Beim ersten Bonus Buy hab ich 60-fachen Einsatz reingebuttert und exakt 38x rausbekommen. Beim zweiten 71x. Erst beim siebten Kauf knallte ein Collector neben vier dicke Money Symbols und das Ding spuckte 410x aus. Genau dieses Gefühl beschreibt diesen Slot von Pragmatic Play besser als jede Feature-Liste: Du zahlst für Spannung, nicht für Gewinn-Garantie.
6.8 / 10Pragmatic Play · Aug 2025Er ist ein 5x4-Slot mit 1.024 Ways, RTP 96,47%, Max Win 10.000x und einer Volatilität am ganz oberen Rand der Hoch-Einstufung. Jason jagt das Goldene Vlies, und das eigentliche Spiel passiert nicht auf den Walzen, sondern in den Money Symbol Respins. Mein Urteil vorweg: visuell stark, mechanisch clever, aber das Basegame frisst Bankroll und Geduld, bevor irgendetwas Aufregendes passiert.
Das Herzstück ist der Wild Collector. Er saugt die Geldwerte aller direkt angrenzenden Money Symbols ein und trägt dazu einen Zufalls-Multiplikator bis x2.000. Klingt brutal, hat aber einen Haken, den kein Marketing-Text erwähnt: Der Collector muss räumlich neben den Money Symbols liegen. Landet er in einer leeren Ecke, ist die ganze schöne Mechanik tot. Ich hatte Respins, in denen drei fette Money Symbols oben hingen und der Collector unten allein vergammelte. Mies.
Die 20,37% Hit-Frequency im Basegame bedeuten konkret: In rund vier von fünf Spins passiert gar nichts. Das ist kein Bug, das ist Absicht. Pragmatic baut die langen Dry Spells bewusst, damit die Respins umso heftiger knallen, wenn sie endlich kommen. Ob dich das fesselt oder frustriert, hängt komplett von deinem Spielertyp ab. Und die große Frage, die ich weiter unten mit echten Zahlen kläre: Sind diese 10.000x überhaupt erreichbar, oder ist das ein Marketing-Mythos?
Kein anderer Pragmatic Play Slot macht Wild Collect so aggressiv wie dieser hier. Die Wilds sitzen nicht passiv auf den Walzen, sondern saugen aktiv die Werte benachbarter Money Symbols auf, stapeln diese und können Multiplikatoren bis x2.000 aufbauen. Das ist die gesamte Gewinnmechanik des Slots, und genau das macht ihn gleichzeitig faszinierend und frustrierend. Brutal.
Zwei Pragmatic-Slots, beide griechische Mythologie, völlig unterschiedliche Mechaniken. Bei Gates of Olympus 1000 fällt alles über Tumble-Multiplikatoren die sich stapeln. Bei Argonauts sammeln Wilds gezielt Werte ein. Die Ansätze könnten verschiedener nicht sein.
| Merkmal | Argonauts | Gates of Olympus 1000 |
|---|---|---|
| Mechanik | Wild Collect + Respins | Tumble + Multi |
| Grid | 5x4, 1.024 Ways | 6x5, Scatter Pays |
| Max Win | 10.000x | 15.000x |
| RTP | 96,47% | 96,50% |
| Bonus Buy | 60x (1 Stufe) | 100x (1 Stufe) |
| Basegame | Karg | Tumble-Action |
Der Vergleich zeigt Argonauts' Schwäche: Das Basegame ist bewusst karg. Keine Tumbles, keine Random-Events, keine Mini-Boni. Alles zielt auf den einen Moment: Sechs Money Symbols gleichzeitig auf dem Grid. Dann geht es los.

