€22.400 für einen einzigen Bonus-Kauf — das ist keine Übertreibung, sondern was passiert, wenn du bei €28 Einsatz die teuerste Buy-Stufe drückst (800x). Genau diese Zahl ist mir beim Testen von Always Up x10000 im Kopf hängengeblieben, weil sie alles über diesen Slot erzählt: BGaming hat hier ein Extremrisiko-Gerät gebaut, das genau weiß, wen es sucht.
6.8 / 10BGaming · Feb 2026Always Up x10000 von BGaming ist ein 5x3-Slot mit 10 Paylines, einem RTP von 96,05% und einem Max Win von 10.490x. Die Volatilität ist brutal hoch — egal was manche Datenblätter mit "mittel" behaupten, in der Praxis frisst dieser Slot Bankroll wie kaum ein zweiter. Mein Urteil vorweg: technisch sauber, der Crash-Bonus knallt, aber das Basegame ist tot und die Buy-Preise sind happig.
Was mir nach ein paar hundert Spins auffiel: Der eigentliche Reiz steckt nicht im Grundspiel, sondern in der Rakete. Jeder Flug im Bonus kann ein fetter Multiplikator werden oder sofort crashen — diese Sekunde, in der die Rakete steigt und du nicht weißt, ob sie bei 5x oder bei 900x explodiert, das ist echter Nervenkitzel. Standard-Freispiele fühlen sich dagegen lahm an.
Das Problem: Zwischen den Bonusrunden liegen lange Trockenperioden. Die Hit-Frequenz von 11,55% klingt okay, aber die mickrigen Basegame-Gewinne sind reiner Filler. Mit kleiner Bankroll wird das schnell mies. Die Frage, die ich in diesem Review beantworte: Lohnt sich der Bonus Buy mathematisch überhaupt — oder kaufst du dir nur teuer eine Enttäuschung?
Always Up x10000 gegen das Original Always Up: Der Vergleich zeigt sofort wo BGaming nachgebessert hat. Und wo der Nachfolger trotzdem Schwächen zeigt die mich nach 300 Spins und mehreren Buy-Runden nachdenklich zurücklassen.
Das Original: 3x3 Grid, 5 Paylines, 559x Max Win, ein einziger Buy für 80x. Eine Idee die nach fünf Minuten ihre gesamte Tiefe offengelegt hatte. Der Nachfolger: 5x3 Grid, 10 Paylines, 10.490x Max Win, vier Buy-Stufen. In jeder messbaren Kategorie eine Steigerung.
| Merkmal | Always Up (Original) | Sequel (x10000) |
|---|---|---|
| Grid | 3x3 | 5x3 |
| Paylines | 5 | 10 |
| Max Win | 559x | 10.490x |
| Buy-Stufen | 1 (80x) | 4 (80x-800x) |
| RTP | 96,05% | 96,05% |
| Volatilität | Mittel | Hoch |
Der RTP bleibt identisch bei 96,05%. (→ Bonus Buy erklärt) Das fällt auf. BGaming hat die Volatilität hochgeschraubt, den Max Win versechzehnfacht, aber den Return nicht angepasst. Bei Fire My Laser mit vergleichbarem Spannungsbogen liegt der RTP höher. 0,25% klingen nach wenig, summieren sich aber über tausende Spins.

Drei Scatter: max 999x. Vier: 2.997x. Fünf: 9.990x.
Die Scatter-Anzahl bestimmt alles. Dazu kommen Basegame-Gewinne von bis zu 500x, was die theoretische Obergrenze auf 10.490x bringt.
In meinen 300 Spins bei 0,40 Euro hab ich den Bonus viermal organisch getriggert. Dreimal drei Scatter, einmal vier. Die Drei-Scatter-Runden brachten 24x, 67x und 3x. Die Vier-Scatter-Runde: 189x. Der Sprung zwischen den Stufen ist brutal.
Was mich stört: Die Fünf-Scatter-Rate im Basegame ist so niedrig, dass ich sie in 300 Spins kein einziges Mal gesehen habe. Das höchste Potenzial des Slots bleibt praktisch hinter dem 800x Buy verschlossen. Wer nicht kaufen will oder kann, spielt einen Slot dessen obere Hälfte des Gewinnpotenzials quasi nicht existiert. Das finde ich designtechnisch fragwürdig.
