Aloha King Elvis von BGaming schickt den Elvis Frog nach Hawaii mit Coin Respins und drei Jackpots bis 1.000x. Der Aloha King Elvis RTP liegt bei mageren 94,92 Prozent, der Max Win bei 2.000x. Der Aloha King Elvis Bonus Buy kostet 48x für Freispiele oder 40x für Coin Respins. Hübsches Design, schwache Mathematik.
5.8 / 10BGaming · Jul 2021Start: 50 Euro bei 0,50 Euro Einsatz. Spin 1 bis 80: Die Balance sinkt gleichmäßig. Kein Crash, kein Drama, einfach ein stetiges Tropfen nach unten. Spin 84: Erster Freispieltrigger, drei Scatter. Ich wähle die VIP Party mit acht Spins. Nur hohe Symbole auf den Walzen. Ergebnis: 22x. Die Balance steht bei 42 Euro. Der Frog tanzt, ich nicht.
BGaming hat den Elvis Frog im Juli 2021 von Las Vegas nach Hawaii verfrachtet. Das Original, Elvis Frog in Vegas, war ein Hit. Dieses Sequel tauscht Neonlichter gegen Palmen und behält die Grundstruktur: 5x3 Grid, 25 Paylines, Coin Respin mit drei Jackpots. Klingt nach lockerem Strandspaß. In der Praxis zeigt der Slot aber ernsthafte Schwächen die sich nicht ignorieren lassen.
Drei oder mehr Scatter triggern die Freispielrunde. Dann die Wahl: Special Guest Party mit fünf Spins und einem 3x3 Mega-Symbol, oder VIP Party mit acht Spins und nur hohen und mittleren Symbolen. In meinen vier Triggern hab ich dreimal VIP gewählt und einmal Special Guest getestet.
Die VIP Party war klar die bessere Wahl. Acht Spins nur mit hochbezahlenden Symbolen, die Trefferquote steigt drastisch. Mein persönlicher Schnitt lag bei 22x pro VIP-Trigger. Die Special Guest Party brachte 11x. Das 3x3 Mega-Symbol sieht spektakulär aus, bringt aber selten große Gewinne. Wenn es nicht mit den äußeren Walzen matcht, passiert nichts.
Die Trigger-Rate laut BGaming: Etwa ein Trigger pro 209 Spins. In meinen 450 Spins kam ich auf vier Trigger, also ungefähr alle 112 Spins. Da hatte ich offensichtlich Glück. Aber selbst mit dieser überdurchschnittlichen Rate fühlte sich das Basegame zwischen den Bonusrunden lang und eintönig an. Die 25 Paylines liefern regelmäßig kleine Treffer die kaum auffallen. Ein paar Cent hier, ein paar Cent da.
Was mich besonders stört: Die Payline-Gewinne im Basegame sind so mies niedrig dass sie die Balance kaum stützen. Bei 0,50 Euro Einsatz kommen die meisten Treffer bei unter 1 Euro rein. Das reicht nicht um den stetigen Verlust durch Leerspins auszugleichen. Das Basegame existiert nur als Warteraum für den Bonus. Mehr nicht.
Drei oder mehr Coins im Basegame starten die Respins. Ab dann landen nur noch Coins mit aufgedruckten Werten. Am Ende summiert ein Collect-Coin alles auf. Das Hold-and-Win-Prinzip kennt man. Hier funktioniert es solide, ohne Überraschungen.
Meine drei natürlichen Coin Respins: 8x, 23x, 15x. Ordentlich, aber eben auch keine Ausreißer nach oben. Die Coin-Werte variieren stark von Spin zu Spin. Manchmal landen nur Minimum-Beträge auf dem Grid, manchmal kommen zwei oder drei gute Coins gleichzeitig. Diese Zufälligkeit macht das Feature spannend, aber auch frustrierend wenn die Werte niedrig bleiben.
Die Coin-Werte reichen von winzigen Beträgen bis zu anständigen Multiplikatoren. In meinen Sessions lagen die einzelnen Coins zwischen 0,2x und 5x. Bei drei Coins mit je 5x plus dem Collect-Coin entsteht ein ordentlicher Gewinn. Bei drei Coins mit je 0,2x ist die Runde praktisch wertlos. Die Schwankung innerhalb des Features ist fast so groß wie die Schwankung zwischen den verschiedenen Sessions insgesamt. Das macht eine verlässliche Einschätzung schwer.
Die Jackpots: Eine volle Reihe gibt Mini mit 20x, zwei volle Reihen Major mit 100x, alle drei Reihen Mega mit 1.000x. Ich hab zweimal den Mini gesehen, war einmal eine Position vom Major entfernt. Der Mega-Jackpot braucht alle 15 Positionen komplett mit Coins gefüllt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist verschwindend gering. Realistisch betrachtet bringen die Coin Respins Gewinne im Bereich von 10x bis 40x.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Free Spins Buy | 48x | Wahl zwischen Special Guest Party oder VIP Party | 94.92% |
| Coin Respin Buy | 40x | Coin Respin Feature mit drei Jackpot-Stufen | 94.92% |
Zwei Buy-Optionen. Freispiele für 48x mit Wahl zwischen beiden Modi. Coin Respin für 40x mit drei Jackpot-Chancen. Bei 0,50 Euro sind das 24 beziehungsweise 20 Euro pro Buy.
