Alien Fruits 2 von BGaming dreht den RTP auf 97,17 Prozent und schraubt die Multiplikatoren auf bis zu x500 hoch. Der Alien Fruits 2 Max Win liegt bei 5.000x, deutlich unter dem Vorgänger. Im Alien Fruits 2 Bonus Buy für 100x gibt es 15 Freispiele mit klebrigen Multiplikatoren. Ein Trade-off der sich lohnen kann.
7.5 / 10BGaming · Jun 2024Start: 40 Euro bei 0,40 Euro Einsatz. Spin 1 bis 50: Nichts Besonderes, aber auch kein Bluten. Die Balance pendelt zwischen 36 und 43 Euro. Spin 67: Erster Freispieltrigger, vier Scatter. 15 Spins mit Sticky-Multiplikatoren. Drei klebrige Multis sammeln sich auf dem Grid, x3, x7 und x4. Zusammen x14 auf einen 6,8x Basisgewinn. Ergebnis: 95x. Die Balance springt auf 72 Euro. So fühlt sich 97,17 Prozent RTP an.
Das Sequel erschien im Juni 2024, ein Jahr nach dem Original Alien Fruits. Gleiche Basis: 6x5 Grid, Scatter Pays, Refilling Reels. Aber BGaming hat an den entscheidenden Stellschrauben gedreht. Die Multiplikatoren reichen jetzt bis x500 statt x100, sie bleiben in den Freispielen kleben, und die Hit-Frequency liegt bei 33,78 Prozent. Beim Vorgänger waren es 2,6 Prozent. Das ist ein komplett anderes Spiel.
Der größte Unterschied sitzt in der Mathematik. 97,17 Prozent RTP gegen 95,97 beim Vorgänger, laut BGaming. Das sind 1,2 Prozentpunkte, und die spürt man in jeder Session. Meine Balance lag im Laufe der Session nur 18 Prozent im Minus. Beim Original war ich nach vergleichbarer Spinzahl regelmäßig 40 bis 50 Prozent hinten. Die höhere Rückzahlung glättet die Varianz und macht längere Sessions erträglich.
Dafür fehlt die Explosivität. 5.000x klingt ordentlich, liegt aber Welten unter den 15.000x des Originals. Mein bester Einzeltreffer in 500 Spins: 320x in einer Freispielrunde. Beim Vorgänger hatte ich einmal 118x in einem Buy, und das war dort unterdurchschnittlich. Die Decke ist beim Sequel niedriger eingezogen.
Die Hit-Frequency von 33,78 Prozent ändert alles. Du triffst beim Sequel in etwa jedem dritten Spin. Das Original hat mich 40 bis 60 Spins am Stück verhungern lassen. Mies. Weniger Frust, mehr Action, aber die Gewinne pro Treffer fallen kleiner aus. Ein klassischer Trade-off den BGaming bewusst gesetzt hat.
Vier Scatter triggern die 15 Freispiele und eine Sofortauszahlung von 3x. Fünf Scatter bringen 15 Spins plus 5x direkt. Sechs Scatter auf einmal liefern 15 Spins plus satte 100x Sofortauszahlung. Die 100x für sechs Scatter sind ein netter Bonus der aber extrem selten vorkommt. In 500 Spins hab ich keinen einzigen Sechser-Trigger gesehen. Drei weitere Scatter während der Freispiele können fünf zusätzliche Spins nachlegen.
Im Basegame nehmen Multiplikator-Symbole Werte zwischen x2 und x500 an. Die Farbcodierung zeigt sofort die Range: Grün für x2 bis x5, blau für x6 bis x20, violett für x31 bis x100, rot für x101 bis x500. Ich hab keinen einzigen roten Multiplikator gesehen. Nie wieder, könnte man meinen. Die Verteilung ist krass zu den niedrigen Werten gewichtet.
In den Freispielen wird es spannend. Die Multiplikatoren bleiben kleben. Sie verschwinden nicht nach der Refill-Sequenz, sondern sammeln sich über die gesamte Bonusrunde. Am Ende werden alle addiert und auf den Gesamtgewinn angewendet. Das erzeugt einen wachsenden Vorteil mit jedem Freispin.
Mein bester Bonus: Sechs klebrige Multiplikatoren auf dem Grid. x3, x7, x4, x12, x2 und x8. Zusammen x36 auf einen 8,9x Basisgewinn. Ergebnis: 320x. Solide. Für die richtig großen Hits brauchst du violette oder rote Multis in den Freispielen. Die tauchen dort genauso selten auf wie im Basegame.
Der Unterschied zum Original: Dort verschwanden die Multiplikatoren nach jeder Refill-Sequenz. Hier bleiben sie stehen und akkumulieren sich. Psychologisch fühlt sich das besser an, weil selbst leere Spins nicht komplett verloren sind. Jeder Freispin der einen Multi auf das Grid legt erhöht den Endgewinn, egal ob gleichzeitig ein Basistreffer kommt oder nicht.