Die Wild Collect Mechanik ist simpel in der Theorie: Ein Wild erscheint, jedes benachbarte Money Symbol wird eingesammelt und der Wert addiert sich. Ein Wild neben drei Symbols mit je 5x bekommt also x15. In 300 Spins bei 0,40 Euro lagen meine Basegame-Wilds zwischen x2 und x18, mein Rekord war ein einzelnes Wild mit x124. Theoretisch sind x2.000 möglich, aber dafür müsste ein Wild über viele Respins immer wieder neue Money Symbols neben sich haben — das ist astronomisch selten und ich habe es nie gesehen.
Positionen zählen, und zwar mehr als alles andere. Die Wilds behalten ihren Multiplikator während der gesamten Respin-Runde, und jedes neue benachbarte Money Symbol addiert weiteren Wert und erzeugt eine Schneeballwirkung. Ein Wild in der Mitte des Grids hat vier Nachbarpositionen, auf einer Ecke nur zwei. Wer das ignoriert und darauf hofft dass die Platzierung zufällig gut wird, wird enttäuscht. Der Slot belohnt Verständnis der Geometrie, und das erzeugt eine eigentümliche Spannung beim Beobachten wo das Wild landet.
Sechs oder mehr Money Symbols auf dem 5x4 Grid. Bei 20 Positionen fast ein Drittel. Organisch getriggert: zweimal in 300 Spins. Statistisch 1:193 für den Bonus. Ich spielte 300 Spins am Stück.
Während der Respins hast du drei Versuche, und nur Money Symbols, Wilds und Blanks können dann noch erscheinen. Jedes neue Money Symbol setzt den Counter auf drei zurück und klebt an seiner Position. Am Ende werden alle Werte aufsummiert und die Wild-Multiplikatoren angewendet.
Die Königsdisziplin: Full Screen. Alle 20 Positionen gefüllt, die Auszahlung wird verdoppelt. x2 auf alles. Kam bei mir nicht vor. Bei 1:107.781 für einen 1.000x Hit klar. Der Slot lebt von seltenen Extremereignissen und sonst von nichts.
Mein bester Durchlauf: 340x. Ein x124 Wild auf Walze drei, vier benachbarte Werte zwischen 8x und 15x. Der schlechteste dagegen: 23x ohne nennenswertes Einsammeln. Beide Male sechs Money Symbols zum Start. Der Unterschied lag vollständig in der Wild-Platzierung.
340x vs. 23x. Gleicher Trigger-Punkt, komplett anderes Ergebnis.
Die meisten Respin-Durchläufe enden nach ein oder zwei Runden ohne neue Symbols. Von sieben Triggern lag die durchschnittliche Länge bei fünf Respins, die längste bei acht. Kurze Runden sind frustrierend weil ein Wild seinen Multiplikator kaum aufbauen kann. Man braucht Zeit damit der Schneeball rollt.
Was mich trotzdem bei der Stange hält: Diese Runden haben eine eigene Dramaturgie. Sie starten langsam, bauen Spannung auf sobald neue Money Symbols neben Wilds landen, und enden entweder mit einem Treffer oder einem stillen Fizzle. Kein anderer Respin-Slot erzeugt diesen Spannungsbogen so konstant.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Money Symbol Respins | 60x | Sofort Respins mit 6 garantierten Money Symbols | – |
Ein einziger Buy für 60x. Keine Stufen, keine Auswahl. Erfrischend ehrlich. Viele Slots verkomplizieren den Buy mit drei bis fünf Stufen. Hier bekommst du exakt das was der Slot bietet. Der Buy triggert sofort die Respins mit garantierten sechs Money Symbols. In meinen fünf Käufen: 23x, 67x, 340x, 14x und 89x. Durchschnitt: 106,6x. Knapp über dem Kaufpreis. Der 340x war der Ausreißer der den Schnitt rettet.
Bei 60x Kaufpreis und 10.000x Max Win liegt das Verhältnis bei 1:166. Gesunder Wert. Der Slot konzentriert das gesamte Gewinnpotenzial in einem Feature ohne Sicherheitsnetz. Das ist ehrlich, aber auch gnadenlos.