Fünf Raketen starten. Ich wähle eine vor dem Flug. Die Multiplikatoren steigen, jede Rakete explodiert bei einem zufälligen Wert. Meine Rakete bestimmt meinen Gewinn. Simpel. Aber die Spannung beim Zuschauen ist echt.
Bei einer Fünf-Scatter-Runde wird es intensiv. Meine Rakete kann theoretisch bis 9.990x steigen. In meinen zwei 800x-Buys sah ich Werte zwischen 4x und 430x. Der 430x hat fast 20 Sekunden gedauert bevor die Explosion kam. Da steigt der Puls, egal wie oft man das schon gespielt hat.
Die Animationen sind aufwendiger als beim Vorgänger. Realistischere Flugphysik, bessere Explosionseffekte. Die Raketen schwanken leicht statt starr hochzusteigen. Wenn eine Rakete explodiert, gibt es einen satten visuellen Effekt und der Nervenkitzel steigt mit jeder Rakete die vor meiner hochgeht.
Was BGaming hier richtig macht: Die Crash-Phase dauert lang genug um Spannung aufzubauen, aber nicht so lang dass sie nervt. Bei meinem 430x-Treffer war ich kurz davor aufzustehen. Dann stieg die Rakete weiter. Die letzten fünf Sekunden vor der Explosion waren intensiver als alles was ich im Basegame in 300 Spins erlebt habe.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Random Scatter Buy | 100x | Zufällige Scatter-Anzahl (3-5) | 96,05% |
| 3 Scatter Buy | 80x | 3 Scatter, max 999x Raketen-Multi | 96,05% |
| 4 Scatter Buy | 240x | 4 Scatter, max 2.997x Raketen-Multi | 96,05% |
| 5 Scatter Buy | 800x | 5 Scatter, max 9.990x Raketen-Multi | 96,05% |
Der Random Buy für 100x liefert eine zufällige Scatter-Anzahl. Meine vier Versuche: dreimal drei Scatter, einmal vier. Kein einziges Mal fünf. Ergebnisse: 12x, 45x, 7x, 203x. Durchschnitt 66,75x bei 100x Kaufpreis. Mies. Kauf ihn nicht.
Der Drei-Scatter-Buy für 80x ist mein Favorit für längere Sessions. Maximal 999x, die meisten Runden unter 100x. Aber die Einzelverluste bleiben überschaubar. Bei Cash Quest gibt es vergleichbar gestaffelte Buy-Systeme, allerdings mit klassischen Freispielen statt Crash-Mechanik.
Der Vier-Scatter-Buy für 240x öffnet die 2.997x-Tür. Meine drei Käufe: 89x, 340x, 22x. Durchschnitt 150x bei 240x Preis. Knapp daneben.
Fünf-Scatter für 800x. Volle Eskalation. Zwei Käufe bei 0,40 Euro, also je 320 Euro. Ergebnis: 430x und 67x. Zusammen 497x bei 1.600x investiert. Kein Profit. Aber der 430x hat gezeigt was möglich ist. Die Rakete stieg und stieg und ich dachte schon an vierstellig. Dann kam die Explosion. 430x. Immer noch ein Erlebnis.
Meine klare Empfehlung: Drei-Scatter für den Einstieg. Vier-Scatter wenn die Session gut läuft. Fünf-Scatter nur mit dickem Budget und der Bereitschaft, den kompletten Einsatz abzuschreiben. Der Bet-Range reicht von 0,10 bis 24 Euro pro Spin. Bei 24 Euro und dem 800x Buy kostet ein Versuch 19.200 Euro. Für die meisten Spieler liegt der Sweet Spot zwischen 0,20 und 1,00 Euro.
10 Paylines. 11,55% Hit Rate. Nur jeder neunte Spin trifft.
Ich hatte Strecken von 60 bis 80 Spins ohne jede Aufregung. Das Basegame ist das Wartefeld zwischen den Bonusrunden. Bei Joker Bombs passiert im Basegame ständig etwas. Hier sitzt du und wartest auf Scatter.