Je zwei Buys getestet. Freispiel-Buys: 18x und 31x. Coin-Respin-Buys: 14x und 42x. Alle vier unter dem Kaufpreis. Der Coin Respin Buy fühlt sich fairer an, weil er acht Euro weniger kostet und ähnliche Ergebnisse liefert. Aber bei 94,92 Prozent Basis-RTP ist jeder Buy langfristig ein Verlustgeschäft. Von 100 Euro investiert bekommst du im Schnitt 94,92 zurück. Mager.
Bei Feel the Beat bekommst du für ähnliche Buy-Preise deutlich mehr Rücklauf. Der RTP ist das Problem, egal ob Buy oder natürlicher Trigger.
Das Design ist die größte Stärke dieses Slots. Palmen, Surfbrett, Tiki-Bar, türkises Wasser. Der Elvis Frog trägt Hawaiihemd und Sonnenbrille, die Lady Frog steht neben ihm am Strand. Hibiskus-Blüten, Sonnenuntergang, das volle Programm. BGaming hat hier echte Atmosphäre geschaffen die man bei den meisten Slots vermisst.
Der Soundtrack mischt Ukulele-Klänge mit seichtem Surf-Rock. Passt perfekt zum Theme, nervt aber ab Runde 200 durch die kurze Schleife. Hab relativ schnell stummgeschaltet. Schade, weil der Theme-Sound eigentlich gut zum Slot passt.
Die Gewinnanimationen sind witzig gestaltet. Der Elvis Frog tanzt und posiert bei größeren Treffern enthusiastisch über den Walzen. Bei den Coin Respins dreht er sich im Kreis. Nett anzusehen, bringt aber keinen Cent mehr Gewinn. Design ohne solide Mathematik als Fundament reicht mir persönlich nicht. Schöne Grafiken und ein charmanter Frosch können einen RTP unter 95 Prozent nicht wettmachen. Da helfen auch die witzigsten Animationen und der schönste Sonnenuntergang nichts.

Mittel-hohe Volatilität bei 94,92 Prozent RTP. Die schwierigste Kombination. Bei hoher Volatilität akzeptiere ich niedrigeren RTP, weil massive Hits die Verluste ausgleichen können. Bei mittlerer Vola fehlt die Hoffnung. 2.000x Max Win reicht mathematisch nicht. Das ist brutal wenig für die Verluste die man langfristig einsteckt.
Mein Balance-Verlauf über 450 Runden erzählt die ganze Geschichte. Start bei 50 Euro, kurz vor Runde 100 bei 43 Euro, zur Mitte bei 36 Euro, ab Spin 300 nach einem guten Trigger kurz bei 34 Euro stabilisiert, gegen Ende bei 32 Euro, Schluss bei 31 Euro. Ein langsamer unaufhaltsamer Abstieg. Vier Trigger und drei Coin Respins haben gebremst, aber nie wirklich umgekehrt. Minus 38 Prozent. Mies.
Für längere Sessions brauchst du 200x als Budget. Der Slot frisst Balance langsam aber stetig. Bei Superstar Sevens bekommst du ähnliches Retro-Flair mit besserem RTP. Bei The Luxe stimmt die Verhältnismäßigkeit zwischen Unterhaltung und Rückzahlung besser.
5,8 von 10. Runter von der ursprünglichen 6,5 weil ich den Slot bei erneutem Blick nicht mehr mit gutem Gewissen über 6,0 bewerten kann. Das Design gehört zum Besten was BGaming in Sachen Atmosphäre abgeliefert hat. Zwei Freispiel-Modi und ein separater Coin Respin bieten Abwechslung. Der Elvis Frog hat Charme und Wiedererkennungswert.
Aber 94,92 Prozent RTP bei mittlerer Volatilität und 2.000x Maximum ist einfach zu wenig für eine höhere Bewertung. BGaming hat die Prioritäten falsch gesetzt. Viel Energie in Design und Branding, zu wenig in die Mathematik. Das merkt man in jeder einzelnen Session am Kontostand.
Wer den Elvis Frog TrueWays kennt und kurze Fun-Sessions ohne Gewinnerwartung sucht, kann reinschauen. Für längere Sessions empfehle ich andere BGaming-Titel mit besserem RTP. Der Frosch hat Charme. Charme allein zahlt aber keine Gewinne aus.
Wer hier 50 Euro reinsteckt, hat statistisch am Ende einer 450-Runden-Session noch 31 Euro übrig. Das ist die nüchterne Realität hinter dem Aloha.
Der Slot lebt von seinem Look, nicht von seiner Mathematik. Und das reicht mir persönlich nicht für mehr als 5,8. Es gibt im BGaming-Portfolio deutlich bessere Optionen mit ähnlichem Fun-Faktor aber wesentlich fairerem Return und höherem Gewinnpotenzial. Der Frosch ist sympathisch, keine Frage. Aber Sympathie allein zahlt sich an Automaten nicht aus. Dafür braucht es solide Mathematik, und genau die fehlt hier.