Das Basegame verhungert absichtlich. Hit Frequency 1:4,91 klingt ordentlich, aber 0,32x Return pro Spin in meinen Durchläufen sagt alles. Das Spiel investiert sein gesamtes Potenzial in den Respin-Moment und lässt den Rest leer laufen.
Visuell griechische Mythologie. Jason, das Goldene Vlies, antike Schiffe. Thematisch verwandt mit Forge of Olympus. Die Farbpalette ist dunkel mit Goldakzenten. Professionell und stimmig. Die Animationen bei den Wild Collects sind gut umgesetzt. Goldene Partikel fliegen vom Money Symbol zum Wild. Bei hohen Multiplikatoren wird der Effekt intensiver.
Der Soundtrack setzt auf epische Orchesterklängen. Die Intensität steigt mit jedem neuen Money Symbol in der Respin-Runde spürbar an. Nach 300 Spins hatte ich ihn nicht abgestellt. Das passiert mir selten.
Die Money Symbol Werte waren stark linkslastig: 70% zwischen 1x und 5x. Werte über 20x sah ich nur dreimal in allen Respins. Das goldene Vlies als höchstes reguläres Symbol zahlt bei fünf auf einer Linie den 25-fachen Einsatz. Im Basegame kein hoher Grundwert.
Sehr hohe Volatilität. Chance auf 1.000x: 1:107.781 Spins. Max Win: 1:3.166.561. Das sind Zahlen die klar machen: Argonauts ist für Spieler die mit langen Durststrecken leben können. Meine 300 Spins reichen nicht annähernd für eine Einschätzung des Potenzials.
Bei 0,40 Euro Einsatz mindestens 150 Euro Bankroll einplanen. Eher 200 Euro. Die Bonus-Trigger kommen statistisch alle 193 Spins, das kostet bei 0,40 Euro knapp 80 Euro pro Trigger im Schnitt. Wer den 60x Buy nutzt, braucht pro Versuch 24 Euro. Fünf Buys kosten 120 Euro und liefern im Schnitt einen profitablen Hit. Ohne diesen einen Hit blutet die Bankroll langsam aus.
Trotz extremer Zahlen fühlte sich der Slot weniger brutal an als erwartet. Reguläre Basegame-Gewinne kommen häufig genug um die Balance langsam statt abrupt zu senken. Der Slot nagt an der Bankroll über 200 Spins und wartet auf den einen Respin der alles dreht.
Wer Hold-and-Win mit mehr Sicherheitsnetz will, ist bei Golden Avalon Hold and Win besser aufgehoben. Wer die konzentrierte Varianz sucht, bekommt hier einen fokussierten Slot ohne Ablenkung. Gates of Olympus Super Scatter von Pragmatic Play bietet ähnliche Varianz aber mit komplett anderer Tumble-Mechanik. Der Unterschied: Dort passiert im Basegame deutlich mehr.
Er macht eine Sache und macht sie gut. Die Wild Collect Mechanik erzeugt Spannung weil jedes neue Money Symbol neben einem Wild den Multiplikator hochtreibt. Kein anderer Pragmatic Slot konzentriert seine Identität so kompromisslos auf ein Feature. Der RTP von 96,47% ist fair, der 10.000x Max Win solide, die griechische Mythologie als Theme funktioniert.
Was fehlt: Vielfalt. Das Basegame ist langweilig. Ohne Nebenfeatures fühlen sich die Spins zwischen den Boni leer an. Der 60x Buy löst das Problem, aber nicht jeder will oder kann permanent kaufen.
6,8 Punkte für einen fokussierten Slot der seine Nische perfekt bedient. Wer Abwechslung im Basegame braucht, wird sich langweilen. Wer Collect-Mechaniken liebt und die Geduld mitbringt, findet hier einen der ehrlichsten Pragmatic-Titel des Jahres. Würde ich mein eigenes Geld reinstecken? Ja. Aber nur über den 60x Buy. Das Basegame durchzuspielen fehlt mir schlicht die Geduld dafür.