Die Symbole sind klar erkennbar. Drachen, goldene Münzen, Laternen und traditionelle Glückszeichen dominieren das Grid. Premium-Symbole heben sich farblich gut von den Low-Pays ab. Das beste Symbol bringt bei fünf Treffern auf einer Linie einen ordentlichen Basisgewinn, aber nichts was den Puls beschleunigt.
Soundtechnisch wurde aufgepeppt. Die Hintergrundmusik ist asiatisch inspiriert und festlich ohne zu nerven. Beim Raketenstart wird die Musik dramatischer, die Explosion knallt satter. BGaming hat hier an den richtigen Stellen nachgebessert. Am Desktop wirkt der Slot jetzt vollwertig und nicht mehr wie eine Mobile-App die auf den Monitor gezwungen wurde.
Sehr hoch laut BGaming. Passt zu meiner Erfahrung. Meine 300-Spin-Session bei 0,40 Euro endete bei einem Return von 78%. Ohne den 189x aus der Vier-Scatter-Runde wäre es vielleicht 40% gewesen. Alles hängt an einzelnen Treffern. Typisch für Slots in dieser Volatilitätsklasse: Zwei einzelne gute Spins bestimmen das Gesamtergebnis.
Für Buy-Spieler ist die Bankroll-Planung entscheidend. Der 800x Buy bei Fünf-Scatter ist verlockend, aber bei zwei Fehlkäufen sind 1.600x Einsatz weg ohne Gegenwert. Mindestens 5.000x als Gesamtbudget für ernsthafte Sessions mit den teuren Buys. Der Drei-Scatter-Buy für 80x ist schonender und meine Empfehlung zum Einstieg.
Mein Return über die gesamten 300 Spins plus Buys lag bei etwa 72% des investierten Geldes. Ohne den einen 430x-Treffer aus dem Fünf-Scatter-Buy wäre der Return unter 50% geblieben. So funktioniert hohe Volatilität: Ein Treffer rettet die Session, ohne ihn blutest du langsam aus. Andere BGaming Slots verteilen ihre Gewinne gleichmäßiger. Dieser Slot stapelt alles auf wenige Momente.
Das Sequel ist besser. Keine Frage.
Das gestaffelte Scatter-System gibt dem Crash-Bonus echte Tiefe. Die vier Buy-Stufen bieten für jeden Risikoappetit eine Option. Das reicht für die Aufwertung, aber nicht für Begeisterung. Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger gewinnt das Sequel in jeder Kategorie. Im Vergleich mit anderen Crash-inspirierten Slots fehlt die Tiefe im Basegame.
Der RTP von 96,05% ist mager, das Basegame langweilig, die Hit Rate zu niedrig. 6,8 Punkte weil der Crash-Mechanismus kreativ ist und der Nervenkitzel beim Raketenstart echt. Wer Slots mit Action im Basegame braucht, wird sich hier zu Tode langweilen.
Wer die Rakete liebt und ein fettes Budget hat, findet hier genau einen fokussierten Trick, und der sitzt. Der gestaffelte Buy mit vier Eskalationsstufen ist das Alleinstellungsmerkmal, das dem Sequel gegenüber dem Vorgänger echte Tiefe gibt. Ohne den 800x-Buy bleibt das obere Gewinnpotenzial unerreichbar. Das ist ein konstruktiver Mangel, kein Zufall.
Wer den Nervenkitzel einer steigenden Rakete liebt und die Bankroll für den 800x Buy mitbringt, findet hier einen fokussierten Slot der genau eine Sache gut macht. Für Casual-Spieler mit kleinem Budget ist der Drei-Scatter-Buy die beste Wahl. Für Highroller bleibt der Fünf-Scatter-Buy das Ticket zu den vierstelligen Multiplikatoren die diesen Slot von seinem Vorgänger trennen. Wäre der RTP bei 96,50% statt 96,05%, hätte ich eine glatte 7 gegeben. So bleibt es bei 6,8, respektabel, aber nicht überragend.