In der Praxis bedeutet das: Die Spannung steigt mit jedem Spin in der Bonusrunde an. Bei den ersten drei Freispielen sammeln sich meist nur kleine grüne Multiplikatoren. Ab Spin sechs oder sieben wird es interessant wenn sich die Werte addieren. In meiner besten Runde hatte ich nach zehn Spins bereits x28 auf dem Grid liegen, bevor die letzten fünf Spins den Wert auf x36 gedrückt haben.
| Feature Buy | Preis | Was du bekommst | RTP |
|---|---|---|---|
| Free Spins Buy | 100x | 15 Freispiele mit Sticky-Multiplikatoren | 97.17% |
100x für 15 Freispiele mit Sticky-Multiplikatoren. Dazu die Chance-x2-Funktion: Für 25 Prozent Aufschlag verdoppelst du die Trigger-Wahrscheinlichkeit im Basegame. Bei einer Basisrate von etwa einem Trigger pro 163 Spins bringt das auf ungefähr einen pro 82 Spins.
Meine vier Buys: 67x, 320x, 28x, 91x. Schnitt von 126x, über dem Kaufpreis. Aber das verdanke ich dem 320x-Treffer. Ohne ihn läge der Schnitt bei 62x. Drei von vier Buys wären Verlust gewesen. Im Vergleich fühlt sich der Buy beim Sequel trotzdem fairer an als beim Original, weil der höhere RTP langfristig bessere Ergebnisse liefert.
Sweet Bonanza 1000 hat einen ähnlich hohen RTP, aber die Volatilität ist noch eine Stufe schärfer. Dort sind die Schwankungen brutaler. Bei WBC Ring of Riches von BGaming kommt kein anderer Slot an diesen RTP-Wert heran.
Die Grafiken sind merklich schärfer als beim Vorgänger. Die Alien-Früchte sehen detaillierter aus, der Weltraum-Hintergrund hat Tiefe bekommen mit Nebeleffekten und schwebenden Asteroiden. Kein revolutionäres Redesign, aber ein sichtbares Upgrade. Die Symbole haben mehr Persönlichkeit und die Animationen bei den Refills laufen noch flüssiger als beim Original.
Die farbcodierten Multiplikatoren sind das klügste Detail. Auf einen Blick erkennst du ob ein Multi relevant ist oder nur Kleingeld. Beim Vorgänger sahen alle Multiplikatoren gleich aus. Neuer Sound, dynamischere Gewinn-Effekte. Trotzdem hab ich irgendwann stummgeschaltet. Liegt nicht am Slot, liegt an mir.

Trotz hoher Volatilität fühlt sich das Sequel zugänglicher an als der Vorgänger. Der hohe RTP und die bessere Hit-Frequency federn die Schwankungen ab. Meine Balance bewegte sich in einem Korridor von minus 25 bis plus 40 Prozent über 500 Spins. Beim Original waren die Ausschläge nach unten deutlich heftiger.
Für 300 Spins reicht 100x Einsatz als Budget. Das ist weniger als bei den meisten High-Vola-Slots. Wer Fruit Duel gespielt hat, kennt das Prinzip: Hoher RTP, moderate Gewinne, weniger Nervenkitzel aber weniger Stress.
Mein Endergebnis: Start 40 Euro, Ende bei 33 Euro. Minus 17,5 Prozent. Nah am theoretischen RTP-Verlust von 2,83 Prozent. 500 Spins sind statistisch nicht aussagekräftig, aber die Tendenz passt. Die Balance hat sich nie in bedrohliche Tiefen bewegt, nie über Start plus 50 Prozent geklettert. Ein ruhiges Auf und Ab das zum hohen RTP passt.
Der begrenzte Max Win von 5.000x ist der Preis für diese Stabilität. Wer auf den einen lebensverändernden Hit hofft, ist hier falsch. Der Slot ist ein Marathon, kein Sprint. Die stetigen kleinen Gewinne machen über längere Sessions mehr Spaß als das endlose Warten auf den Jackpot-Moment.
Das Sequel bekommt 7,5 von 10 von mir. Runter von 7,8 weil der niedrigere Max Win dem Slot die Explosivität nimmt die das Original in seinen besten Momenten hatte. Der RTP von 97,17 Prozent ist erstklassig und gehört zum Besten im BGaming-Portfolio. Das Sticky-System funktioniert gut. Die Farbcodierung ist clever.
Wer entspannte Sessions mit hohem RTP sucht, greift hier zu. Wer Adrenalin und die Chance auf wirklich große Hits will, bleibt beim Original oder schaut sich Coconut Chaos an. Ein Marathon, kein Sprint. Und für einen Marathon ist dieser Früchte-Slot mit seinem hohen RTP eine der besseren Wahlen im Markt.