 5,5 weil der Abstand zur Konkurrenz jedes Jahr größer wird. Der RTP von 94,56% ist das Hauptproblem. Kein Bonus Buy das zweite. 3.813x Max Win das dritte. Die Auszahlungstabelle ist konservativ: Fünf verschiedene Premium-Symbole zahlen zwischen 5x und 25x bei fünf gleichen.
Das Excalibur-Feature und die steigenden Multiplikatoren tragen keinen ganzen Slot im Jahr 2026. BGaming hat seitdem massiv dazugelernt und liefert heute Slots auf einem komplett anderen Level.
Die Wild-Symbole ersetzen alle anderen Symbole außer Scatter. Standard-Mechanik ohne Extras. Das Basegame bietet nichts was die Wartezeit auf den Bonus verkürzt oder erträglicher macht. Kein Mystery-Feature, kein Random-Multiplikator, kein Walking Wild. Einfach 20 Paylines und hoffen.
Wer Avalon 2026 spielen will, sollte sich der Limitationen bewusst sein. Kurze Sessions mit niedrigem Einsatz und ohne große Erwartungen. Für Nostalgiker und Artus-Fans ist Avalon eine Zeitkapsel die zeigt wo BGaming 2020 stand. Für alle anderen gibt es schlicht bessere Optionen mit höherem RTP, Bonus Buy und modernen Features die das Spielerlebnis auf ein anderes Level heben.